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Beziehungen in den Zwanzigern

Warum sind die Beziehungen in den Zwanzigern so wichtig? Tipps für junge Erwachsene.

Du erfährst in diesem Artikel, warum Zwanziger Jahre Dein weiteres Leben definieren, und warum Du als Folge dessen (auch) Dein Liebesleben bereits vor Deinem 30. Geburtstag ernst nehmen solltest.

Ein junges Paar zeigt die Zuneigung und Liebe - passend zu Beziehungen in den Zwanzigern.

„Warum passiert mir das immer?“ – höre ich oft von meinen Klientinnen.

Viele kommen zu mir, weil sie besorgt, ja sogar in Panik sind, denn die Beziehung, die sie gerade führen, entwickelt sich nicht zu einer festen Bindung.

Erstaunlicherweise sind das oft gutaussehende Frauen in ihren Dreißigern, die gebildet sind, einen interessanten und gut bezahlten Job und spannende Hobbies haben und sonst bis jetzt alles erreichen konnten, was sie sich im Leben vorgenommen haben.

Daraus ergibt sich die Frage: Was kannst Du besser machen, wenn Du selbst noch genug Zeit hast – in Deinen Zwanzigern?

Singles in ihren Dreißigern – Wünsche und Ängste

Nach außen cool und unabhängig, wünschen sich Singles in ihren Dreißigern insgeheim eine feste Beziehung, eine Heirat und Kinder.

Wenn wir im Coaching ihre Beziehungen analysieren, stellen wir oft fest, dass es sehr viele Unterschiede in dem gibt, wie beide Partner sich eine Beziehung vorstellen:

Oft halten sich Frauen und Männer an jemanden, der nicht wirklich eine feste Beziehung eingehen will oder kann. Sie halten sich an der Beziehung fest, obwohl sie sich darin weder geliebt noch sicher fühlen.

Während sie sich in ihren Zwanzigern noch keine Gedanken darüber machten, sind sie in ihren Dreißigern von Ängsten geplagt:

  • der Angst, dass diese Beziehung womöglich ihre letzte ist;
  • dass sie nicht genug geliebt sein werden;
  • eventuell verlassen zu werden;
  • im Leben hinter allen Freundinnen zurückzubleiben, die bereits verheiratet sind und Kinder haben;
  • vor Einsamkeit im Alter…

Alle diese Ängste zwingen viele Frauen und Männer ab dreißig krampfhaft an der Beziehung zu halten, obwohl sie darin nicht glücklich sind.

Wie kommt es also, dass die Anforderungen an einen Partner bzw. eine Partnerin und eine Beziehung so niedrig sind?

Die Dreißiger Grenze – was hat dieses Alter auf sich?

Drei junge Frauen in ihren Zwanzigern in Party-Kleidern feiern zusammen.

Der Begriff „Die Dreißiger Grenze“ (Age Thirty Deadline) ist geprägt von J.J. Arnett und wurde in seinem Buch: Emerging Adulthood: The Winding Road from the Late Teens Through the Twenties“ beschrieben.

Obwohl junge Menschen in ihren Zwanzigern Spaß in ihrem Leben öffentlich als der wichtigste Wert beschreiben, sprechen sie hinter geschlossenen Türen Bedenken aus, ob sie es hinkriegen werden bis zu ihrem Dreißigsten Geburtstag mehr Stabilität in ihrem Leben zu schaffen. Vor allem sorgen sie sich um ihre Karrieren sowie um ihre Beziehungen.

„Wenn ich dreißig bin, möchte ich nicht gern allein bleiben,“ – ist die allgemeine Stimmung.

Warum senken die Ansprüche, sobald die Beziehungen in den Zwanzigern scheitern?

Wenn die Singles dreißig werden verwandeln sich ihre Bedenken in eine Panik. Die Freunde und die Freundinnen, die heiraten und Kinder kriegen, werden beneidet. Man fühlt sich im Vergleich als überholt.

Social Media macht die Situation sogar noch schlimmer. Einfach deswegen, weil verheiratete Paare immer wieder Fotos eines glücklichen Zusammenlebens, der zuckersüßen Babies und Kleinkinder, der Familienurlaube und der Familienfeier posten. Diese Fotos vermitteln den Eindruck eines restlos glücklichen und erfolgreichen Lebens. Und die Sorgen und die Schwierigkeiten werden meist nicht dokumentiert.

Statistisch gesehen machen Frauen, die über Dreißig sind, sich mehr Sorgen über ihre Beziehungen als Männer. Der Grund dafür ist, dass sie wissen, dass ihre fertile Zeit endlich ist. Ausserdem fühlen sich viele von ihnen machtlos, weil sie immer noch im Glauben erzogen wurden, dass die Initiative von dem Mann ausgehen sollte. Daraus resultiert sich der Eindruck, dass ihnen nichts übrig bleibt als da zu sitzen und auf den Ring zu warten.

Wenn der Druck groß ist, senken sich die Ansprüche automatisch.

Eine Frau hat es so beschrieben: „Meine Zwanziger waren ähnlich einem Partyspiel, bei dem alle lachend um die Stühle herumrennen. Wenn die Musik aufhört, alle setzen sich und einer bleibt ohne Stuhl stehen. In den Zwanzigern hat man noch Spaß, weil das Spiel noch lange weitergeht. Als ich Dreißig wurde, hörte dieses Spiel auf einmal auf Spaß zu machen. Man stürzt sich auf nächstverfügbaren Stuhl, weil man nicht alleinstehen und von allen bemitleidet sein möchte.“[i]

Die Psychologen raten also bereits in Bezug auf die Beziehungen in den Zwanzigern eigenes Liebesleben ernst zu nehmen und sich Gedanken über die Person zu machen, mit der man das restliche Leben verbringen möchte.

Liebe vs. Verliebtheit – wie wichtig ist der Unterschied?

Viele jungen Menschen versammeln sich neben dem Wasser, sprechen zu einander, tanzen und genießen die Zeit zusammen. Die Beziehungen in den Zwanzigern sind wichtig.

Die meisten Menschen werden zustimmen, dass die Entscheidung über den Partner / die Partnerin mitunter die wichtigste Entscheidung im Leben ist:

Wenn diese Entscheidung getroffen ist, teilst Du Dein Haus, Deine Finanzen, Deine Kinder, Deine freie Zeit, Deine Gesundheit, Deine Träume und Zukunftspläne und vieles mehr mit dieser einer Person.

Als Folge werden die meisten Menschen zustimmen, dass diese Entscheidung gut überlegt getroffen werden muss.

Und nichtsdestotrotz verlassen sich die meisten Menschen bei der Auswahl des Partners oder der Partnerin auf ihre Intuition und das anhaltende Verliebtheitsgefühl.

Ich biete in meiner Praxis einen Test zur Bindungsangst an. Das ist ein sehr einfacher Test: Je mehr Fragen antwortest Du mit Ja, desto wahrscheinlicher ist es, dass Du von Bindungsangst betroffen bist.

Eine der Fragen ist besonders interessant, nicht nur in Bezug auf die Bindungsangst. Sie lautet:

„Du erkennst die/den richtige/n Partner/in daran, dass Du in sie/ihn verliebt bist und dass dieses Gefühl über lange Zeit anhält.“

99% antworten mit Ja!

Dabei ist es weitgehend bekannt, dass das Verliebtheitsgefühl nicht lange anhält:

Nach 6 Wochen bis spätestens 18 Monaten ist es bei JEDEM Paar nicht mehr da. Wichtig ist, was danach bleibt: Zärtlichkeit, Respekt, Verbindung, Fürsorge und Liebe… Oder eben nichts von alledem. 

Das bedeutet, dass Du zuverlässigere Kriterien brauchst, um den Richtigen oder die Richtige zu erkennen.

Die Menschen, die erfüllte Beziehungen in den Zwanzigern anstreben, werden von folgenden Tipps profitieren.

6 Tipps für erfüllte Beziehungen in den Zwanzigern

Folgende sechs Tipps werden Dir helfen den oder die Richtige zu erkennen. Aber nicht nur das. Wenn Du Dir zur Gewohnheit machst jeden Tag diese Tipps zu befolgen, wirst Du automatisch selbstbewusster und sicherer im Umgang mit Menschen. Und Du wirst generell ein glücklicheres und erfüllteres Leben führen.

Die Beziehungen in den Zwanzigern zeigen als Beispiel ein glückliches Paar, das auf dem Fahrrad sitzt. Die Frau küsst den Mann.
1. Übe Dich in Selbstliebe

Jede Liebe beginnt mit der Liebe zu sich selbst. Mach es Dir also bewusst, dass Du niemandem auf dieser Welt eine Beziehung schuldest – nicht Deiner Mutter, Deinen Verwandten und auch nicht Deinen besten Freundinnen. Lass Dich nicht unter Druck setzen, denn Du musst sie nicht haben. Du willst und Du kannst, aber müssen tust Du gar nichts.

2. Vergleiche Dich nicht mit anderen

Menschen schließen Ehen mit 25 Jahren genau wie mit 50 Jahren.

Die Forscher haben sich die Frage gestellt, ob es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Alter, in dem man eine Ehe schließt, und der Stabilität einer Beziehung. Sie haben festgestellt, dass die Ehen, die im Teenageralter geschlossen wurden, öfter mit einer Scheidung enden als alle anderen. Aber ab dem 25. Lebensjahr spielt das Alter keine Rolle mehr. Ab 25 Jahren sagt das Alter nichts darüber aus, wie glücklich die Ehe verlaufen wird.

Konzentriere Dich also auf das Finden der Person, die zu Dir passt, und lass Dir ruhig Zeit dabei.

3. Sprich positiv über Dich selbst

Gewöhne es Dir an, positiv über Dich selbst zu denken und achte auf Deine Worte.

Die Phrasen wie: „Warum passiert mir das immer?“ sind gefährlich.

Erstens, weil Du suggerierst, dass alles, was passiert, passiert einfach, ohne Dein Zutun. Also suggerierst Du im Grunde Deine eigene Machtlosigkeit etwas verändern zu können.

Und zweitens suggerierst Du, dass es Dir IMMER passiert.

Es gibt in der Psychologie der Begriff der „Self-efficacy“ – die Selbstwirksamkeit. In jedem Bereich – Schule, Arbeitsleben, Dating, Familie – wirst Du Menschen finden, die trotz der Schwierigkeiten, Fehler und Niederlagen die Kraft finden so lange dranzubleiben, bis sie endlich erfolgreich sind. Das sind Menschen mit einem ausgeprägten Gefühl der Selbstwirksamkeit. Sie verlassen sich nicht auf das Glück oder das Schicksal oder die Umstände. Und sie wissen um ihre eigene Macht und ihren Anteil am Erfolg.

Ziemlich sicher hast Du dieses Gefühl schon erlebt. Zum Beispiel, zu Deiner Schulzeit, als Du Dich auf die Prüfungen vorbereitet und diese bestanden hast. Oder als Du an einem Projekt gearbeitet und ihn irgendwann zum Erfolg gebracht hast.

Genau so funktioniert die Selbstwirksamkeit in den Beziehungen in den Zwanzigern. Sie bewirkt, dass Menschen so lange suchen, bis sie den Richtigen oder sie Richtige finden.

4. Fokussiere Dich auf Deinen positiven Seiten

Wenn Du über Dich selbst sprichst, verwende positive Formulierungen. Auch wenn Du über Dich selbst denkst, mach Dir Komplimente. Wenn Du in den Spiegel siehst, fokussiere Dich auf Deine liebenswerten Eigenschaften.

Selbst wenn es sich am Anfang seltsam anfühlt, wirst Du nach einer Weile merken, dass Du viel entspannter durch das Leben gehst, Dir weniger Sorgen machst, und Menschen mit Deiner Lebensfreude ansteckst.

5. Kenne Deine Werte

Deine Werte sind wichtig, denn sie geben Dir eine Orientierung im Leben.
Wenn Deine Werte verletzt sind, fühlst Du Dich schlecht. Auf diese Weise gibt Dir Dein Unterbewusstsein ein Signal, dass etwas nicht stimmt und Du Dir Gedanken machen solltest.

Nur all zu oft überspielen wir diese Warnsignale und unterdrücken unsere Gefühle. Dabei haben die Gefühle der Menschen sich evolutionär im Laufe von Millionen von Jahren entwickelt und sind dafür da, um uns zu warnen und zu schützen. Achte also auf Deine Gefühle in Bezug auf Menschen, analysiere sie und versuche sie zu verstehen.

Schreibe auf, welche Werte Dir in Bezug auf Deine Beziehung wichtig sind. Überlege konkrete Beispiele, in welcher Situation welcher konkreter Wert Dir einmal geholfen hat. Wenn Du mit Deinem/r potenziellen Partner/in sprichst, erwähne diese Beispiele. Empfindet er oder sie dasselbe wie Du? Hat er oder sie dieseleben Werte?

Die Beziehungen in den Zwanzigern haben einen Vorteil, dass Du Deine Suche gründlich angehen kannst.

6. Sei aktiv bei Deiner Suche

Die Frauen und die Männer, die aktiv ihre Partner suchen, sind schneller erfolgreich und haben Beziehungen, die länger halten. Aus diesem Grund, erkläre Deine Partnersuche für Deine höchste Priorität, sei kommunikativ, habe keine Angst Menschen anzusprechen. Ausserdem bitte Menschen um Hilfe, frage interessiert nach, und erweitere Deine Interessen und Deinen Bekanntenkreis.

Und wenn Du jemanden vor Dir hast, der Dich begeistert, sag ihm oder ihr das – habe keine Scheu dieser Person Komplimente und Deine Bewunderung auszusprechen.

7. Sei ehrlich über den Grund fürs Zusammenziehen in Deinen Beziehungen in den Zwanzigern

Viele Paare in den Zwanzigern finden sich in einer Beziehung, indem sie in einer Wohnung zusammenziehen, weil es so praktisch ist. Die Gründe scheinen in diesem Augenblick nachvollziehbar zu sein. Zum Beispiel, zieht das Paar zusammen, weil es finanziell günstiger ist oder weil man schnell Zugang zueinander hat, weil man nur die Hälfte an Möbeln kaufen muss oder weil es geselliger und nicht langweilig ist.

Die Paare, die aus Bequemlichkeit zusammenziehen, trennen sich jedoch signifikant öfter als Paare, die erst nach einer überlegten Entscheidung für einander als Paar, noch besser als Ehepaar, zusammenziehen.

Zuerst sollte eine eine bewusste Entscheidung getroffen werden, und erst dann als Folge dieser Entscheidung sollten weitere gemeinsamen Schritte überlegt werden, zu welchen gehört auch eine gemeinsame Wohnung. In dieser Reihenfolge und nicht umgekehrt.

8. Folge einem zeitlichen Plan

Du hast nur eine begrenzte Lebenszeit. Wenn Du erst in Deinen Zwanzigern bist, hast Du vielleicht das Gefühl, dass Deine Lebenszeit unendlich oder zumindest sehr lange ist. Der Schein trügt.

Die Singles, die so denken, wachen eines Tages in ihren Vierzigern, Füngzigern oder Sechzigern auf, blicken zurück und verstehen, dass sie die Zeit nicht genutzt haben. Glaube mir, Du willst nicht zu diesen Menschen gehören.

Schätze also Deine Zeit und nutze sie weise, wenn Du eine stabile Beziehung bereits in Deinen Zwanzigern aufbauen willst. Lass niemanden Deine Zeit rauben. Bestimme selbst das Tempo, in dem Du einen Partner bzw. eine Partnerin gefunden haben willst.

2 Wochen nach dem Kennenlernen

Nach 2 Wochen einer Bekanntschaft musst Du bereits wissen, ob Dein/e potenzielle/r Partner/in prinzipiell eine feste Beziehung möchte oder nicht. Das ist entscheidend! Vergeude Deine Zeit nicht in der Hoffnung, dass sich etwas ändert. Das wird es nämlich nicht! Jeder Mensch plant sein bzw. ihr Leben, auch dieser konkrete Mensch neben Dir. Verabschiede Dich von ihm oder ihr, wenn Eure Pläne auseinander gehen.

3 Monate nach dem Kennenlernen

Bereits nach 3 Monaten kannst Du sehen, wie er oder sie zu Dir steht. Sprich über Deine und seine oder ihre Vorstellungen von einer Beziehung, träume laut und lass ihn oder sie träumen. Kommst Du in seinen oder ihren Träumen vor? Was hält er oder sie von Deinen Träumen? Wenn Du wenig oder keine Übereinstimmungen findest, verliere keine Zeit, beende die Beziehung, und fokussiere Dich auf weitere Suche.

Menschen brauchen keine Jahre miteinander zu verbringen, um zu wissen, ob sie dasselbe wollen oder nicht. Bereits in den Beziehungen in den Zwanzigern kannst Du die Intentionen Deines Partners oder Deiner Partnerin erkennen. Wenn Dein Kandidat oder Kandidatin sagst, dass er oder sie mehr Zeit braucht, glaube ihm oder ihr das nicht. Höchstwahrscheinlich sind das Ausreden. Es kann durchaus sein, dass er oder sie Dich mag, allerdings nicht ausreichend, um sich zu binden.

Selbst wenn es ihm oder ihr nicht ganz bewusst ist, ist das ein Ausdruck der Respektlosigkeit. Mach nicht mit und beende eine solche Beziehung.

Fokussiere Dich auf Menschen, die Dich wertschätzen und Deine Werte teilen.


[i] Meg Jay:
The Defining Decade: Why Your Twenties Matter–And How to Make the Most of Them Now (English Edition)

Gibt es beziehungsunfähige Menschen?

Diese Frage kam vom Quora Portal: Sind einige Menschen wirklich Beziehungsunfähig?

Nein: ich bin fest davon überzeugt, dass Menschen in ihrem Wesen sozial und beziehungsfähig sind.

Mensch als ein soziales Wesen
Gibt es beziehungsunfähige Menschen? Nein, sogar im Tierreich schaffen es die Menschen dank ihrer sozialen Fähigkeiten zu überleben.

Erinnerst Du Dich an die Geschichte mit dem Menschenjungen Mogli, der von der Wolfsfamilie großgezogen wurde? Oder Tarzan, der in einer Affenfamilie aufgewachsen ist? Solche Geschichten gab es tatsächlich – nicht so romantisch, wie es in Büchern oder Filmen dargestellt wurde, aber ja: Es gab Menschen, die von Tieren großgezogen und sozialisiert wurden.[i]
Nach Jahren menschlicher Isolation waren nur wenige dieser Kinder fähig menschliche Sprache zu lernen, einige davon konnten die Emotionen der Menschen nicht verstehen und schon gar nicht zeigen.[ii] Aber nichtsdestotrotz waren sie nicht beziehungsunfähig.

Diese Menschen haben in der Wildnis überlebt, weil sie fähig waren, sich ihrer Umgebung anzupassen und Beziehungen mit Tieren in dieser Umgebung einzugehen.
Gibt es beziehungsunfähige Menschen? Nein, aus der Sicht der Evolution kann es sie nicht geben.

Nur die Art der Beziehungen war ganz anders: Die Erwartungen, das Verhalten und die Konsequenzen dieses Verhaltens waren ganz anders.

Vielfalt menschlicher Beziehungen[iii]
Gibt es beziehungsunfähige Menschen? Nein, nur unterschiedliche Kulturen.

Zoomen wir in unserer Fantasiereise auf die menschliche Kultur allein. Auch hier haben wir unterschiedlichste Arten von Beziehungen. In manchen leben Frauen in einem Harem und sind (in der Tat!) glücklich dort. Und in unserer westeuropäischen Kultur fühlen wir uns in einer exklusiven Beziehung sicher aufgehoben.

Je unterschiedlicher Kulturen sind, desto schwieriger scheint es eine Beziehung zwischen ihnen aufzubauen.

Legen wir nun den Fokus ausschließlich auf unsere Kultur. Was wir sehen ist, dass die Beziehungen auch innerhalb dieser Kultur daran scheitern, dass die Vorstellungen auseinander gehen, wie eine Beziehung auszusehen hat.

Gibt es beziehungsunfähige Menschen? Nein, aus der Sicht der Kulturwissenschaften gibt es sie auch nicht.

Konzept „Beziehung“ und wie wirkt es auf unser Leben aus
Ein Paar, die Verliebten, die zusammen Fahrrad fahren. Es gibt keine beziehungsunfähigen Menschen.

Es gibt also keine beziehungsunfähigen Menschen. Es gibt Menschen, die unterschiedliche Konzepte einer „richtigen“ Beziehung im Kopf haben und nach diesem Konzept handeln.

Du wirst nie jemanden treffen, der das absolut gleiche Konzept einer Beziehung im Kopf hat, wie Du. Und wenn, dann würdest Du Dich wahrscheinlich niemals in diese Person verlieben können:
Zum Glück sind wir, Menschen, neugierig auf Neues und suchen jemanden, der uns intellektuell, emotionell und kulturell bereichern kann.

Wir verlieben uns in Menschen, die zwar ähnlich sind wie wir, aber nicht gleich.

Ähnlich, weil die Ähnlichkeit uns das Gefühl der Sicherheit gibt; aber nicht gleich, weil wir neugierig auf Neues sind und uns weiter entwickeln möchten.
Wenn ein Paar eine Beziehung eingeht, müssen sie bereit sein, ihre unterschiedlichen Vorstellungen von einer Beziehung auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Sie müssen tolerant und geduldig sein und fest überzeugt sein, dass sie eine Beziehung führen können.

Gibt es beziehungsunfähige Menschen? Nein, auch aus der Sicht der Psychologie gibt es keine Menschen, die grundlegend beziehungsunfähig sind. Aber es gibt solche, die eine Angst vor einer Beziehung entwickeln.

Beziehungsangst

Prinzipiell ist jeder Mensch also beziehungsfähig. Es gibt aber Menschen, die von sich selbst glauben, dass sie es nicht sind. Eine Reihe negativer Erfahrungen mit Beziehungen ist dafür verantwortlich, dass sie Angst haben eine Beziehung einzugehen.

Menschen mit Beziehungsangst machen sich selbst unfähig eine Beziehung zu führen, weil sie sich selbst die Lernfähigkeit und die Neugierde abstreiten.

Sie haben eine solche Angst verletzt zu werden, dass sie lieber allein bleiben als dieses Risiko einzugehen.
Wenn Du vermutest, dass Du eine solche Person bist, musst Du wissen, dass es vielen Menschen bereits gelungen ist die Bindungsangst abzulegen und eine glückliche Beziehung zu führen.

Der folgende Test „Hast Du Bindungsangst?“ wird Dir helfen zu verstehen, ob Deine Zweifel an Deiner Beziehung in der Bindungsangst begründet sind oder einfach nur normale Überlegungen sind, die wir alle haben… Bitte, sehe diesen Test auf gar keinen Fall als eine Diagnose an. Er zeigt Dir lediglich eine allgemeine Tendenz auf, wie Dein Konzept einer Beziehung ist.

Du kannst Dich gerne bei mir melden, wenn Du konkrete Fragen in Bezug auf Deine Beziehung hast.


[i] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Victor_of_Aveyron.jpg 

[ii] https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfskind

[iii] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:In_the_Harem_by_Filippo-Baratti.jpg

Untreue in Beziehungen

Ein zerrissenes Foto eines Paars. Womöglich würde es nach einer Untreue zerrissen.

Die Untreue gehört zu den schwerst belastenden Problemen in Beziehungen.[1] Sie ist mehr als ein Vertrauensbruch, denn die Betrogenen empfinden die Untreue als eine der schwersten psychischen Belastungen in ihrem Leben. Als Folge übertragen sie unbewusst ihre negative Erfahrung auf weitere Partner, belasten damit ihre neuen Beziehungen, und haben Schwierigkeiten sich emotional zu öffnen und zu binden – manche von ihnen ein Leben lang.

Folgen von Untreue für die Betrogenen

Aus einer wissenschaftlichen Befragung [2] geht hervor, dass die Betroffenen oft unter posttraumatischen Belastungsstörungen wie Depressionen, Angstattacken oder Herzrhythmusstörungen leiden. Diese Befragung umfasste 3334 heterosexuellen Männern und Frauen (jeweils 34 % und 66 %), deren Partner fremdgegangen waren, und ist somit repräsentativ und aussagekräftig.

Diese Studie ergab außerdem, dass ein Seitensprung nur in seltenen Fällen ein One-Night-Stand war. In zwei Drittel Fällen dauerten die Affären länger als einen Monat an.[3] Die Situationen, bei welchen eine Affäire noch nicht beendet war, als die Betrogenen davon erfuhren, belasteten die Betroffenen am schlimmsten und hinterliessen die schwersten Folgen.

Erklärungen von Untreue aus der evolutionären Perspektive

Es wurde mehrfach versucht die Untreue wissenschaftlich zu erklären. Einige Autoren wie Robin Baker und Christopher Ryan erklären die Untreue als Bestreben eigene Gene zu streuen und an möglichst mehrere Personen weiterzugeben.

Kann das wirklich eine ausreichende Entschuldigung dafür sein angesichts der schlimmen Folgenden für den Partner bzw. die Partnerin? Wohl nicht, und die Wissenschaftler erklären warum.

Die Entwicklung des menschlichen Gehirns

Die Entwicklung der Menschen im Laufe der Evolution stellte eine Reihe der wichtigen Anpassungen an die sich verändernde Umwelt dar.

Am deutlichsten kann man diese Entwicklung am Beispiel unseres Gehirns beobachten. Laut der neuesten Studien der Neurowissenschaft, sind die früher entwickelten Teile des Gehirns diejenige, die auch bei Tieren vorhanden sind. Das sind Teile, die vor allem für unsere Sinneswahrnehmung zuständig sind.

Es ist witzig zu beobachten, dass manche Gehirnteile bei uns im Vergleich zu Tieren fast schon unterentwickelt wirken. Als Beispiel vergleiche den Riechkolben bei einem Menschen und einer Ratte. Menschlichen Riechkolben kann man kaum erkennen, wogegen Ratten über einen sehr gut ausgeprägten Riechkolben verfügen und wohl aus diesem Grund “Experten” im Riechen sind.

Gehirn der Menschen vs. Gehirne der Tiere

Genau das Gegenteil gilt für Teile des Gehirns, die wir für Sprache und Kognition nutzen. Diese Teile haben sich viel später in der Evolution herausgebildet. Und doch nehmen sie einen Löwenanteil des Gehirns bei uns ein. Diese Teile müssen also sehr wichtig für unser Überleben und unsere evolutionäre Entwicklung gewesen sein. Und tatsächlich sind das genau die Teile, die für so etwas zuständig sind wie Sprache, soziales Verhalten, Erklärungen über die Welt und unsere eigene Bedeutung in dieser Welt; die Vorstellungen und die semantischen Begriffe.

Darunter fallen auch die Ideen über Vertrauen, Ehe, Familie, etc.

Vertrauen und Bindung als soziale Investition

In unserem Kulturkreis sind nur monogame Partnerschaften sozial akzeptiert. Wenn wir also eine Beziehung eingehen, dann geben wir dem Partner oder der Partnerin einen extremen Vertrauensvorschuss. Denn ab diesem Punkt teilen wir mit ihm oder ihr unser ganzes Leben: Unser physisches und psychisches Wohlbefinden, unsere Träume und die Pläne für die Zukunft, unser Hab und Gut, unser Haus, unsere Kinder, unsere Finanzen, unsere Rente, auch unser Versprechen bei Krankheiten und finanziellen Sorgen einander zu unterstützen. Mit anderen Worten, gehen wir ein extremes Risiko ein, indem wir uns exklusiv für diesen einen Partner oder diese einen Partnerin entscheiden und ihm oder ihr unser Vertrauen schenken.

Die Wissenschaftler haben den Begriff eines Vertrauensvorsprungs (“leap of faith”) als den Glauben definiert, dass der Partner oder die Partnerin sich weiterhin liebevoll verhalten wird, und zwar unanhängig davon, was in der Zukunft passiert. Genau das gibt uns emotionale Sicherheit in einer Beziehung .[4]

Es geht also bei einem Seitensprung um so viel mehr als nur Sex. Der Seitensprung in einer Liebesbeziehung zeigt dem oder der Betrogenen, dass er oder sie eine grundlegend falsche jahrelange soziale Investition getätigt hatte, indem er oder sie sich selbst, das eigene Wohlbefinden und die eigenen Kinder dem oder der Falschen anvertraut hatte. Und das ist bitter.

Wir sind soziale Wesen und haben nur als Gruppe in dieser Welt überleben können. Einerseits haben wir gelernt, dass das Vertrauen eine Voraussetzung für das Zusammenleben ist. Andererseits versuchen wir stätig unsere Chancen auf ein besseres Leben zu ergreifen. Wenn jemand mit der Situation nicht zufrieden ist und einen Betrug plant, hat er oder sie eine schwere Entscheidung zu treffen, nämlich darüber, was mehr aufwiegt – die vermuteten Vorteile oder die möglichen Risiken, wenn die Untreue auffliegt.

Sind Menschen generell auf die Untreue ausgelegt?

Ich halte die Frage nach einer generellen Untreue der Menschen für extrem wichtig. Vor allem darum, weil diese Frage zwei gleichermaßen populäre wie gefährliche Glaubensätze offenlegt – Glaubensätze, die die Menschen einsam und misstrauisch anderen Menschen gegenüber machen können. Ich finde, dass diese zwei Glaubensätze dafür verantwortlich sind, dass Menschen in unserer Gesellschaft trotz der vielen Kommunikationsmöglichkeiten vereinsamen und an sich selbst und anderen zweifeln. Ich halte das für eine gefährliche Entwicklung. Das muss so nicht bleiben…

Zwei populäre und gefährliche Glaubensätze

Diese zwei – aus meiner Sicht, falsche – Glaubensätze sind:

  1. Menschen SIND etwas [zum Beispiel: treu, untreu, ehrlich, unehrlich, etc.]
  2. Das, was Menschen TUN (zum Beispiel: das Betrügen oder das Fremdgehen) ist aus der Natur der Menschen zu erklären und nicht aus den Umständen
Worauf sind Menschen „ausgelegt“ und worauf sind wir „nicht ausgelegt“?
Ein Paar ist glücklich beim Essen. Ein Mann und eine Frau lächeln einander zu.

Menschen sind überhaupt nur auf wenige Dinge „ausgelegt“. Wir sind ausgelegt etwas zu essen, zu trinken und zu atmen (logisch: sonst sterben wir); wir sind darauf ausgelegt, Kleidung zu tragen (wir haben ja kein Fell mehr und es ist doch manchmal kalt) und wir sind darauf ausgelegt soziale Lebewesen zu sein. Wir kommunizieren sehr gern, wir sind neugierig, wir lieben Klatsch und Tratsch und wir wollen gern wissen, wer was mit wem macht – und all das hat einen evolutionären Grund. Wir sind zu dem geworden, was wir sind, weil wir uns um unser Überleben kümmern (Essen, Trinken, Atmen) und weil wir neugierig und sozial sind.
Was nicht ausgelegt ist, ist:

  • Was wir genau essen, trinken oder atmen
  • Welche Kleidung genau wir tragen
  • Wofür genau wir neugierig sind

Das heißt, unsere Vorlieben und Abneigungen, unsere Entscheidungen, Werte, Lebensentwürfe, unsere Wünsche und Pläne, unsere Ziele, unser Selbstbild, Menschenbild und Weltbild sind nicht „ausgelegt“.

All das ist das Produkt unserer bewussten und unbewussten Entscheidungen.

Entscheidungsfreiheit der Menschen

Das heißt, im Falle einer Beziehung entscheiden wir uns jedes Mal aufs Neue, wie wir uns zu verhalten haben. Es ist klar, dass wir manchmal aus Bequemlichkeit in Mustern handeln. Aber diese Muster sind nicht etwas, was wir nicht jederzeit ändern könnten.

Als Beispiel, weißt Du genau, dass Du gleich sofort aufstehen und zum Sport gehen, Dir danach eine gesunde Mahlzeit zubereiten und dasselbe jeden Tag wiederholen konntest. Du macht das alles womöglich nicht, weil Dir die richtige Motivation fehlt, aber können tust Du schon!

Ob Du das tust oder nicht, ist Deine Entscheidung. Das bedeutet, dass Du Dich jeden Tag aufs Neue entscheidest, ob Du zum Sport gehst, Dich gesund ernährst oder eben nicht.

Lerne, wovon Deine Beziehung profitiert

Wir lernen im Laufe des Lebens kontinuierlich. Manchmal ist uns das Lernen bewusst, aber in den meisten Fällen ist es uns absolut unbewusst. Und dennoch je mehr Du von etwas lernst, je mehr Du Dich mit etwas beschäftigst, desto besser wirst Du darin. Ist das nicht so?

Die Beziehungen sind da keine Ausnahme. Es ist mir bewusst, dass ich gerade angesichts der so vielen Trennungen eine unpopuläre Meinung vertrete, aber ich bin fest davon überzeugt, dass eine gesunde Beziehung kein Zufall ist, sondern kreiert werden kann, wenn man sich bewusst dafür entscheidet.

Mehr als das:

Eine gesunde Beziehung wird mit jedem Jahr immer schöner und die Sexualität in dieser Beziehung immer erfüllender.

Niemand kennt Dich so gut, wie Dein/e langjährige/r Partner/in. Und niemand weiß, was Dir (auch im Bett) gefällt und was nicht. Niemand kann Dich so berühren wie Dein/e langjährige/r Partner/in, Dir genau die richtigen Worte ins Ohr flüstern und Dich küssen wie sie oder er…

Und das erklärt auch das Phänomen, warum Ex-Partner so oft Sehnsucht nach einander haben. Die Kommunikation funktioniert nicht und die Beziehung liegt in Trümmern, aber die Sehnsucht ist trotzdem da und sorgt dafür, dass der oder die Nächste nach demselben Muster ausgesucht wird.

Ist Dir schon aufgefallen, dass Menschen sich immer wieder eine/n Partner/in aussuchen, der/die dem/der Ex in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich ist?

Eigentlich sind Menschen auf die Treue „ausgelegt“, nicht aufs „Betrügen“.

Eine innige Umarmung, die eine Untreue nicht vermuten lässt.
Wie ist dann die Untreue zu erklären?

Es gibt viele Ursachen für die Untreue, aber wenige Gründe.

Die Untreue ist eigentlich erst dann möglich, wenn die Beziehung nicht funktioniert. Die Untreue ist nicht per se schlecht, sie ist einfach nur ein Indikator dafür, dass etwas in der Beziehung schiefgelaufen ist.

Mit anderen Worten: Die dritte Person ist nicht wichtig, denn um sie geht es gar nicht. Es geht nach wie vor um zwei Menschen, die miteinander eine Beziehung führen und auf die eine oder andere Weise signalisieren, dass es ihnen in dieser Beziehung nicht gut geht.

Die Untreue ist ein verzweifelter Versuch, eine festgefahrene negative Situation zu verändern.

Was genau kann in Beziehungen schieflaufen?

Erinnerst Du Dich daran, worauf Menschen „ausgelegt“ sind? Essen, Trinken, Luft, Kleidung und unser soziales Leben sind Artefakten, die wir essentiell brauchen, um zu überleben.

Eine Beziehung läuft schief dann, wenn sie die Betroffenen so sehr eingrenzt und unter Druck setzt, dass etwas von diesen essenziell wichtigen Dingen nicht mehr ausgeübt werden kann.

Das klingt seltsam, aber jene von Euch, die eine toxische Beziehung erlebt haben, wissen, wovon ich rede:

Eine ungesunde Beziehung ist nicht bloß ein Begriff. Eine solche Beziehung macht Menschen tatsächlich auch körperlich krank. Sie nimmt Luft zum Atmen, sie isoliert sozial und macht einsam, sie produziert eine Reihe von Essstörungen, Allergien, Essensunverträglichkeiten und psychosomatischen Beschwerden.  

Was gehört zu einer gesunden Beziehung

Das Paradox: Keiner der Partner plant so etwas von Beginn an! Jeder, wirklich JEDER! – kommt in die Beziehung mit einer guten Intention und will den/die Andere/n glücklich machen!

Die Sache ist die, dass Menschen verlernt haben zu kommunizieren!

Menschen kommen in eine Beziehung mit einer bestimmten Vorstellung darüber, wie diese Beziehung auszusehen hat. Wenn beide Partner sich an ihrer eigenen Vorstellung festhalten und nicht bereit sind flexibel zu sein und dazuzulernen, wenn jede/r von ihnen die gute Intention des/der Anderen übersieht, dann hat die Beziehung ein Problem.

Die Untreue ist der Versuch, eine andere Vorstellung von einer Beziehung zu finden – eine, die besser zu der eigenen passen würde.

Weil Menschen glauben, dass wir etwas SIND, glauben sie auch, dass diese Vorstellung nicht veränderbar ist.  Und so scheint erst einmal logisch, dass eine andere Person gesucht werden muss… Und der Kreislauf startet neu…  

Welche alternativen Lösungen sind anstatt der Untreue und der Trennung möglich?
Menschen sitzen an Tischen in einem Restaurant. Woran erkennst Du die verheiratete Paare? Daran, dass sie nicht miteinander reden. Der Kommunikationsmangel kann zur Untreue führen.

Woran erkennst Du in einem Restaurant Paare, die verheiratet sind?

Richtig! Sie sprechen nicht miteinander.

Bei einigen mag das daran liegen, dass sie sich schon gut kennen. Sie kommunizieren ohne viel sagen zu müssen.

Bei anderen liegt das daran, dass sie aufgegeben haben etwas zu sagen, weil alles, was sie sagen, zum Streit führt und umgedreht und missinterpretiert wird.

Wenn Deine Beziehung sich nicht gut anfühlt, wenn Du Dich eingeengt fühlst, wenn Du Dich permanent rechtfertigen musst, bedeutet das noch lange nicht, dass Du fremdgehen oder Dich trennen musst, um wieder verstanden zu werden.

Das bedeutet nur, dass Deine Kommunikation in der Partnerschaft verbessert werden muss.

Starte Änderungen im eigenen Kommunikationsverhalten, nicht im Verhalten Deines Partners oder Deiner Partnerin

Immer wieder sehe ich, wie kleine Änderungen in der eigenen Person Wunder in der Paar-Beziehung bewirken.

Wenn ich manchmal um eine Prognose über eine bestimmte Beziehung gebeten werde, weigere ich mich mittlerweile etwas zu sagen, denn ich habe schon Beziehungen erlebt, die auf die erste Sicht keine Chance auf Bestehen hatten, weil die zwei so erbittert wirkten und scheinbar unmittelbar vor dem Beziehungsende standen. Und dennoch nach einem halben Jahr konnte man das Paar nicht mehr erkennen – so glücklich zusammen, so in sich geruht und ihrer Zukunft sicher.  

Es geht nichts über eine gute Kommunikation und eine Vision Deiner erfolgreichen Beziehung.

Weißt Du, vielleicht wäre es einfacher zu sagen, dass Menschen darauf ausgelegt sind, den Partner zu betrügen… und vielleicht wäre es einfacher dann sich in den eigenen vier Wänden einzusperren und keinem oder keiner mehr zu vertrauen… Einfacher schon, nur glücklicher würde es Dich nicht machen.

Du bist nicht „ausgelegt“ – Du hast immer eine Wahl:

Darüber, was Du genau glauben willst, welche Entscheidungen genau Du treffen wirst und welche Ziele und Visionen genau Du in Deinem Leben verfolgen möchtest…

Ich wünsche Dir vom ganzen Herzen viel Erfolg und viel Liebe!

Ein Liebespaar, dass nur Augen für einander hat. Die Untreue ist in diesem Augenblick nicht möglich.

Erfahre mehr über den Seitensprung in Beziehungen, sowie wie Du das Vertrauen aufbaust und testest.

Warum ist guter Umgang wichtig?

„Ich kann zwei Monate von einem netten Kompliment leben.“

Mark Twain

Warum ist guter Umgang so wichtig? Weil guter Umgang Dein Leben und das Leben der Menschen in Deiner Umgebung schöner, entspannter und einfacher macht.

Wir haben eine begrenzte Zeit hier in diesem Leben zu verbringen. Was am Ende des Lebens zählen wird, ist nicht Deine Karriere, Dein Kontostand, der Ort, an dem Du lebst und sogar nicht Dein Familienstand oder die Anzahl Deiner Kinder…  

Menschen im Alter, die darüber urteilen, ob ihr Leben erfolgreich war oder nicht, urteilen darüber allein anhand der Qualität ihrer zwischenmenschlichen Beziehungen.

Du hast sicherlich schon beide Extreme in Deinem Leben getroffen:

Verärgerte ältere Menschen, denen man nie Recht machen kann, auf der einen Seite und auf der anderen Seite zufriedene Senioren, die ihr Leben aktiv genießen, oft eine Mentorenrolle gegenüber den Jüngeren einnehmen und ihre Großkinder übermäßig verwöhnen (denn das dürfen sie ja jetzt endlich mal 😊).

Wenn Du eine Wahl hättest, in welcher Familie wärst Du gerne aufgewachsen – in einer mit einem liebevollen Umgang oder in einer, in der man nie Recht machen kann?

In Paarbeziehungen ist es nicht anders:

Die Wissenschaftler aus dem Relationship Research Institute in Seattle haben Sprachverhalten der Paare untersucht. Sie ließen Paare über ein Thema diskutieren, bei dem sie sich nicht einig waren.

Dabei stellte sich heraus, dass Paare, die miteinander freundlich umgegangen sind, drei Jahre später immer noch zusammen waren.

Das Verhältnis von positiven und negativen Aussagen betrug bei ihnen 5:1.

Die Paare, deren positive und negative Aussagen im Verhältnis 1:1 standen, waren nach drei Jahren bereits getrennt.

Noch einmal, weil das so wichtig ist: Das Verhältnis 5:1 während eines Streits!

In der alltäglichen Kommunikation – also nicht in einem Streit – sollte das Verhältnis mindestens 10:1 sein.

Ich glaube, es ist nicht die Frage, warum guter Umgang wichtig ist, sondern wie können wir guten Umgang in unserem täglichen Leben praktizieren – ganz selbstverständlich und aus einer guten Gewohnheit heraus?

Der Schlüssel zu einem guten Umgang liegt in Deinem emotionalen Zustand, in Deiner grundsätzlich positiven Einstellung zu Dir selbst, zu Menschen in Deiner Umgebung und zu Welt allgemein.

Es gibt drei Regeln, an die Du Dich halten musst – wirklich nur drei. Wenn Du Dich an sie hältst, erlebst Du die Beziehungen mit denselben Personen in Deinem Leben plötzlich in einer neuen Qualität – warm und geborgen, mit mehr Respekt und Vertrauen. Versuch es einmal!

Regel 1: Die Intention zählt

Warum, glaubst Du, ist Dein/e Partner/in mit Dir zusammen? Warum überhaupt kommen Menschen zusammen und versuchen etwas aufzubauen? Sicherlich nicht um sich gegenseitig unglücklich zu machen. Wenn wir zusammenkommen – egal in welcher Form – kommen wir, weil wir uns von der Interaktion miteinander mehr Glück und Lebenszufriedenheit versprechen. Wir wollen glücklich sein und wir wollen Menschen in unserer Umgebung glücklich sehen, nicht wahr?

Insbesondere in einer Streitsituation istes wichtig das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren – worauf es letztendlich ankommt: Liebe, Zweisamkeit und Unterstützung.

Wenn Du im Gespräch merkst, dass Du und Dein/e Partner/in Euch langsam in einen Streit hinbewegt, mach eine Pause, atme tief ein und aus und ändere physisch Deine Position im Raum. Lenke Deine Aufmerksamkeit auf Deine Umgebung – die Formen, die Farben, die Geräusche und die Gerüche. Wenn Du alle Deine Sinne nutzt, wirst Du Dich seelisch entspannen und offen für Perspektivenwechsel werden.

Versuche das Streitobjekt aus den Augen Deines Gegenübers heraus – aus seiner Perspektive – wahrzunehmen. Dein Ziel ist jetzt mindestens 3 positive Gründe für die Meinung zu finden, die Dein Gegenüber vertritt.

Geh IMMER davon aus, dass Dein/e Partner/in eine positive Intention mit ihrem/seinem Handeln verfolgt. Denn am Ende des Tages alles, was sie oder er möchte, ist glücklich zu sein und Dich glücklich zu sehen. Bitte, würdige das.

Regel 2: Fehler sind erlaubt und willkommen

Überlasse Deiner/m Partner/in die Verantwortung für das eigene Handeln. Solltest Du glauben, dass sie oder er gerade einen Fehler macht, mach Dir klar, dass dies nur Deine Meinung ist: Du kannst es nicht mit Sicherheit wissen. Außerdem, selbst wenn das ein Fehler ist, wird sie oder er daran wachsen. Es ist ihr/sein Fehler und jeder – auch Du – hat das Recht auf eigene Erfahrungen und auch eigene Fehler.

Ich bitte oft meinen kleinen Sohn mir über seine Fehler zu erzählen, die er in der Schule gemacht hat. Und ich lobe ihn dafür. Damit möchte ich erreichen, dass er keine Angst vor Fehlern hat. Ich bringe ihm bei, seine Fehler als Chance zu sehen, Erfahrungen zu machen und daraus zu lernen.

Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass fehlerresistente Menschen erfolgreicher sind: Sie lassen sich nicht durch ihre Niederlagen entmutigen und demotivieren. Wenn wir gegenüber unseren Fehlern resistent sind, versuchen wir aufs Neue, immer und immer wieder, das zu erreichen, was wir wollen. Wie ein Baby, das Laufen lernt: Was wäre, wenn wir damals Angst hätten Fehler zu machen? Wir würden immer noch auf dem Bauch kriechen. Genau so ist das mit jedem anderen Ziel: In der Schule, im Studium, im Business, in unserem Privatleben – aus unseren Fehlern lernen wir das größtmögliche Potenzial zu erreichen.

Regel 3: Mache Komplimente

Am Anfang einer Beziehung machen wir ständig einander Komplimente und das ist oft der Grund, warum wir uns in der Verliebtheitsphase so großartig fühlen: „Ach, endlich sieht mich jemand wie ich wirklich bin…“ 😊

Deine Beziehung wird davon profitieren, wenn Du Deiner/m Partner/in (und allgemein jeder anderen Person in Deinem Leben) hin und wieder ein ernst gemeintes Kompliment aussprichst.

Diese Wertschätzung ist wie ein Feuer: Man zündet es an, man gibt gut getrocknetes Holz (Brennstoff) und es brennt mehrere Stunden oder Tage, bleibt in Erinnerung und wärmt das Herz.

Ernst gemeinte Komplimente sind eine unglaubliche Motivation. Die Studien über langjährige erfolgreiche Paare haben ein interessantes Phänomen ans Licht gebracht:

Nämlich, dass erfolgreiche Paare im Laufe der Zeit sich gegenseitig „formen“, indem sie Komplimente aussprechen (siehe Michelangelo-Effekt: https://swetlanascoaching.com/kommunikation-der-erfolgreichen-paare-der-michelangelo-effekt/)
Nach einem guten Kompliment versuchen die Partner die gute Meinung von sich weiterhin zu unterstützen und legen sich noch mehr ins Zeug.

Wir alle möchten eine gute Meinung über sich selbst haben. Kritik tut uns nicht wirklich gut. Kannst Du Dich erinnern, dass Du Dein Verhalten jemals nur deswegen geändert hast, weil Du kritisiert wurdest?

Man muss sich wirklich wundern, warum so viele Menschen immer und immer wieder mit Kritik etwas zu erreichen versuchen, während das nie funktioniert.

In allen Arten von Beziehungen – Partner, Eltern und Kinder, Kollegen und Vorgesetzte – ist ein guter Umgang der Weg zur besseren und vor allem effektiveren Kommunikation. Und deswegen ist guter Umgang so wichtig.

Sieben Merkmale attraktiver Frauen

Reizende Frau - Merilyn Monroe
Welche Merkmale attraktiver Frauen findest Du in ihr?

Sicherlich sind Dir schon Frauen aufgefallen, die einfach zeitlos schön und attraktiv sind. Welche Merkmale attraktiver Frauen tragen ihrem Erfolg bei? Wie ein Magnet wirken sie auf Menschen und machen sie allein durch ihre Präsenz glücklich.

Insbesondere in der Filmindustrie findest Du Frauen, die scheinbar mühelos Herzen gewinnen. Wenn Du sie Dir genau hinsiehst, wird es Dir auffallen, dass es nicht die klassische Schönheit ist, die sie reizend und attraktiv macht.

Auch wenn Du Frauen ansiehst, die erfolgreiche Beziehungen führen, findest Du viele, die vom ersten Blick nicht dem klassischen Ideal der Schönheit entsprechen.
Was genau also macht eine Frau attraktiv und begehrenswert? Welche Merkmale zeichnen sie genau aus?

7 Merkmale attraktiver Frauen habe ich im Folgenden zusammengestellt.

Eine attraktive Frau ist:

Selbstbewusst und selbstständig

Eine attraktive Frau weiß, was sie will und weiß, wie sie ihre Ziele erreichen kann. Sie ist voller Ideen und Visionen, ist begeisterungsfähig und steckt Menschen damit an. Sie hat keine Angst ihre Meinung zu sagen und trägt aktiv dem Wohl der Gesellschaft bei.

Liebevoll und verständnisvoll

„People don’t forget, how you made them feel“,

sagte amerikanische Schriftstellerin und Aktivistin für Menschenrechte Maya Angelou.

In Deutsch:

„Menschen werden nie das Gefühl vergessen, welches Du in ihnen ausgelöst hast.“

Die Gefühle sind deswegen wichtig, weil sie in unserem Unbewussten verankert sind. Und unbewusste Erinnerungen der Menschen sind unglaublich stabil.
Als reizend gelten oft Frauen, neben welchen sich Menschen akzeptiert fühlen und sich entspannen können.

Leidenschaftlich und emotional

Wir haben ja oft gehört, dass Männer sich in die strahlenden Augen einer Frau verlieben. In Wahrheit verlieben sie sich deswegen in die strahlenden Augen, weil sie darin ihre Emotionen und ihre Leidenschaft ablesen können.  

Ehrlich, verlässlich und vor allem loyal

In guten und schlechten Zeiten zeichnen sich die attraktiven Frauen dadurch aus, dass sie ihre Meinung sagen, zu ihrem Wort stehen, aber auch fähig sind sich ihrer Gruppe zu unterordnen. Warum? Weil sie die Interessen der Gruppe über ihre eigenen Interessen stellen. Sie sind ihrer Gruppe – der Familie, dem Partner, der Arbeitsumgebung – loyal.

Mit hohen Standards und Prinzipien

Männer sagen oft: „Du machst einen besseren Menschen aus mir“. Wenn Du diese Phrase hörst, weißt Du, dass Du etwas richtig gemacht hast. Damit drücken sie nämlich aus, dass sie Deine Prinzipien respektieren. Und Respekt ist eine notwendige Voraussetzung für die Liebe. Ohne Respekt ist die Liebe einfach nicht möglich. 

Intelligent

Alle berühmten Verführerinnen waren sehr intelligent. Madame de Pompadour, Kleopatra, in unserer Zeit Angelina Jolie sind Frauen, die sehr viele Interessen hatten oder haben, und fähig waren ihr Wissen an Menschen weiterzugeben. Intellekt übt Faszination aus, weil es das Horizont erweitert, Fantasie und Kreativität anregt und ungewöhnlich elegante Problemlösungen kreiert. Die reizenden Frauen sind aus diesem Grund auch sehr kreativ.

Gepflegt, gesund und vital

Gepflegtheit, Gesundheit und Vitalität werden hin und wieder mit Jugend assoziiert. Viele Frauen und Männer über 50 beweisen täglich, dass das nicht wahr ist. Regelmäßige Übungen, gesundes Essverhalten, tägliche Pflege machen aus Dir eine attraktive Frau.

Wenn ein Mann Dir sagt, dass Du schön bist, dann meint er eigentlich, dass Du gepflegt aussiehst und einen Style hast.

Eine reizende und attraktive Frau ist immer in Bewegung. Sie zeigt ihre Präsenz, ihr Interesse am Gegenüber und hört aktiv zu. Sie geht durch das Leben mit verliebten Augen und ist positiv sich selbst und anderen gegenüber.

Eine attraktive Frau ist eine, die sich kümmert und nicht gleichgültig ist. Und das ist der Grund, warum wir zu ihr aufschauen – sowohl Männer als auch Frauen.

Wahrlich attraktive Frauen sind für uns wie das Licht eines Leuchtturms, das die Schiffe in Sicherheit führt.

Das waren 7 Merkmale attraktiver Frauen kurz zusammengefasst. Sicherlich kann diese Liste weitergeführt werden und ich würde mich über weitere Vorschläge sowohl von Frauen als auch von Männern sehr freuen.

Mich würden zum Beispiel, solche Fragen interessieren wie:

  • In welchen Situationen hast Du Dich attraktiv und reizend gefühlt?
  • Welche Vorbilder hast Du?
  • Was sind aus Deiner Sicht drei wichtigsten Merkmale, die für Dich jeweils eine attraktive Frau und einen attraktiven Mann auszeichnen?

Ich würde mich über einen Austausch sehr freuen. Das Thema ist definitiv wert ausführlicher behandelt zu werden.
Du kannst mich per eMail erreichen:
Email: swetlana@swetlanascoaching.com
Auf WhatsApp: 00356 7777 1827
Oder einen Kommentar hier unten hinterlassen.

Bleib gesund und guter Laune!

Liebe Grüße,
Swetlana

Werde zu einer solchen Frau im Coaching mit mir:

Lies mehr über Attraktivität in weiteren Artikeln in Swetlana’s Almanach:

Ex-zurück

Ich werde oft angesprochen, ob es eine Chance gibt, den Ex-Partner zurückzugewinnen. Meine Antwort ist: Es gibt prinzipiell immer eine Chance. Sie hängt von einigen grundlegenden Voraussetzungen ab: der Zeit, die nach der Trennung verstrichen ist; Deinen Verhaltensweisen; und Deiner Motivation. Die bewährte Ex-Zurück Strategie kann Dir helfen, Deine Beziehung zu retten und sie wieder glücklich zu machen.

Erfahre auf meiner Seite, unter welchen Voraussetzungen das möglich ist, wie viel Zeit es voraussichtlich brauchen würde, und ob es überhaupt eine gute Idee ist, ihn oder sie zurück zu gewinnen.

Bleib informiert und lies weiter:

Für einen konkreten Rat melde Dich zum Gespräch an. Ein Gespräch pro Person ist kostenslos.

Schritt für Schritt zu einer erfüllten Beziehung

Mit dieser einfachen Strategie erreichst Du jedes Ziel

Heute sprechen wir über die Zieleerreichung.

Völlig unabhängig davon, was Du genau erreichen willst – sportlicher und gesünder zu werden, einen Lebenspartner zu finden oder eine berufliche Herausforderung zu meistern – handelt es sich um ein Ziel.

Diese Definition – das Ziel – ist wichtig: Es macht einen Unterschied, wie Du selbst die Sache siehst. Siehst Du sie als einen Traum oder einen Wunsch, verhältst Du Dich dementsprechend und sie wird ein Traum und ein Wunsch bleiben. Du wirst keine Motivation finden, sie zu realisieren. Siehst Du aber diese Sache als ein Ziel – wirst Du die Schritte unternehmen, um es zu erreichen.
 
Also, wie erreicht man ein Ziel?
Du kennst das bestimmt:
Man möchte etwas erreichen. Nehmen wir als Beispiel regelmäßig Sport treiben. Man fängt an, man geht an einem Abend zum Fitnessstudio. Aber schon am nächsten Abend, als alle Muskeln weh tun, hat man nur bedingt Lust weiter zu machen. Man findet so einige Ausreden, es kommt etwas dazwishen… Auf kurz oder lang hält man das Vorhaben nicht durch.

Im Bereich der Beziehungen passiert genau dasselbe. Du bist motiviert, die schönste Liebesgeschichte aller Zeiten zu erleben. Und für den Anfang erstellst Du schon mal einen Profil bei irgendeinem Online-Dating-Potal. Aber was passiert dann?

Du triffst Dich mit Einem und dann mit einem Anderen. Du wiegst Vorteile und Nachteile ab. Aber selbst, wenn Du nichts auszusetzen hast, wirst Du mit keinem so richtig warm. Du hast permanent das Gefühl, dass es da draußen noch weitere Kandidaten gibt, die Du vielleicht kennen lernen solltest…

Was sagt das eigentlich aus? Weißt Du genau, was Du willst? Was muss passieren, damit Du es weiß? Nach welchen Kriterien genau beurteilst Du? Und bist Du Dir sicher, dass ein Partner in Dein Leben überhaupt passt? 

Auf kurz oder lang gibst Du frustriert auf und sagst: “Nein, Dating-Potals sind nichts für mich… Ich will ihn spontan im Leben treffen…” 

Die Wahrheit ist: Das Problem liegt nicht darin, wie oder wo Du jemanden kennenlernst, sondern in Deiner Einstellung und in Deiner Bereitschaft für eine Beziehung.

Bist Du für eine Beziehung bereit? Ist eine Beziehung Dein Ziel? Oder nur ein Traum? Nur ein Wunsch?… 

Die Hürden auf dem Weg zum Ziel

Die vier meist verbreiteten Hürden sind:

  1. Du kommst gar nicht dazu anzufangen.
  2. Du wirst abgelenkt.
  3. Du hältst Dich an der falschen Strategie fest und änderst sie nicht.
  4. Du gönnst Dir keine Pausen und hältst nicht durch, weil Du erschöpft bist.

Du willst viel zu viel in einer viel zu kurzen Zeit. Und das ist ein Fehler, der zu all den oben erwähnten Hürden führt.
 
In den vielen psychologischen Studien wurde nachgewiesen: Man erreicht Ziele, wenn man sie in den Tagesablauf integriert und zu einer täglichen Gewohnheit macht: Indem man Tag für Tag an sich arbeitet.

Und da erzähle ich Dir über eine sehr erfolgreiche wie einfache Strategie, mit der Du mit Leichtigkeit Deine Ziele erreichen wirst.

Eine-Liegestütze-Strategie

Es geht darum, sich ein fast schon lächerliches Teilziel auszusuchen: Etwas, was einfach zu bewältigen wäre – so einfach wie… eine Liegestütze am Tag!

Das Wichtigste dabei ist, diese Liegestütze JEDEN TAG auszuführen!

Der Trick dabei ist folgender: Wenn Du jeden Tag etwas machst, wird es nach geschätzt 62 Tagen zu Deiner Gewohnheit. Eine Liegestütze am Tag macht 356 Liegestützen im Jahr – bereits jetzt ist das besser als nichts.

Der Trick geht aber weiter: Die Psychologie der Menschen funktioniert so, dass der Anfang (die Hürde Nr.1) am schwierigsten ist. Wenn Du jedoch es gewohnt bist, eine Liegestütze jeden Tag zu machen, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr viel größer, dass Du nach einer Weile weitere Liegestützen hinzufügen könntest – mit Leichtigkeit, Spaß, ohne Mühe und ganz ohne Willenskraft.

Eine Liegestütze illustriert die Strategie, mit der Du beinahe jedes Ziel erreichen kannst.

Wenn Dein Ziel beispielsweise eine glückliche Beziehung ist, liegt der Schlüssel in Deinem inneren Zustand.

In meinem Coaching lernst Du Übungen kennen, mit welchen Du von Tag zu Tag selbstbestimmter, strahlender und selbstbewusster wirst. Du trainierst den Umgang mit Deinen Emotionen. Du erlernst Achtsamkeit in der Kommunikation, den gesunden Umgang mit Dir selbst und Deiner Umwelt.

Mit Leichtigkeit wirst Du Dein Beziehungsziel erreichen:

  • Wenn Du Deinen Wunschpartner an Dich binden und für ihn an der ersten Stelle stehen willst
  • Wenn Du Deine langfristige Beziehung wieder leidenschaftlich und erfüllend erleben willst
  • Wenn Du Deinen Ex-Partner zurückgewinnen willst
  • Wenn Du immer einen bestmöglichen Eindruck hinterlassen willst
  • Wenn Du Deine Kommunikationsmustern verbessern willst
  • Wenn Du souverän Deine Grenzen setzen und trotzdem liebevoll bleiben willst 

Eifersucht

Warum ist die Eifersucht ein Gift für Deine Beziehung und wie kannst Du sie überwinden?

Ob Du bereits eine 25-jährige Beziehung hinter Dir hast oder ein Teenager-Mädchen bist – wir alle kennen das Gefühl der Eifersucht:

Den Knoten im Magen, innere Unruhe, Ohnmacht und Fassungslosigkeit, die entstehen, wenn wir Angst haben, jemanden zu verlieren, den wir lieben.

Manche von uns erfahren diese giftige Emotion öfter und intensiver, die anderen – seltener und abgeflachter. Angenehm ist sie auf jeden Fall nicht.

Ein bisschen Eifersucht muss nicht schlecht sein – insbesondere dann, wenn sie Deinem Partner schmeichelt und ihm das Gefühl gibt, jemand Besonderer für Dich zu sein. In diesem Fall wird die Eifersucht meist auch mit einer Prize Humor zum Ausdruck gebracht. Wenn das der Fall ist – Deine Beziehung ist sicher, Du kannst erleichtert aufatmen und Dich selbst beglückwünschen.

Schwierig wird es, wenn Du die „Gründe“ für die Eifersucht viel zu ernst nimmst und das Vertrauen in der Beziehung generell in Frage stellst.

Hier ist ein kleiner Test für Dich.

Test: Ist Deine Eifersucht ein Problem?

Bitte, antworte auf folgende Fragen mit Ja oder Nein:

  • Ich mache mir Sorgen, weil mein Partner des Öfteren länger im Office bleibt, und ich bin mir nicht sicher, dass es dabei wirklich um die Arbeit geht.
  • Ich mache mir Sorgen, weil er immer wieder eine bestimmte Frau lobt (seine Kollegin, seine Nachbarin, seine Ex, etc.)
  • Ich mache mir Sorgen, weil er anderen Frauen hinterher schaut, übermäßig freundlich ist und Komplimente macht.

Wie oft hast Du mit Ja geantwortet?

Einmal Ja – lasse ich noch als „normal“ gelten, aber wenn Du zwei oder gar alle drei Fragen mit Ja beantwortet hast, kann es sein, dass Du unter Eifersucht leidest. Diese Eifersucht ist in Deiner Persönlichkeit verankert und hat absolut nichts mit dem Verhalten Deines Partners zu tun. Diese Eifersucht kann Deine Beziehung ernsthaft gefährden.  

Es gibt eine begründete Eifersucht und eine unbegründete.

In den meisten Fällen ist die Eifersucht nicht durch irgendwelche äußeren Ereignisse begründet, sondern resultiert sich aus der Person heraus, die eifersüchtig ist.

Über diese unbegründete Eifersucht reden wir heute.

Ich will nicht leugnen, dass es auch eine begründete Eifersucht gibt, bei der Du die Anzeichen wahrnimmst, dass der Partner Dich tatsächlich betrügt. Über diese Anzeichen und darüber, wie Du die Untreue erkennst, spreche ich in einem anderen Beitrag.

Ich möchte aber klarstellen: Auch in diesem Fall oder gerade in diesem Fall würde die Eifersucht die Beziehung nicht retten, sondern ihr Ende beschleunigen.

Wenn Du die Anzeichen dafür siehst, dass Dein Partner Dir fremdgeht, und dennoch Deine Beziehung retten willst, bedarf es einer anderen Strategie und die Eifersucht ist auch hier schädlich.

Die Eifersucht ist wirklich zu nichts gut. Es lohnt also zu lernen, wie Du mit dieser destruktiven Emotion zurechtkommst.

Wie Du die Eifersucht überwindest und was Du stattdessen unternehmen kannst, um wieder glücklich, gelassen und voller Zuversicht zu werden, erfährst Du in diesem Beitrag.

Lass uns jetzt über die Gründe von Eifersucht sprechen.

Wie entsteht die Eifersucht?

Die Eifersucht entsteht, wenn Du Dich mit einer anderen Person vergleichst und glaubst, dass sie besser ist als Du: Sie ist schöner, kluger, erfolgreicher. Das muss so nicht sein, aber eine eifersüchtige Person sieht sich selbst im Vergleich immer als Verlierer – nicht schön genug, nicht klug genug, nicht erfolgreich genug. Und da kommen die Panik und die Verlustangst hoch: Du hast Angst, dass Dein Partner Dich nicht mehr lieben würde, weil eine Andere besser ist als Du. Du könntest den Mann verlieren, den Du liebst. Du beginnst zu klammern, seine Post und seine Textnachrichten zu lesen und hinterher zu spionieren. Das Vertrauen ist nicht mehr da. Womöglich sprichst Du schlecht über die andere Frau. Auch das wird Dir eher Minus- als Pluspunkte einbringen: Dein Partner fragt sich, woher diese kritische Einstellung überhaupt kommt. Je mehr Du Dich sorgst, desto mehr Unruhe bringst Du in Deine Beziehung und bewirkst genau das Gegenteil. Ohne es zu wollen, wirst Du Deinen Partner durch Dein Misstrauen verletzten und mit Deinen eigenen Händen das Ende Deiner Liebe einleiten.

Die Tatsache ist: Es wird immer jemanden geben, der schöner, kluger, erfolgreicher ist als Du. Auf diesem Planeten leben ca. 7 Milliarden Menschen. Und jeder Mensch besitzt die Eigenschaften, in denen er besser ist als die anderen. Auch Du besitzt die Qualitäten, die Dich besonders und einzigartig machen.

Wie kommt es dann, dass so viele Menschen dieser giftigen Emotion ausgesetzt sind?

Oft liegt die Ursache in der ursprünglichen Familie:

Wenn Du bereits als Kind für Deine Leistungen geliebt wurdest und nicht einfach dafür, dass es Dich gibt.

Wenn Dein Partner sich für Dich entschieden hatte, hat er sich nicht für bestimmte Qualitäten entschieden – was Du kannst oder bist, sondern für das Gesamtpaket. Er liebt Dich dafür, dass es Dich an seiner Seite gibt – für Eure Gespräche, für die Wärme, die Du ihm gibst, für Humor, Unterstützung und Leidenschaft. Und auch für das Vertrauen zwischen Euch.

Mir ist kein einziger Fall bekannt, dass die Eifersucht eine Beziehung gerettet und glücklich gemacht hatte.

Aber sie hat viele Beziehungen zerstört.

In den allermeisten Fällen können die Betroffenen nicht zugeben, dass sie eifersüchtig sind. Sie suchen die Ursache immer in ihrem Partner:

„Ich will, dass er sich ändert…“

„Ich will, dass er aufhört…“

„Ich will, dass er sich anders verhält…“

Wenn Du diese Sätze liest, was fällt Dir auf?

Sowohl das Problem als auch die Lösung für das Problem werden in der anderen Person gesucht und nicht in sich selbst. Das ist doch absurd, nicht wahr?  

Der folgende Vergleich ist vielleicht etwas übertrieben, demonstriert jedoch sehr deutlich die Unsinnigkeit eines solchen Verhaltens:

Stell Dir vor: Du bist erkältet, kommst zu Deinem Partner und sagst: „Ich will, dass Du diese Tablette schluckst, damit ich keine Halsschmerzen mehr habe…“ Das ist doch Unsinn, nicht wahr?

Und auch die Verantwortung für Deine Eifersucht musst Du selbst übernehmen. Das ist Dein Problem und nicht das Deines Partners.

Wie kommst Du mit Deiner Eifersucht zurecht?

Wahrscheinlich ahnst Du schon, was jetzt als erster Schritt kommt. Wenn Du mit Deiner Eifersucht zurechtkommen möchtest:

  1. Mache es Dir als erstes bewusst, dass Du diese Eifersucht hast. Mache es Dir bewusst, dass sie Dein Problem ist und nicht das Deines Partners.

Das ist ein sehr wichtiger Schritt.

Manche Klientinnen fragen mich: „Das verstehe ich mit Eifersucht. Aber fändest Du selbst in Ordnung, dass er mich anlügt, dass er mit einer anderen flirtet und sie lobt?“ Ich sage ganz ehrlich: „Ich fände das nicht von Relevanz. Ich weiß nicht, ob Deine Eifersucht begründet oder unbegründet ist. Ich kenne Deinen Mann nicht. Ich weiß jedoch, dass Du ihn nicht halten kannst, indem Du immer eine säuerlich-eifersüchtige Frau an seiner Seite bist. Genau dieses Verhalten wird ihn dazu bewegen, Dich anzulügen, mit anderen Frauen zu flirten und ihnen hinterherzuschauen. Irgendwann einmal wird er gehen. Und der Grund wird Deine Eifersucht sein. Wenn Du das nicht willst, musst Du lernen, diese Emotion zu eliminieren und die Macht über Deine eigenen Gefühle wiederzuerlangen.“

  • Kontrolliere Dein Kopfkino.

Menschen sind visuelle Wesen. Wir visualisieren den ganzen Tag – die positiven Ereignisse in unserem Leben und die negativen. Unsere inneren Bilder können uns helfen unsere Ziele zu erreichen, aber sie können auch uns in die Irre führen, unglücklich machen und die Taten rechtfertigen, die uns schaden, und die wir sonst nie machen würden. Vertreibe die negativen Bilder aus Deinem Kopf. Visualisiere stattdessen eine vernünftige Erklärung für Deine Zweifel.
Erinnerst Du Dich an den Test und die drei Fragen, die ich Dir am Anfang dieses Beitrags gestellt habe?
Nun, visualisiere vernünftige Lösungen:

  • Wenn Dein Partner zu lange arbeitet, stell ihn Dir vor Deinem geistigen Auge als fleißig und zielstrebig vor.
  • Wenn er eine andere Frau lobt, erkläre das damit, dass Dein Partner freundlich und wertschätzend ist. Du hast Dich schließlich genau deswegen für ihn entschieden.
  • Wenn er Frauen hinterherschaut, sei stolz darauf, dass es zwar viele schöne Frauen gibt, aber er sich für Dich entschieden hat.
  • Stärkere Dein Selbstbewusstsein.

Nimmt Dir einen Stift und ein Stück Papier und schreibe auf, welche liebenswerten Eigenschaften Du besitzt. Warum hat sich Dein Partner in Dich verliebt? Schreibe mindestens 10 Eigenschaften und lese sie Dir täglich vor. Verwöhne Dich selbst mit Komplimenten und netten Gesten. Am Anfang fühlt es sich seltsam an, aber mit der Zeit gewöhnst Du Dich daran, Dir selbst Respekt und Wertschätzung entgegenzubringen. Menschen behandeln Dich nämlich genauso gut oder schlecht, wie gut oder schlecht Du Dich selbst behandelst.

  • Stärkere das Vertrauen Deinem Partner gegenüber.

Genau wie in dem Punkt zuvor schreibe auf, wofür Du Dich einst in Deinen Partner verliebt hast. Was macht ihn für Dich so einzigartig? Mich würde nicht überraschen, wenn Du plötzlich entdeckst, dass genau diese Eigenschaften, die Du am Anfang der Beziehung so sehr geschätzt hattest, jetzt für Eifersucht gesorgt haben. Lasse es nicht zu. Sehe in Deinem Partner wieder einmal den Traummann, in den Du Dich damals verliebt hattest.

  • Sprich mit Deinem Partner über Dein Eifersuchtsproblem.

Erkläre ihm, dass einige seiner Verhaltensweisen dazu führen, dass Du eifersüchtig bist. Mach ihm dabei klar, dass Du keine Vorwürfe machst, sondern ihn um Unterstützung bittest. Sag ihm, welche Situationen genau in Dir diese Emotion auslösen. Frage ihn um den Rat und sage ihm, dass Du an Dir arbeitest. Findet gemeinsam Lösungen zu jeder Situation.

Achte darauf, dass Du wirklich keine Forderungen stellst und keine unrealistischen Ansprüche äußerst. Sag ihm, dass Du ihm vertraust und dass Du die Beziehung mit ihm sehr schätzt, aber dass es Dir die Leichtigkeit fehlt, die Du am Anfang der Beziehung genossen hast.

Erkläre ihm auch, was er machen kann, damit Du Dich wieder geliebt und sicher fühlen kannst.

Ein einfühlsamer Partner wird das merken und Dich bei Deinem persönlichen Wachstum unterstützen.

Wenn Du auf Deine konkrete Situation zugeschnittene Hilfe brauchst, wenn Du Deine Beziehung unbedingt retten willst und wenn Du den Mann Deiner Träume für Dich gewinnen willst, melde Dich zu meinem Coaching. Die erste Session ist kostenlos für Dich.

Ich helfe Dir:

  • Deine konkrete Situation zu analysieren und die bestmögliche Lösung zu finden
  • Eine starke selbstbestimmte Persönlichkeit (wieder) zu werden
  • Deine Attraktivität zu steigern und ein Männermagnet zu werden
  • Den Mann Deiner Träume für Dich zu gewinnen
  • Seine Jagdtrieb nach Dir zu erwecken
  • Deine Kommunikationsfähigkeit zu verbessern
  • Deine Ziele zu setzten und zu erreichen

Erfahre mehr im kostenlosen Strategiegespräch mit mir. Trage Deinen Wunschtermin einfach in meinem Kalender ein: www.lifeculturepublishing.com/#coaching

Ich werde Dich über WhatsApp erreichen.

Du findest mich auf:

Web: www.swetlanascoaching.com

und www.lifeculturepublishing.com

Email: info@lifeculturepublishing.com

WhatsApp: 00356-7777 1827

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Ich freue mich auf Dich!

Ganz liebe Grüße,

Swetlana

Die Macht der Visualisierung

Die Bilder in unserem Kopf können uns glücklich machen oder traurig, sie können uns motivieren oder entmutigen. Worauf kommt es genau an? Und wie kannst Du Deine inneren Bilder nutzen, um Deine Ziele zu erreichen? In diesem Video gebe ich Dir eine Schritt für Schritt Anleitung, mit der Du endlich Deinen größten Herzenswunsch erfüllen kannst. Diese Strategie ist in vielen wissenschaftlichen Studien erfolgreich getestet worden. Versuch sie und überzeuge Dich selbst: Sie funktioniert! It’s magic!

So erreichst Du Deine Ziele

Die Bilder in unserem Kopf können uns glücklich machen oder traurig, sie können uns motivieren oder entmutigen. Worauf kommt es genau an? Und wie kannst Du Deine inneren Bilder nutzen, um Deine Ziele zu erreichen? In diesem Video gebe ich Dir eine Schritt für Schritt Anleitung, mit der Du endlich Deinen größten Herzenswunsch erfüllen kannst. Diese Strategie ist in vielen wissenschaftlichen Studien erfolgreich getestet worden. Versuch sie und überzeuge Dich selbst: Sie funktioniert! It’s magic!

Wie verliebst Du Dich nicht in den Falschen?

Viele Kundinnen erzählen mir, dass sie das Problem haben, sich oft in den Falschen zu verlieben. „Warum ziehe ich bloß die falschen Männer an?“ – fragen sie fassungslos und glauben oft, dies sei ihr Schicksal.

Dabei kann jede von ihnen früher oder später Problemfelder bei einem Mann ganz gut identifizieren. Jede weiß ganz genau, was ihr nicht passt und was sie sich stattdessen wünscht.

Das Problem dabei ist, dass zu diesem Zeitpunkt sie bereits für diesen Mann Gefühle entwickelt hatte – Gefühle, die sie an ihn binden. So geraten diese Frauen schnell in den Teufelskreis:

„Ich liebe ihn, aber ich kann gewisse Eigenschaften von ihm nicht ertragen. Also, hoffe ich, dass er sich ändern wird oder versuche ihn zu verändern.“

Drei Mal darfst Du raten, wie oft eine solche Veränderung stattgefunden hat? Nie!

Die Grundprämisse im Coaching ist: Man kann nur eine Person auf der Welt verändern – sich selbst. Sonst niemanden!

Also: Was kannst Du tun, um den für Dich falschen Mann so früh wie möglich zu erkennen, ohne in ihn Deine Gefühle zu investieren?

Gefühle zu investieren ist ein ziemliches Risiko. Du kannst es mit Aktieninvestment vergleichen: Würdest Du Dein gesamtes Geld in eine Firma investieren, von der Du nichts weiß, außer der Information, die in der Werbebroschüre zu lesen ist?

Die seriösen Investmentberater werden Dir immer raten, Dein Investment zu streuen und auf mehrere Firmen zu verteilen. Genau so verhältst Du Dich im Dating.

Mit folgenden 5 Tipps wirst Du es schaffen, Dich nicht in den Falschen zu verlieben:

  1. Wenn Du einem Mann viel zu früh Exklusivität einräumst, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass Du mit ihm Probleme erleben wirst:
    1. Erstens, Du fokussierst Dich auf ihn und neigst dazu, die Mängel zu übersehen, weil Du ihn mit anderen Männern nicht vergleichen kannst;
    1. Zweitens, selbst, wenn Du ein Problemverhalten in ihm wahrgenommen hast, neigst Du dazu es zu verharmlosen, weil er gerade am Anfang der Beziehung Dein Bedürfnis nach Liebe erfüllt.

Fallbeispiel:

Eine Klientin von mir wusste am Anfang ihrer Beziehung sehr genau, dass der Mann an ihrer Seite gern feiern geht und sein Alkoholkonsum oft nicht in Griff hat. Sie wurde mehrmals von ihren gemeinsamen wohlwollenden Freunden darauf aufmerksam gemacht. Aber sie war verliebt und hat sich eingebildet, diesen Mann nach der Hochzeit verändern zu können. Nun sind sie verheiratet, haben einen wunderbaren kleinen Jungen, und der übermäßige Alkoholkonsum des Vaters ist immer noch wie er vorher war. Das Paar hat eine Eheberatung aufgesucht. Aber auch nach mehreren Gesprächen sieht der Mann nicht ein, dass sein Verhalten überhaupt ein Problem darstellt. Schließlich war es vor der Hochzeit ja auch kein Problem. Er war immer ehrlich zu seiner Frau und hat sich nie verändert.

Dieses Problem hätte die junge Frau leicht umgehen können, wenn sie zu Beginn der Beziehung ihren eigenen Werten bewusst wäre und ihre Gefühle nicht vorzeitig investiert hätte.

Als Faustregel gilt: Du musst den Mann Deiner Wahl mindestens drei Monate regelmäßig daten, bevor Du Dich auf ihn exklusiv einlassen kannst.

Wenn Du Deine Entscheidung getroffen hast, teile ihm sie ruhig mit und frage, ob er seinerseits bereit ist, eine exklusive Beziehung mit Dir zu führen. Meistens sind Männer durchaus ehrlich, und so weißt Du, woran Du bist, und ob es eine gute Idee ist, Deine Gefühle und Deine Zeit in diesen Mann weiterhin zu investieren.

  • Hüpfe nicht zu schnell mit ihm ins Bett: Beim Sex bindet sich ein Mann nicht, eine Frau dagegen schon. Es werden bei Dir Bindungshormone ausgeschüttet, die Dir es unnötig schwer machen werden, den kühlen Kopf zu bewahren. Lerne ihn doch stattdessen besser kennen.

Als Faustregel gilt: Mindestens 7 Dates braucht ihr beide, um eine Bindung gleicher Intensität aufzubauen. Passiert der Sex schon davor, wird der Mann sich wahrscheinlich zurückziehen und Du gerätst in Abhängigkeit. Glaube mir – das willst Du nicht.

7 Dates sind auch gut geeignet, um einen Player auszusortieren. Kein Mann wird so lange in eine Frau investieren, die er nur erobern und verlassen möchte. Wenn seine Absichten also nicht ernst sind, wird er schon vorher abziehen und Du Dir so einige Herzschmerzen ersparen.

Investiere Deine Zeit und Deine Gefühle in wertvolle Männer, die es mit Dir ernst meinen. Fokussiere Dich darauf, den Mann wirklich kennenzulernen, stelle ihm Fragen und zeige ernsthaftes Interesse an seiner Person. So ersparst Du Enttäuschung – und zwar für beide Seiten.

  • Beeile Dich nicht damit, den Mann Deinen Freunden und Deiner Familie vorzustellen. Warte, bis mindestens ein Monat ohne Probleme, Streit und auffälliges Verhalten vergeht. Versuche in dieser Zeit eine möglichst objektive Meinung von ihm zu bilden. Das viel zu frühe Aufnehmen in den engsten Familien- und Freundeskreis kann in ihm die Hoffnung erwecken, dass Du ihn bereits ausgewählt hast. Das wäre nicht ehrlich Dir selbst und ihm gegenüber.

Ein gutes Zeichen ist, wenn er seinerseits Dich seinen Freunden und seiner Familie vorstellen möchte. Das offenbart seine ernsthaften Absichten Dir gegenüber. Erst wenn Du dieses Zeichen von ihm erhalten hast und Eure Beziehung auch sonst harmonisch und entspannt ist, kannst Du den nächsten Schritt planen.

  • Mach ein Experiment und sag „nein“ zu etwas, was von mittlerer Bedeutung ist, und beobachte seine Reaktion. Obwohl es eigentlich selbstverständlich sein sollte, dass Du einen Partner aussuchst, der nur und ausschließlich Deinen Kriterien entspricht, lassen sich viele Frauen unter Druck setzen: „Du verhältst Dich unfair“, – hören sie dann oft und reagieren mit… einem schlechten Gewissen darauf.

Der Richtige würde Dich niemals schlecht fühlen lassen, auch dann nicht, wenn Du einen Fehler machst. Mach es Dir klar: Du musst nicht zu jedem fair sein. Du musst niemanden akzeptieren, der mit Deinem „nein“ nicht umgehen kann, der Dich mit Vorwürfen überschüttet, unter Druck setzt und Dir das Gefühl vermittelt, dass etwas mit Dir nicht in Ordnung ist. Wenn er das jetzt schon tut, wie wird die Beziehung nach einigen Jahren aussehen, wenn die Verliebtheit nicht mehr da sein wird? Und wenn eines sicher ist, dann das: Die Verliebtheit lässt nach 6 Wochen bis spätestens 18 Monaten nach. Was bleibt, werden Eure gemeinsamen Werte sein wie Liebe, Anstand, Toleranz und Lebensfreude.

  • Nimm Dir Zeit für Selbstreflexion. Welche Werte sind Dir in einer Beziehung wichtig? Welche davon erfüllt er und welche nicht? Sprich darüber mit der Person Deines Vertrauens. Das wird Dir helfen, Dich selbst und Deine Bedürfnisse besser kennenzulernen.

Halte Dich an Deinen Werten fest und Du wirst Dich niemals zu einem Falschen hingezogen fühlen.

Was Du genau machst, damit Du den Richtigen erkennst und eine liebevolle Partnerschaft mit ihm aufbaust, erfährst Du in meinen Seminaren und in meinem Coaching.

Ich helfe Dir:

  • Deine konkrete Situation zu analysieren und die bestmögliche Lösung zu finden
  • Eine starke selbstbestimmte Persönlichkeit (wieder) zu werden
  • Deine Attraktivität zu steigern und ein Männermagnet zu werden
  • Den Mann Deiner Träume für Dich zu gewinnen
  • Seine Jagdtrieb nach Dir zu erwecken
  • Deine Kommunikationsfähigkeit zu verbessern
  • Deine Ziele zu setzten und zu erreichen

Erfahre mehr im kostenlosen Strategiegespräch mit mir. Trage Deinen Wunschtermin einfach in meinem Kalender ein: www.lifeculturepublishing.com/#coaching Ich werde Dich über WhatsApp erreichen.

Ich freue mich auf Dich!
Ganz liebe Grüße,
Swetlana