Wann lohnt es sich zum Coaching zu gehen?

Frau steht auf der Leiter und schreibt mögliche Probleme auf, die im Coaching behandelt werden können.

Das Coaching wird immer populärer, aber was bedeutet das Coaching genau? 

Ist das dasselbe wie eine Therapie oder gibt es Unterschiede? Und wenn ja, dann welche? 

Bei welchen Problemen kann es hilfreich sein zu einem Coach zu gehen?

Wie suchst Du für Dich einen Coach aus, dem Du vertrauen kannst? 

Du bist überzeugt, dass das Coaching Dir helfen wird und Du hast einen Coach für Dich gefunden, aber sein oder ihr Preis ist Dir viel zu hoch. Wenn Du in einer solchen Situation bist, welche Möglichkeiten kannst Du in Erwägung ziehen?  

Folgende Infographic wird Dir helfen die Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden. 

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen! 

Wenn Du dennoch weitere Fragen hast, kontaktiere mich gerne via
Email: swetlana@swetlanascoaching.com

Wenn Du bereit bist, eine Online-Session kostenlos auszuprobieren, buche sie gleich bequem auf meinem Kalender: www.calendly.com/swetlana-reder

Informiere Dich über mich, meinen Hintergrund und darüber, was Du von der Zusammenarbeit mit mir ewarten kannst.

Mein Ziel ist das Wissen, welches ich mir im Laufe meiner eigenen persönlichen Entwicklung angeeignet habe, weiterzugeben.

Vor allem aber will ich Dir helfen, endlich Deine Probleme, mit denen auch ich im Laufe meines Lebens konfrontert wurde, zu bewältigen.

Über interne Referenz – “Der wahre Wert des Rings”

Jorge Bucay hat wunderbare Geschichten gesammelt und geschrieben – Geschichten, die zum Nachdenken bewegen. “Der wahre Wert des Rings” ist eine Metapher, die Dir helfen wird Deine interne Referenz aufzubauen.

Was ist denn eine interne Referenz und warum ist sie so wichtig?

Interne vs. externe Referenz

Interne vs. Externe Referenz ist die Quelle Deiner Meinung über Dich selbst. 

Es gibt Menschen, die die Bestätigung anderer Menschen brauchen, um zu wissen, dass sie in etwas richtig gut sind. Diese Menschen haben eine starke externe Referenz.

Menschen, die von sich aus wissen, was sie gut und was sie nicht gut können, haben eine starke interne Referenz.

Starke interne Referenz ist extrem wichtig, denn sie macht Dich frei von auferlegten Autoritäten, unabhängig von den Meinungen der Masse, selbstbewusst und sicher in Bezug auf eigene Entscheidungen.

Der Psychologe Viktor Emil Frankl (1905 – 1997), selbst der Überlebende von Holocaust, hat festgestellt, dass die Gefangenen mit einer starken internen Referenz in der Lage waren, ihre Selbstwirksamkeit, Selbstbestimmtheit und ihre Wahlmöglichkeiten aufrechtzuerhalten, obwohl ihr Leben in einem Konzentrationslager offensichtlich höchstgradig fremdbestimmt war. Als Folge hatten diese Gefangenen bessere Überlebenschancen als alle anderen.

Auch Krebspatienten, die trotz der Ankündigung des nahen Todes überlebt haben, erweisen eine starke Interne Referenz auf. Diese Interne Refrenz trieb sie an nach alternativen Heilungsmöglichkeiten zu suchen, anstatt passiv den Urteil der Experten zu akzeptieren.

In der Kommunikation mit schwierigen Menschen hilft Dir Deine starke interne Referenz Deine Meinung zu vertreten. Dadurch, dass Du entspannt und gelassen bleibt, findest Du bessere Argumente, zeigst Dich auf der Höhe der Situation und erreichst letztendlich Dein Verhandlungsziel leichter.

Mehr dazu lies in meinem Artikel “Achtsame Kommunikation”.

Die Metapher “Der wahre Wert des Rings” wird Dir helfen, Deine interne Referenz aufzubauen. Du bist wertvoll, und niemand kann darüber besser urteilen als Du selbst.

Geniesse die Geschichte und erzähle sie weiter.

Der wahre Wert des Rings

Auszug aus “Komm, ich erzähle dir eine Geschichte” von Jorge Bucay
Ein Mann stellt sich selbst stark vor. Er hat eine starke interne Referenz.

„Meister, ich bin gekommen, weil ich mich so wertlos fühle, dass ich überhaupt nichts mit mir anzufangen weiss. Man sagt, ich sei ein Nichtsnutz, was ich anstelle, mache ich falsch, ich sei ungeschickt und dumm dazu. Meister, wie kann ich ein besserer Mensch werden? Was kann ich tun, damit die Leute eine höhere Meinung von mir haben?“

Ohne ihn anzuschauen, sagte der Meister: „Es tut mir sehr leid, mein Junge, aber ich kann dir nicht helfen, weil ich zuerst mein eigenes Problem lösen muss. Vielleicht danach…“

Er machte eine Pause und fügte dann hinzu: „Wenn du zuerst mir helfen würdest, könnte ich meine Sachen schneller zu Ende bringen und mich im Anschluss eventuell deines Problems annehmen.“ 

„S…sehr gerne Meister“, stotterte der junge Mann und spürte, wie er wieder einmal zurückgesetzt und seine Bedürfnisse hintangestellt wurden.

„Also gut“, fuhr der Meister fort. Er zog einen Ring vom kleinen Finger seiner linken Hand, gab ihn dem Jungen und sagte: „Nimm das Pferd, das draussen bereitsteht, und reite zum Markt. Ich muss diesen Ring verkaufen, weil ich eine Schuld zu begleichen habe. Du musst unbedingt den bestmöglichen Preis dafür erzielen, und verkaufe ihn auf keinen Fall für weniger als ein Goldstück. Geh und kehre so rasch wie möglich mit dem Goldstück zurück.“

Der Junge nahm den Ring und machte sich auf den Weg. Kaum auf dem Markt angekommen, pries er ihn den Händlern an, die ihn mit einigem Interesse begutachteten, bis der Junge den verlangten Preis nannte. Als er das Goldstück ins Spiel brachte, lachten einige, die anderen wandten sich gleich ab, und nur ein einziger alter Mann war höflich genug, ihm zu erklären, dass ein Goldstück viel zu wertvoll sei, um es gegen einen Ring einzutauschen. Entgegenkommend bot ihm jemand ein Silberstück dazu an, dazu einen Kupferbecher, aber der Junge hatte die Anweisung, nicht weniger als ein Goldstück zu akzeptieren, und lehnte das Angebot ab.

Nachdem er das Schmuckstück jedem einzelnen Marktbesucher gezeigt hatte, der seinen Weg kreuzte – und das waren nicht weniger als hundert -, stieg er, von seinem Misserfolg niedergeschlagen, auf sein Pferd und kehrte zurück.

Wie sehr wünschte sich der Junge, ein Goldstück zu besitzen, um es dem Meister zu überreichen und ihn von seinen Sorgen zu befreien, damit der ihn mit Rat und Tat zur Seite stehen konnte.

Er betrat das Zimmer.

„Meister“, sagte er, „es tut mir leid. Das, worum du mich gebeten hast, kann ich unmöglich leisten. Vielleicht hätte ich zwei oder drei Silberstücke dafür bekommen können, aber es ist mir nicht gelungen, jemanden über den wahren Wert des Ringes hinwegzutäuschen.“

„Was du sagst, ist sehr wichtig, mein junger Freund“, antwortete der Meister mit einem Lächeln. „Wir müssen zuerst den wahren Wert des Rings in Erfahrung bringen. Steig wieder auf dein Pferd und reite zum Schmuckhändler. Wer könnte den Wert des Rings besser einschätzen als er? Sag ihm, dass du den Ring verkaufen möchtest, und frag ihn, wie viel er dir dafür gibt. Aber was immer er dir dafür bietet: Du verkaufst ihn nicht. Kehre mit dem Ring hierher zurück.“

Und erneut machte sich der Junge auf den Weg. Der Schmuckhändler untersuchte den Ring im Licht einer Öllampe, er besah ihn durch seine Lupe, wog ihn und sagte: „Mein Junge, richte dem Meister aus, wenn er jetzt gleich verkaufen will, kann ich ihm nicht mehr als achtundfünfzig Goldstücke für seinen Ring geben.“

„Achtundfünfzig Goldstücke?“ rief der Junge aus.

„Ja“, antwortete der Schmuckhändler. „Ich weiss, dass man mit etwas Geduld sicherlich bis zu siebzig Goldstücke dafür bekommen kann, aber wenn es ein Notverkauf ist…“

Aufgewühlt eilte der Junge in das Haus des Meisters zurück und erzählte ihm, was geschehen war.

„Setz dich“, sagte der Meister, nachdem er ihn angehört hatte.

„Du bist wie dieser Ring: ein Schmuckstück, kostbar und einzigartig. Und genau wie bei diesem Ring kann deinen wahren Wert nur ein Fachmann erkennen. Warum irrst du also durch dein Leben und erwartest, dass jeder x-Beliebige um deinen Wert weiss?“

Und noch während er dies sagte, streifte er sich den Ring wieder über den kleinen Finger der linken Hand.

Quelle: “Komm, ich erzähl dir eine Geschichte” von Jorge Bucay

Beziehungen in den Zwanzigern

Warum sind die Beziehungen in den Zwanzigern so wichtig? Tipps für junge Erwachsene.

Du erfährst in diesem Artikel, warum Zwanziger Jahre Dein weiteres Leben definieren, und warum Du als Folge dessen (auch) Dein Liebesleben bereits vor Deinem 30. Geburtstag ernst nehmen solltest.

Ein junges Paar zeigt die Zuneigung und Liebe - passend zu Beziehungen in den Zwanzigern.

„Warum passiert mir das immer?“ – höre ich oft von meinen Klientinnen.

Viele kommen zu mir, weil sie besorgt, ja sogar in Panik sind, denn die Beziehung, die sie gerade führen, entwickelt sich nicht zu einer festen Bindung.

Erstaunlicherweise sind das oft gutaussehende Frauen in ihren Dreißigern, die gebildet sind, einen interessanten und gut bezahlten Job und spannende Hobbies haben und sonst bis jetzt alles erreichen konnten, was sie sich im Leben vorgenommen haben.

Daraus ergibt sich die Frage: Was kannst Du besser machen, wenn Du selbst noch genug Zeit hast – in Deinen Zwanzigern?

Singles in ihren Dreißigern – Wünsche und Ängste

Nach außen cool und unabhängig, wünschen sich Singles in ihren Dreißigern insgeheim eine feste Beziehung, eine Heirat und Kinder.

Wenn wir im Coaching ihre Beziehungen analysieren, stellen wir oft fest, dass es sehr viele Unterschiede in dem gibt, wie beide Partner sich eine Beziehung vorstellen:

Oft halten sich Frauen und Männer an jemanden, der nicht wirklich eine feste Beziehung eingehen will oder kann. Sie halten sich an der Beziehung fest, obwohl sie sich darin weder geliebt noch sicher fühlen.

Während sie sich in ihren Zwanzigern noch keine Gedanken darüber machten, sind sie in ihren Dreißigern von Ängsten geplagt:

  • der Angst, dass diese Beziehung womöglich ihre letzte ist;
  • dass sie nicht genug geliebt sein werden;
  • eventuell verlassen zu werden;
  • im Leben hinter allen Freundinnen zurückzubleiben, die bereits verheiratet sind und Kinder haben;
  • vor Einsamkeit im Alter…

Alle diese Ängste zwingen viele Frauen und Männer ab dreißig krampfhaft an der Beziehung zu halten, obwohl sie darin nicht glücklich sind.

Wie kommt es also, dass die Anforderungen an einen Partner bzw. eine Partnerin und eine Beziehung so niedrig sind?

Die Dreißiger Grenze – was hat dieses Alter auf sich?

Drei junge Frauen in ihren Zwanzigern in Party-Kleidern feiern zusammen.

Der Begriff „Die Dreißiger Grenze“ (Age Thirty Deadline) ist geprägt von J.J. Arnett und wurde in seinem Buch: Emerging Adulthood: The Winding Road from the Late Teens Through the Twenties“ beschrieben.

Obwohl junge Menschen in ihren Zwanzigern Spaß in ihrem Leben öffentlich als der wichtigste Wert beschreiben, sprechen sie hinter geschlossenen Türen Bedenken aus, ob sie es hinkriegen werden bis zu ihrem Dreißigsten Geburtstag mehr Stabilität in ihrem Leben zu schaffen. Vor allem sorgen sie sich um ihre Karrieren sowie um ihre Beziehungen.

„Wenn ich dreißig bin, möchte ich nicht gern allein bleiben,“ – ist die allgemeine Stimmung.

Warum senken die Ansprüche, sobald die Beziehungen in den Zwanzigern scheitern?

Wenn die Singles dreißig werden verwandeln sich ihre Bedenken in eine Panik. Die Freunde und die Freundinnen, die heiraten und Kinder kriegen, werden beneidet. Man fühlt sich im Vergleich als überholt.

Social Media macht die Situation sogar noch schlimmer. Einfach deswegen, weil verheiratete Paare immer wieder Fotos eines glücklichen Zusammenlebens, der zuckersüßen Babies und Kleinkinder, der Familienurlaube und der Familienfeier posten. Diese Fotos vermitteln den Eindruck eines restlos glücklichen und erfolgreichen Lebens. Und die Sorgen und die Schwierigkeiten werden meist nicht dokumentiert.

Statistisch gesehen machen Frauen, die über Dreißig sind, sich mehr Sorgen über ihre Beziehungen als Männer. Der Grund dafür ist, dass sie wissen, dass ihre fertile Zeit endlich ist. Ausserdem fühlen sich viele von ihnen machtlos, weil sie immer noch im Glauben erzogen wurden, dass die Initiative von dem Mann ausgehen sollte. Daraus resultiert sich der Eindruck, dass ihnen nichts übrig bleibt als da zu sitzen und auf den Ring zu warten.

Wenn der Druck groß ist, senken sich die Ansprüche automatisch.

Eine Frau hat es so beschrieben: „Meine Zwanziger waren ähnlich einem Partyspiel, bei dem alle lachend um die Stühle herumrennen. Wenn die Musik aufhört, alle setzen sich und einer bleibt ohne Stuhl stehen. In den Zwanzigern hat man noch Spaß, weil das Spiel noch lange weitergeht. Als ich Dreißig wurde, hörte dieses Spiel auf einmal auf Spaß zu machen. Man stürzt sich auf nächstverfügbaren Stuhl, weil man nicht alleinstehen und von allen bemitleidet sein möchte.“[i]

Die Psychologen raten also bereits in Bezug auf die Beziehungen in den Zwanzigern eigenes Liebesleben ernst zu nehmen und sich Gedanken über die Person zu machen, mit der man das restliche Leben verbringen möchte.

Liebe vs. Verliebtheit – wie wichtig ist der Unterschied?

Viele jungen Menschen versammeln sich neben dem Wasser, sprechen zu einander, tanzen und genießen die Zeit zusammen. Die Beziehungen in den Zwanzigern sind wichtig.

Die meisten Menschen werden zustimmen, dass die Entscheidung über den Partner / die Partnerin mitunter die wichtigste Entscheidung im Leben ist:

Wenn diese Entscheidung getroffen ist, teilst Du Dein Haus, Deine Finanzen, Deine Kinder, Deine freie Zeit, Deine Gesundheit, Deine Träume und Zukunftspläne und vieles mehr mit dieser einer Person.

Als Folge werden die meisten Menschen zustimmen, dass diese Entscheidung gut überlegt getroffen werden muss.

Und nichtsdestotrotz verlassen sich die meisten Menschen bei der Auswahl des Partners oder der Partnerin auf ihre Intuition und das anhaltende Verliebtheitsgefühl.

Ich biete in meiner Praxis einen Test zur Bindungsangst an. Das ist ein sehr einfacher Test: Je mehr Fragen antwortest Du mit Ja, desto wahrscheinlicher ist es, dass Du von Bindungsangst betroffen bist.

Eine der Fragen ist besonders interessant, nicht nur in Bezug auf die Bindungsangst. Sie lautet:

„Du erkennst die/den richtige/n Partner/in daran, dass Du in sie/ihn verliebt bist und dass dieses Gefühl über lange Zeit anhält.“

99% antworten mit Ja!

Dabei ist es weitgehend bekannt, dass das Verliebtheitsgefühl nicht lange anhält:

Nach 6 Wochen bis spätestens 18 Monaten ist es bei JEDEM Paar nicht mehr da. Wichtig ist, was danach bleibt: Zärtlichkeit, Respekt, Verbindung, Fürsorge und Liebe… Oder eben nichts von alledem. 

Das bedeutet, dass Du zuverlässigere Kriterien brauchst, um den Richtigen oder die Richtige zu erkennen.

Die Menschen, die erfüllte Beziehungen in den Zwanzigern anstreben, werden von folgenden Tipps profitieren.

6 Tipps für erfüllte Beziehungen in den Zwanzigern

Folgende sechs Tipps werden Dir helfen den oder die Richtige zu erkennen. Aber nicht nur das. Wenn Du Dir zur Gewohnheit machst jeden Tag diese Tipps zu befolgen, wirst Du automatisch selbstbewusster und sicherer im Umgang mit Menschen. Und Du wirst generell ein glücklicheres und erfüllteres Leben führen.

Die Beziehungen in den Zwanzigern zeigen als Beispiel ein glückliches Paar, das auf dem Fahrrad sitzt. Die Frau küsst den Mann.
1. Übe Dich in Selbstliebe

Jede Liebe beginnt mit der Liebe zu sich selbst. Mach es Dir also bewusst, dass Du niemandem auf dieser Welt eine Beziehung schuldest – nicht Deiner Mutter, Deinen Verwandten und auch nicht Deinen besten Freundinnen. Lass Dich nicht unter Druck setzen, denn Du musst sie nicht haben. Du willst und Du kannst, aber müssen tust Du gar nichts.

2. Vergleiche Dich nicht mit anderen

Menschen schließen Ehen mit 25 Jahren genau wie mit 50 Jahren.

Die Forscher haben sich die Frage gestellt, ob es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Alter, in dem man eine Ehe schließt, und der Stabilität einer Beziehung. Sie haben festgestellt, dass die Ehen, die im Teenageralter geschlossen wurden, öfter mit einer Scheidung enden als alle anderen. Aber ab dem 25. Lebensjahr spielt das Alter keine Rolle mehr. Ab 25 Jahren sagt das Alter nichts darüber aus, wie glücklich die Ehe verlaufen wird.

Konzentriere Dich also auf das Finden der Person, die zu Dir passt, und lass Dir ruhig Zeit dabei.

3. Sprich positiv über Dich selbst

Gewöhne es Dir an, positiv über Dich selbst zu denken und achte auf Deine Worte.

Die Phrasen wie: „Warum passiert mir das immer?“ sind gefährlich.

Erstens, weil Du suggerierst, dass alles, was passiert, passiert einfach, ohne Dein Zutun. Also suggerierst Du im Grunde Deine eigene Machtlosigkeit etwas verändern zu können.

Und zweitens suggerierst Du, dass es Dir IMMER passiert.

Es gibt in der Psychologie der Begriff der „Self-efficacy“ – die Selbstwirksamkeit. In jedem Bereich – Schule, Arbeitsleben, Dating, Familie – wirst Du Menschen finden, die trotz der Schwierigkeiten, Fehler und Niederlagen die Kraft finden so lange dranzubleiben, bis sie endlich erfolgreich sind. Das sind Menschen mit einem ausgeprägten Gefühl der Selbstwirksamkeit. Sie verlassen sich nicht auf das Glück oder das Schicksal oder die Umstände. Und sie wissen um ihre eigene Macht und ihren Anteil am Erfolg.

Ziemlich sicher hast Du dieses Gefühl schon erlebt. Zum Beispiel, zu Deiner Schulzeit, als Du Dich auf die Prüfungen vorbereitet und diese bestanden hast. Oder als Du an einem Projekt gearbeitet und ihn irgendwann zum Erfolg gebracht hast.

Genau so funktioniert die Selbstwirksamkeit in den Beziehungen in den Zwanzigern. Sie bewirkt, dass Menschen so lange suchen, bis sie den Richtigen oder sie Richtige finden.

4. Fokussiere Dich auf Deinen positiven Seiten

Wenn Du über Dich selbst sprichst, verwende positive Formulierungen. Auch wenn Du über Dich selbst denkst, mach Dir Komplimente. Wenn Du in den Spiegel siehst, fokussiere Dich auf Deine liebenswerten Eigenschaften.

Selbst wenn es sich am Anfang seltsam anfühlt, wirst Du nach einer Weile merken, dass Du viel entspannter durch das Leben gehst, Dir weniger Sorgen machst, und Menschen mit Deiner Lebensfreude ansteckst.

5. Kenne Deine Werte

Deine Werte sind wichtig, denn sie geben Dir eine Orientierung im Leben.
Wenn Deine Werte verletzt sind, fühlst Du Dich schlecht. Auf diese Weise gibt Dir Dein Unterbewusstsein ein Signal, dass etwas nicht stimmt und Du Dir Gedanken machen solltest.

Nur all zu oft überspielen wir diese Warnsignale und unterdrücken unsere Gefühle. Dabei haben die Gefühle der Menschen sich evolutionär im Laufe von Millionen von Jahren entwickelt und sind dafür da, um uns zu warnen und zu schützen. Achte also auf Deine Gefühle in Bezug auf Menschen, analysiere sie und versuche sie zu verstehen.

Schreibe auf, welche Werte Dir in Bezug auf Deine Beziehung wichtig sind. Überlege konkrete Beispiele, in welcher Situation welcher konkreter Wert Dir einmal geholfen hat. Wenn Du mit Deinem/r potenziellen Partner/in sprichst, erwähne diese Beispiele. Empfindet er oder sie dasselbe wie Du? Hat er oder sie dieseleben Werte?

Die Beziehungen in den Zwanzigern haben einen Vorteil, dass Du Deine Suche gründlich angehen kannst.

6. Sei aktiv bei Deiner Suche

Die Frauen und die Männer, die aktiv ihre Partner suchen, sind schneller erfolgreich und haben Beziehungen, die länger halten. Aus diesem Grund, erkläre Deine Partnersuche für Deine höchste Priorität, sei kommunikativ, habe keine Angst Menschen anzusprechen. Ausserdem bitte Menschen um Hilfe, frage interessiert nach, und erweitere Deine Interessen und Deinen Bekanntenkreis.

Und wenn Du jemanden vor Dir hast, der Dich begeistert, sag ihm oder ihr das – habe keine Scheu dieser Person Komplimente und Deine Bewunderung auszusprechen.

7. Sei ehrlich über den Grund fürs Zusammenziehen in Deinen Beziehungen in den Zwanzigern

Viele Paare in den Zwanzigern finden sich in einer Beziehung, indem sie in einer Wohnung zusammenziehen, weil es so praktisch ist. Die Gründe scheinen in diesem Augenblick nachvollziehbar zu sein. Zum Beispiel, zieht das Paar zusammen, weil es finanziell günstiger ist oder weil man schnell Zugang zueinander hat, weil man nur die Hälfte an Möbeln kaufen muss oder weil es geselliger und nicht langweilig ist.

Die Paare, die aus Bequemlichkeit zusammenziehen, trennen sich jedoch signifikant öfter als Paare, die erst nach einer überlegten Entscheidung für einander als Paar, noch besser als Ehepaar, zusammenziehen.

Zuerst sollte eine eine bewusste Entscheidung getroffen werden, und erst dann als Folge dieser Entscheidung sollten weitere gemeinsamen Schritte überlegt werden, zu welchen gehört auch eine gemeinsame Wohnung. In dieser Reihenfolge und nicht umgekehrt.

8. Folge einem zeitlichen Plan

Du hast nur eine begrenzte Lebenszeit. Wenn Du erst in Deinen Zwanzigern bist, hast Du vielleicht das Gefühl, dass Deine Lebenszeit unendlich oder zumindest sehr lange ist. Der Schein trügt.

Die Singles, die so denken, wachen eines Tages in ihren Vierzigern, Füngzigern oder Sechzigern auf, blicken zurück und verstehen, dass sie die Zeit nicht genutzt haben. Glaube mir, Du willst nicht zu diesen Menschen gehören.

Schätze also Deine Zeit und nutze sie weise, wenn Du eine stabile Beziehung bereits in Deinen Zwanzigern aufbauen willst. Lass niemanden Deine Zeit rauben. Bestimme selbst das Tempo, in dem Du einen Partner bzw. eine Partnerin gefunden haben willst.

2 Wochen nach dem Kennenlernen

Nach 2 Wochen einer Bekanntschaft musst Du bereits wissen, ob Dein/e potenzielle/r Partner/in prinzipiell eine feste Beziehung möchte oder nicht. Das ist entscheidend! Vergeude Deine Zeit nicht in der Hoffnung, dass sich etwas ändert. Das wird es nämlich nicht! Jeder Mensch plant sein bzw. ihr Leben, auch dieser konkrete Mensch neben Dir. Verabschiede Dich von ihm oder ihr, wenn Eure Pläne auseinander gehen.

3 Monate nach dem Kennenlernen

Bereits nach 3 Monaten kannst Du sehen, wie er oder sie zu Dir steht. Sprich über Deine und seine oder ihre Vorstellungen von einer Beziehung, träume laut und lass ihn oder sie träumen. Kommst Du in seinen oder ihren Träumen vor? Was hält er oder sie von Deinen Träumen? Wenn Du wenig oder keine Übereinstimmungen findest, verliere keine Zeit, beende die Beziehung, und fokussiere Dich auf weitere Suche.

Menschen brauchen keine Jahre miteinander zu verbringen, um zu wissen, ob sie dasselbe wollen oder nicht. Bereits in den Beziehungen in den Zwanzigern kannst Du die Intentionen Deines Partners oder Deiner Partnerin erkennen. Wenn Dein Kandidat oder Kandidatin sagst, dass er oder sie mehr Zeit braucht, glaube ihm oder ihr das nicht. Höchstwahrscheinlich sind das Ausreden. Es kann durchaus sein, dass er oder sie Dich mag, allerdings nicht ausreichend, um sich zu binden.

Selbst wenn es ihm oder ihr nicht ganz bewusst ist, ist das ein Ausdruck der Respektlosigkeit. Mach nicht mit und beende eine solche Beziehung.

Fokussiere Dich auf Menschen, die Dich wertschätzen und Deine Werte teilen.


[i] Meg Jay:
The Defining Decade: Why Your Twenties Matter–And How to Make the Most of Them Now (English Edition)

Gibt es beziehungsunfähige Menschen?

Diese Frage kam vom Quora Portal: Sind einige Menschen wirklich Beziehungsunfähig?

Nein: ich bin fest davon überzeugt, dass Menschen in ihrem Wesen sozial und beziehungsfähig sind.

Mensch als ein soziales Wesen
Gibt es beziehungsunfähige Menschen? Nein, sogar im Tierreich schaffen es die Menschen dank ihrer sozialen Fähigkeiten zu überleben.

Erinnerst Du Dich an die Geschichte mit dem Menschenjungen Mogli, der von der Wolfsfamilie großgezogen wurde? Oder Tarzan, der in einer Affenfamilie aufgewachsen ist? Solche Geschichten gab es tatsächlich – nicht so romantisch, wie es in Büchern oder Filmen dargestellt wurde, aber ja: Es gab Menschen, die von Tieren großgezogen und sozialisiert wurden.[i]
Nach Jahren menschlicher Isolation waren nur wenige dieser Kinder fähig menschliche Sprache zu lernen, einige davon konnten die Emotionen der Menschen nicht verstehen und schon gar nicht zeigen.[ii] Aber nichtsdestotrotz waren sie nicht beziehungsunfähig.

Diese Menschen haben in der Wildnis überlebt, weil sie fähig waren, sich ihrer Umgebung anzupassen und Beziehungen mit Tieren in dieser Umgebung einzugehen.
Gibt es beziehungsunfähige Menschen? Nein, aus der Sicht der Evolution kann es sie nicht geben.

Nur die Art der Beziehungen war ganz anders: Die Erwartungen, das Verhalten und die Konsequenzen dieses Verhaltens waren ganz anders.

Vielfalt menschlicher Beziehungen[iii]
Gibt es beziehungsunfähige Menschen? Nein, nur unterschiedliche Kulturen.

Zoomen wir in unserer Fantasiereise auf die menschliche Kultur allein. Auch hier haben wir unterschiedlichste Arten von Beziehungen. In manchen leben Frauen in einem Harem und sind (in der Tat!) glücklich dort. Und in unserer westeuropäischen Kultur fühlen wir uns in einer exklusiven Beziehung sicher aufgehoben.

Je unterschiedlicher Kulturen sind, desto schwieriger scheint es eine Beziehung zwischen ihnen aufzubauen.

Legen wir nun den Fokus ausschließlich auf unsere Kultur. Was wir sehen ist, dass die Beziehungen auch innerhalb dieser Kultur daran scheitern, dass die Vorstellungen auseinander gehen, wie eine Beziehung auszusehen hat.

Gibt es beziehungsunfähige Menschen? Nein, aus der Sicht der Kulturwissenschaften gibt es sie auch nicht.

Konzept „Beziehung“ und wie wirkt es auf unser Leben aus
Ein Paar, die Verliebten, die zusammen Fahrrad fahren. Es gibt keine beziehungsunfähigen Menschen.

Es gibt also keine beziehungsunfähigen Menschen. Es gibt Menschen, die unterschiedliche Konzepte einer „richtigen“ Beziehung im Kopf haben und nach diesem Konzept handeln.

Du wirst nie jemanden treffen, der das absolut gleiche Konzept einer Beziehung im Kopf hat, wie Du. Und wenn, dann würdest Du Dich wahrscheinlich niemals in diese Person verlieben können:
Zum Glück sind wir, Menschen, neugierig auf Neues und suchen jemanden, der uns intellektuell, emotionell und kulturell bereichern kann.

Wir verlieben uns in Menschen, die zwar ähnlich sind wie wir, aber nicht gleich.

Ähnlich, weil die Ähnlichkeit uns das Gefühl der Sicherheit gibt; aber nicht gleich, weil wir neugierig auf Neues sind und uns weiter entwickeln möchten.
Wenn ein Paar eine Beziehung eingeht, müssen sie bereit sein, ihre unterschiedlichen Vorstellungen von einer Beziehung auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Sie müssen tolerant und geduldig sein und fest überzeugt sein, dass sie eine Beziehung führen können.

Gibt es beziehungsunfähige Menschen? Nein, auch aus der Sicht der Psychologie gibt es keine Menschen, die grundlegend beziehungsunfähig sind. Aber es gibt solche, die eine Angst vor einer Beziehung entwickeln.

Beziehungsangst

Prinzipiell ist jeder Mensch also beziehungsfähig. Es gibt aber Menschen, die von sich selbst glauben, dass sie es nicht sind. Eine Reihe negativer Erfahrungen mit Beziehungen ist dafür verantwortlich, dass sie Angst haben eine Beziehung einzugehen.

Menschen mit Beziehungsangst machen sich selbst unfähig eine Beziehung zu führen, weil sie sich selbst die Lernfähigkeit und die Neugierde abstreiten.

Sie haben eine solche Angst verletzt zu werden, dass sie lieber allein bleiben als dieses Risiko einzugehen.
Wenn Du vermutest, dass Du eine solche Person bist, musst Du wissen, dass es vielen Menschen bereits gelungen ist die Bindungsangst abzulegen und eine glückliche Beziehung zu führen.

Der folgende Test „Hast Du Bindungsangst?“ wird Dir helfen zu verstehen, ob Deine Zweifel an Deiner Beziehung in der Bindungsangst begründet sind oder einfach nur normale Überlegungen sind, die wir alle haben… Bitte, sehe diesen Test auf gar keinen Fall als eine Diagnose an. Er zeigt Dir lediglich eine allgemeine Tendenz auf, wie Dein Konzept einer Beziehung ist.

Du kannst Dich gerne bei mir melden, wenn Du konkrete Fragen in Bezug auf Deine Beziehung hast.


[i] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Victor_of_Aveyron.jpg 

[ii] https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfskind

[iii] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:In_the_Harem_by_Filippo-Baratti.jpg

Warum ist guter Umgang wichtig?

„Ich kann zwei Monate von einem netten Kompliment leben.“

Mark Twain

Warum ist guter Umgang so wichtig? Weil guter Umgang Dein Leben und das Leben der Menschen in Deiner Umgebung schöner, entspannter und einfacher macht.

Wir haben eine begrenzte Zeit hier in diesem Leben zu verbringen. Was am Ende des Lebens zählen wird, ist nicht Deine Karriere, Dein Kontostand, der Ort, an dem Du lebst und sogar nicht Dein Familienstand oder die Anzahl Deiner Kinder…  

Menschen im Alter, die darüber urteilen, ob ihr Leben erfolgreich war oder nicht, urteilen darüber allein anhand der Qualität ihrer zwischenmenschlichen Beziehungen.

Du hast sicherlich schon beide Extreme in Deinem Leben getroffen:

Verärgerte ältere Menschen, denen man nie Recht machen kann, auf der einen Seite und auf der anderen Seite zufriedene Senioren, die ihr Leben aktiv genießen, oft eine Mentorenrolle gegenüber den Jüngeren einnehmen und ihre Großkinder übermäßig verwöhnen (denn das dürfen sie ja jetzt endlich mal 😊).

Wenn Du eine Wahl hättest, in welcher Familie wärst Du gerne aufgewachsen – in einer mit einem liebevollen Umgang oder in einer, in der man nie Recht machen kann?

In Paarbeziehungen ist es nicht anders:

Die Wissenschaftler aus dem Relationship Research Institute in Seattle haben Sprachverhalten der Paare untersucht. Sie ließen Paare über ein Thema diskutieren, bei dem sie sich nicht einig waren.

Dabei stellte sich heraus, dass Paare, die miteinander freundlich umgegangen sind, drei Jahre später immer noch zusammen waren.

Das Verhältnis von positiven und negativen Aussagen betrug bei ihnen 5:1.

Die Paare, deren positive und negative Aussagen im Verhältnis 1:1 standen, waren nach drei Jahren bereits getrennt.

Noch einmal, weil das so wichtig ist: Das Verhältnis 5:1 während eines Streits!

In der alltäglichen Kommunikation – also nicht in einem Streit – sollte das Verhältnis mindestens 10:1 sein.

Ich glaube, es ist nicht die Frage, warum guter Umgang wichtig ist, sondern wie können wir guten Umgang in unserem täglichen Leben praktizieren – ganz selbstverständlich und aus einer guten Gewohnheit heraus?

Der Schlüssel zu einem guten Umgang liegt in Deinem emotionalen Zustand, in Deiner grundsätzlich positiven Einstellung zu Dir selbst, zu Menschen in Deiner Umgebung und zu Welt allgemein.

Es gibt drei Regeln, an die Du Dich halten musst – wirklich nur drei. Wenn Du Dich an sie hältst, erlebst Du die Beziehungen mit denselben Personen in Deinem Leben plötzlich in einer neuen Qualität – warm und geborgen, mit mehr Respekt und Vertrauen. Versuch es einmal!

Regel 1: Die Intention zählt

Warum, glaubst Du, ist Dein/e Partner/in mit Dir zusammen? Warum überhaupt kommen Menschen zusammen und versuchen etwas aufzubauen? Sicherlich nicht um sich gegenseitig unglücklich zu machen. Wenn wir zusammenkommen – egal in welcher Form – kommen wir, weil wir uns von der Interaktion miteinander mehr Glück und Lebenszufriedenheit versprechen. Wir wollen glücklich sein und wir wollen Menschen in unserer Umgebung glücklich sehen, nicht wahr?

Insbesondere in einer Streitsituation istes wichtig das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren – worauf es letztendlich ankommt: Liebe, Zweisamkeit und Unterstützung.

Wenn Du im Gespräch merkst, dass Du und Dein/e Partner/in Euch langsam in einen Streit hinbewegt, mach eine Pause, atme tief ein und aus und ändere physisch Deine Position im Raum. Lenke Deine Aufmerksamkeit auf Deine Umgebung – die Formen, die Farben, die Geräusche und die Gerüche. Wenn Du alle Deine Sinne nutzt, wirst Du Dich seelisch entspannen und offen für Perspektivenwechsel werden.

Versuche das Streitobjekt aus den Augen Deines Gegenübers heraus – aus seiner Perspektive – wahrzunehmen. Dein Ziel ist jetzt mindestens 3 positive Gründe für die Meinung zu finden, die Dein Gegenüber vertritt.

Geh IMMER davon aus, dass Dein/e Partner/in eine positive Intention mit ihrem/seinem Handeln verfolgt. Denn am Ende des Tages alles, was sie oder er möchte, ist glücklich zu sein und Dich glücklich zu sehen. Bitte, würdige das.

Regel 2: Fehler sind erlaubt und willkommen

Überlasse Deiner/m Partner/in die Verantwortung für das eigene Handeln. Solltest Du glauben, dass sie oder er gerade einen Fehler macht, mach Dir klar, dass dies nur Deine Meinung ist: Du kannst es nicht mit Sicherheit wissen. Außerdem, selbst wenn das ein Fehler ist, wird sie oder er daran wachsen. Es ist ihr/sein Fehler und jeder – auch Du – hat das Recht auf eigene Erfahrungen und auch eigene Fehler.

Ich bitte oft meinen kleinen Sohn mir über seine Fehler zu erzählen, die er in der Schule gemacht hat. Und ich lobe ihn dafür. Damit möchte ich erreichen, dass er keine Angst vor Fehlern hat. Ich bringe ihm bei, seine Fehler als Chance zu sehen, Erfahrungen zu machen und daraus zu lernen.

Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass fehlerresistente Menschen erfolgreicher sind: Sie lassen sich nicht durch ihre Niederlagen entmutigen und demotivieren. Wenn wir gegenüber unseren Fehlern resistent sind, versuchen wir aufs Neue, immer und immer wieder, das zu erreichen, was wir wollen. Wie ein Baby, das Laufen lernt: Was wäre, wenn wir damals Angst hätten Fehler zu machen? Wir würden immer noch auf dem Bauch kriechen. Genau so ist das mit jedem anderen Ziel: In der Schule, im Studium, im Business, in unserem Privatleben – aus unseren Fehlern lernen wir das größtmögliche Potenzial zu erreichen.

Regel 3: Mache Komplimente

Am Anfang einer Beziehung machen wir ständig einander Komplimente und das ist oft der Grund, warum wir uns in der Verliebtheitsphase so großartig fühlen: „Ach, endlich sieht mich jemand wie ich wirklich bin…“ 😊

Deine Beziehung wird davon profitieren, wenn Du Deiner/m Partner/in (und allgemein jeder anderen Person in Deinem Leben) hin und wieder ein ernst gemeintes Kompliment aussprichst.

Diese Wertschätzung ist wie ein Feuer: Man zündet es an, man gibt gut getrocknetes Holz (Brennstoff) und es brennt mehrere Stunden oder Tage, bleibt in Erinnerung und wärmt das Herz.

Ernst gemeinte Komplimente sind eine unglaubliche Motivation. Die Studien über langjährige erfolgreiche Paare haben ein interessantes Phänomen ans Licht gebracht:

Nämlich, dass erfolgreiche Paare im Laufe der Zeit sich gegenseitig „formen“, indem sie Komplimente aussprechen (siehe Michelangelo-Effekt: https://swetlanascoaching.com/kommunikation-der-erfolgreichen-paare-der-michelangelo-effekt/)
Nach einem guten Kompliment versuchen die Partner die gute Meinung von sich weiterhin zu unterstützen und legen sich noch mehr ins Zeug.

Wir alle möchten eine gute Meinung über sich selbst haben. Kritik tut uns nicht wirklich gut. Kannst Du Dich erinnern, dass Du Dein Verhalten jemals nur deswegen geändert hast, weil Du kritisiert wurdest?

Man muss sich wirklich wundern, warum so viele Menschen immer und immer wieder mit Kritik etwas zu erreichen versuchen, während das nie funktioniert.

In allen Arten von Beziehungen – Partner, Eltern und Kinder, Kollegen und Vorgesetzte – ist ein guter Umgang der Weg zur besseren und vor allem effektiveren Kommunikation. Und deswegen ist guter Umgang so wichtig.

Sieben Merkmale attraktiver Frauen

Reizende Frau - Merilyn Monroe
Welche Merkmale attraktiver Frauen findest Du in ihr?

Sicherlich sind Dir schon Frauen aufgefallen, die einfach zeitlos schön und attraktiv sind. Welche Merkmale attraktiver Frauen tragen ihrem Erfolg bei? Wie ein Magnet wirken sie auf Menschen und machen sie allein durch ihre Präsenz glücklich.

Insbesondere in der Filmindustrie findest Du Frauen, die scheinbar mühelos Herzen gewinnen. Wenn Du sie Dir genau hinsiehst, wird es Dir auffallen, dass es nicht die klassische Schönheit ist, die sie reizend und attraktiv macht.

Auch wenn Du Frauen ansiehst, die erfolgreiche Beziehungen führen, findest Du viele, die vom ersten Blick nicht dem klassischen Ideal der Schönheit entsprechen.
Was genau also macht eine Frau attraktiv und begehrenswert? Welche Merkmale zeichnen sie genau aus?

7 Merkmale attraktiver Frauen habe ich im Folgenden zusammengestellt.

Eine attraktive Frau ist:

Selbstbewusst und selbstständig

Eine attraktive Frau weiß, was sie will und weiß, wie sie ihre Ziele erreichen kann. Sie ist voller Ideen und Visionen, ist begeisterungsfähig und steckt Menschen damit an. Sie hat keine Angst ihre Meinung zu sagen und trägt aktiv dem Wohl der Gesellschaft bei.

Liebevoll und verständnisvoll

„People don’t forget, how you made them feel“,

sagte amerikanische Schriftstellerin und Aktivistin für Menschenrechte Maya Angelou.

In Deutsch:

„Menschen werden nie das Gefühl vergessen, welches Du in ihnen ausgelöst hast.“

Die Gefühle sind deswegen wichtig, weil sie in unserem Unbewussten verankert sind. Und unbewusste Erinnerungen der Menschen sind unglaublich stabil.
Als reizend gelten oft Frauen, neben welchen sich Menschen akzeptiert fühlen und sich entspannen können.

Leidenschaftlich und emotional

Wir haben ja oft gehört, dass Männer sich in die strahlenden Augen einer Frau verlieben. In Wahrheit verlieben sie sich deswegen in die strahlenden Augen, weil sie darin ihre Emotionen und ihre Leidenschaft ablesen können.  

Ehrlich, verlässlich und vor allem loyal

In guten und schlechten Zeiten zeichnen sich die attraktiven Frauen dadurch aus, dass sie ihre Meinung sagen, zu ihrem Wort stehen, aber auch fähig sind sich ihrer Gruppe zu unterordnen. Warum? Weil sie die Interessen der Gruppe über ihre eigenen Interessen stellen. Sie sind ihrer Gruppe – der Familie, dem Partner, der Arbeitsumgebung – loyal.

Mit hohen Standards und Prinzipien

Männer sagen oft: „Du machst einen besseren Menschen aus mir“. Wenn Du diese Phrase hörst, weißt Du, dass Du etwas richtig gemacht hast. Damit drücken sie nämlich aus, dass sie Deine Prinzipien respektieren. Und Respekt ist eine notwendige Voraussetzung für die Liebe. Ohne Respekt ist die Liebe einfach nicht möglich. 

Intelligent

Alle berühmten Verführerinnen waren sehr intelligent. Madame de Pompadour, Kleopatra, in unserer Zeit Angelina Jolie sind Frauen, die sehr viele Interessen hatten oder haben, und fähig waren ihr Wissen an Menschen weiterzugeben. Intellekt übt Faszination aus, weil es das Horizont erweitert, Fantasie und Kreativität anregt und ungewöhnlich elegante Problemlösungen kreiert. Die reizenden Frauen sind aus diesem Grund auch sehr kreativ.

Gepflegt, gesund und vital

Gepflegtheit, Gesundheit und Vitalität werden hin und wieder mit Jugend assoziiert. Viele Frauen und Männer über 50 beweisen täglich, dass das nicht wahr ist. Regelmäßige Übungen, gesundes Essverhalten, tägliche Pflege machen aus Dir eine attraktive Frau.

Wenn ein Mann Dir sagt, dass Du schön bist, dann meint er eigentlich, dass Du gepflegt aussiehst und einen Style hast.

Eine reizende und attraktive Frau ist immer in Bewegung. Sie zeigt ihre Präsenz, ihr Interesse am Gegenüber und hört aktiv zu. Sie geht durch das Leben mit verliebten Augen und ist positiv sich selbst und anderen gegenüber.

Eine attraktive Frau ist eine, die sich kümmert und nicht gleichgültig ist. Und das ist der Grund, warum wir zu ihr aufschauen – sowohl Männer als auch Frauen.

Wahrlich attraktive Frauen sind für uns wie das Licht eines Leuchtturms, das die Schiffe in Sicherheit führt.

Das waren 7 Merkmale attraktiver Frauen kurz zusammengefasst. Sicherlich kann diese Liste weitergeführt werden und ich würde mich über weitere Vorschläge sowohl von Frauen als auch von Männern sehr freuen.

Mich würden zum Beispiel, solche Fragen interessieren wie:

  • In welchen Situationen hast Du Dich attraktiv und reizend gefühlt?
  • Welche Vorbilder hast Du?
  • Was sind aus Deiner Sicht drei wichtigsten Merkmale, die für Dich jeweils eine attraktive Frau und einen attraktiven Mann auszeichnen?

Ich würde mich über einen Austausch sehr freuen. Das Thema ist definitiv wert ausführlicher behandelt zu werden.
Du kannst mich per eMail erreichen:
Email: swetlana@swetlanascoaching.com
Auf WhatsApp: 00356 7777 1827
Oder einen Kommentar hier unten hinterlassen.

Bleib gesund und guter Laune!

Liebe Grüße,
Swetlana

Werde zu einer solchen Frau im Coaching mit mir:

Lies mehr über Attraktivität in weiteren Artikeln in Swetlana’s Almanach:

Schritt für Schritt zu einer erfüllten Beziehung

Mit dieser einfachen Strategie erreichst Du jedes Ziel

Heute sprechen wir über die Zieleerreichung.

Völlig unabhängig davon, was Du genau erreichen willst – sportlicher und gesünder zu werden, einen Lebenspartner zu finden oder eine berufliche Herausforderung zu meistern – handelt es sich um ein Ziel.

Diese Definition – das Ziel – ist wichtig: Es macht einen Unterschied, wie Du selbst die Sache siehst. Siehst Du sie als einen Traum oder einen Wunsch, verhältst Du Dich dementsprechend und sie wird ein Traum und ein Wunsch bleiben. Du wirst keine Motivation finden, sie zu realisieren. Siehst Du aber diese Sache als ein Ziel – wirst Du die Schritte unternehmen, um es zu erreichen.
 
Also, wie erreicht man ein Ziel?
Du kennst das bestimmt:
Man möchte etwas erreichen. Nehmen wir als Beispiel regelmäßig Sport treiben. Man fängt an, man geht an einem Abend zum Fitnessstudio. Aber schon am nächsten Abend, als alle Muskeln weh tun, hat man nur bedingt Lust weiter zu machen. Man findet so einige Ausreden, es kommt etwas dazwishen… Auf kurz oder lang hält man das Vorhaben nicht durch.

Im Bereich der Beziehungen passiert genau dasselbe. Du bist motiviert, die schönste Liebesgeschichte aller Zeiten zu erleben. Und für den Anfang erstellst Du schon mal einen Profil bei irgendeinem Online-Dating-Potal. Aber was passiert dann?

Du triffst Dich mit Einem und dann mit einem Anderen. Du wiegst Vorteile und Nachteile ab. Aber selbst, wenn Du nichts auszusetzen hast, wirst Du mit keinem so richtig warm. Du hast permanent das Gefühl, dass es da draußen noch weitere Kandidaten gibt, die Du vielleicht kennen lernen solltest…

Was sagt das eigentlich aus? Weißt Du genau, was Du willst? Was muss passieren, damit Du es weiß? Nach welchen Kriterien genau beurteilst Du? Und bist Du Dir sicher, dass ein Partner in Dein Leben überhaupt passt? 

Auf kurz oder lang gibst Du frustriert auf und sagst: “Nein, Dating-Potals sind nichts für mich… Ich will ihn spontan im Leben treffen…” 

Die Wahrheit ist: Das Problem liegt nicht darin, wie oder wo Du jemanden kennenlernst, sondern in Deiner Einstellung und in Deiner Bereitschaft für eine Beziehung.

Bist Du für eine Beziehung bereit? Ist eine Beziehung Dein Ziel? Oder nur ein Traum? Nur ein Wunsch?… 

Die Hürden auf dem Weg zum Ziel

Die vier meist verbreiteten Hürden sind:

  1. Du kommst gar nicht dazu anzufangen.
  2. Du wirst abgelenkt.
  3. Du hältst Dich an der falschen Strategie fest und änderst sie nicht.
  4. Du gönnst Dir keine Pausen und hältst nicht durch, weil Du erschöpft bist.

Du willst viel zu viel in einer viel zu kurzen Zeit. Und das ist ein Fehler, der zu all den oben erwähnten Hürden führt.
 
In den vielen psychologischen Studien wurde nachgewiesen: Man erreicht Ziele, wenn man sie in den Tagesablauf integriert und zu einer täglichen Gewohnheit macht: Indem man Tag für Tag an sich arbeitet.

Und da erzähle ich Dir über eine sehr erfolgreiche wie einfache Strategie, mit der Du mit Leichtigkeit Deine Ziele erreichen wirst.

Eine-Liegestütze-Strategie

Es geht darum, sich ein fast schon lächerliches Teilziel auszusuchen: Etwas, was einfach zu bewältigen wäre – so einfach wie… eine Liegestütze am Tag!

Das Wichtigste dabei ist, diese Liegestütze JEDEN TAG auszuführen!

Der Trick dabei ist folgender: Wenn Du jeden Tag etwas machst, wird es nach geschätzt 62 Tagen zu Deiner Gewohnheit. Eine Liegestütze am Tag macht 356 Liegestützen im Jahr – bereits jetzt ist das besser als nichts.

Der Trick geht aber weiter: Die Psychologie der Menschen funktioniert so, dass der Anfang (die Hürde Nr.1) am schwierigsten ist. Wenn Du jedoch es gewohnt bist, eine Liegestütze jeden Tag zu machen, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr viel größer, dass Du nach einer Weile weitere Liegestützen hinzufügen könntest – mit Leichtigkeit, Spaß, ohne Mühe und ganz ohne Willenskraft.

Eine Liegestütze illustriert die Strategie, mit der Du beinahe jedes Ziel erreichen kannst.

Wenn Dein Ziel beispielsweise eine glückliche Beziehung ist, liegt der Schlüssel in Deinem inneren Zustand.

In meinem Coaching lernst Du Übungen kennen, mit welchen Du von Tag zu Tag selbstbestimmter, strahlender und selbstbewusster wirst. Du trainierst den Umgang mit Deinen Emotionen. Du erlernst Achtsamkeit in der Kommunikation, den gesunden Umgang mit Dir selbst und Deiner Umwelt.

Mit Leichtigkeit wirst Du Dein Beziehungsziel erreichen:

  • Wenn Du Deinen Wunschpartner an Dich binden und für ihn an der ersten Stelle stehen willst
  • Wenn Du Deine langfristige Beziehung wieder leidenschaftlich und erfüllend erleben willst
  • Wenn Du Deinen Ex-Partner zurückgewinnen willst
  • Wenn Du immer einen bestmöglichen Eindruck hinterlassen willst
  • Wenn Du Deine Kommunikationsmustern verbessern willst
  • Wenn Du souverän Deine Grenzen setzen und trotzdem liebevoll bleiben willst 

Die Macht der Visualisierung

Die Bilder in unserem Kopf können uns glücklich machen oder traurig, sie können uns motivieren oder entmutigen. Worauf kommt es genau an? Und wie kannst Du Deine inneren Bilder nutzen, um Deine Ziele zu erreichen? In diesem Video gebe ich Dir eine Schritt für Schritt Anleitung, mit der Du endlich Deinen größten Herzenswunsch erfüllen kannst. Diese Strategie ist in vielen wissenschaftlichen Studien erfolgreich getestet worden. Versuch sie und überzeuge Dich selbst: Sie funktioniert! It’s magic!

So erreichst Du Deine Ziele

Die Bilder in unserem Kopf können uns glücklich machen oder traurig, sie können uns motivieren oder entmutigen. Worauf kommt es genau an? Und wie kannst Du Deine inneren Bilder nutzen, um Deine Ziele zu erreichen? In diesem Video gebe ich Dir eine Schritt für Schritt Anleitung, mit der Du endlich Deinen größten Herzenswunsch erfüllen kannst. Diese Strategie ist in vielen wissenschaftlichen Studien erfolgreich getestet worden. Versuch sie und überzeuge Dich selbst: Sie funktioniert! It’s magic!

Warum Vertrauen eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein glückliches Leben ist

Ich habe eine wichtige Entscheidung zu treffen. Wie ich mich auch immer entscheide, weiß ich, dass die Konsequenz dieser Entscheidung mein ganzes weitere Leben beeinflussen wird.

Sobald ich mir dessen bewusst bin, spüre ich Angst und möchte auf einmal gar nicht entscheiden müssen. Einen Augenblick lang würde ich mich am liebsten verstecken und jemanden anderen für mich entscheiden lassen. Ging es Dir auch mal so?

Nun, Gott sei Dank: Ich weiß mit der Angst umzugehen. Und ich weiß, dass das Gegenteil von Angst Vertrauen ist:

Einfach „Sich-bewusst-machen“, dass JEDE meine Entscheidung die richtige sein wird.

Ja, je nachdem, wie ich mich entscheide, würde das Leben anders verlaufen. Aber es wird in jedem Fall ein fantastisches, atemberaubendes, ultimativ glückliches Leben voller magischer Momente, voller wunderbarer Begegnungen und aufregender Überraschungen sein. 😊
 
Und dieses Gefühl – das Vertrauen – macht dieses Leben erst möglich.
 
Du vertraust mir nicht? 😊 Schade, denn diese Tatsache beruht in der Tat auf festen wissenschaftlichen Fakten.


Warum brauchen wir Vertrauen? 

Menschen brauchen Vertrauen, um aktiv und effizient zu sein.

Hast Du gewusst, dass die erfolgreichsten Kaufleute des Mittelalters ihre Verträge nur per Handschlag schlossen? Auf diese Weise reduzierten sie Papieraufwand, sparten Geld für Anwälte und Gerichte und lernten diszipliniert eigene Worte und eigene Aussagen anzuwenden.

Auch heute, nach wie vor, schenken Menschen DEN Führungspersönlichkeiten ihr Vertrauen, die ihre Aussagen sorgfältig abwiegen und zu ihrem Wort stehen.

Ist das nicht so?

Wo auf der Scala zwischen dem roten und dem grünen Pfeil bist Du?

Finde heraus

Rein biologisch gesehen ist das Vertrauen der Gegenpol der Angst. Wenn die Aktivität in den Gehirnstrukturen, die für Angst „zuständig sind“, abnimmt, nimmt das Vertrauen zu. Das gilt für alle psychisch gesunde Menschen.  

Du kannst es Dir besser mit einem Diagramm vorstellen: Der gelbe Kreis zeigt Dir Deinen Zustand. Auf dem oberen Teil des Kreises kannst Du einschätzen, wie viel Vertrauen Du Deiner Zukunft, Dir selbst und den Menschen entgegen bringst. Davon hängt ab, wie viel Kraft und Motivation Du hast, wie leicht es Dir fällt Dein Leben zu leben und wie glücklich Du gerade bist.

Und so kannst Du deutlich sehen:  Je weniger Angst, desto mehr Vertrauen. 

Wie bereichert das Vertrauen Dein Leben?

  • Vertrauen in Deine Zukunft macht Dich kreativ
  • Vertrauen in Dich und Deine Kräfte motiviert Dich Deine Ziele zu erreichen
  • Vertrauen in die Menschen gibt Dir Ruhe und Gelassenheit. Du fühlst „angekommen“ zu sein. Außerdem, erst der Vorschuss an Vertrauen erzeugt das gegenseitige Vertrauen

Zurück zu meiner wichtigen Entscheidung:

Indem ich fest davon ausgehe, dass JEDE meine Entscheidung richtig sein wird, „programmiere“ ich mich auf das höhere „Endziel“, nämlich das ultimativ glückliche und erfüllte Leben.

Man nennt dieses Phänomen „Selbst-erfüllende Prophezeiung“, aber darüber schreibe ich in der nächsten Sonntagspost.

Bleibe dran und genieße die Woche! 😊

Alles Liebe,
Deine Swetlana 

Selbst-erfüllende Prophezeiungen

Letzte Woche habe ich angekündigt, dass ich Beispiele geben werde, wie das Vertrauen in die Zukunft und das Vertrauen in sich und eigene Wirksamkeit Deine Zukunft beeinflussen kann.

Es geht dabei um selbst-erfüllende Prophezeiungen.

Selbst-erfüllende Prophezeiungen sind die Vorhersagen, welche das Verhalten so verändern, dass es das Erwartete hervorbringt.

Boston-Experiment

Schon in den 60er Jahren wurde das Phänomen der „Selbst-erfüllenden Prophezeiung“ in einer Grundschule in Boston eindrucksvoll demonstriert.

Die Forscher haben die Lehrer darüber informiert, dass einige der Schüler in deren Klassen hochbegabt seien und ein Leistungsschub bei ihnen zu erwarten sei. In Wahrheit wurden die Schüler nach Zufallsprinzip ausgewählt.

Als nach einem Jahr die Schüler getestet wurden, haben die Forscher mit Erstaunen festgestellt, dass IQ gerade dieser ausgewählten Schüler im Durchschnitt um 22 Punkte gestiegen ist.

Die Lehrer übertrugen nämlich ihre Erwartungen auf die Schüler und schufen dadurch unbewusst günstige Situationen, in denen diese Schüler sich besser entwickeln konnten.  


Madame de Pompadour

Ein prominenter Fall der selbsterfüllenden Prophezeiung in der Geschichte geschah mit Madame Jeanne-Antoinette Poisson, besser bekannt unter dem Namen Madame de Pompadour.

Mit neun Jahren prophezeite die Wahrsagerin Madame Lebon dem Mädchen, dass sie eines Tages die Mätresse des Königs Ludwig XV. sein werde. Seitdem unternahm ihre Mutter, und später sie selbst alles Mögliche, um dem König näher zu kommen.

Schließlich begegnete Jeanne-Antoinette diesem begehrten Mann auf einem Maskenball und schaffte sein Interesse und sein Begehren nach ihr zu wecken. Wenn Du die Reproduktion eines solchen Maskenballs in Versailles genau ansiehst, wirst Du merken, dass dies keine leichte Aufgabe sein dürfte.

Jeanne-Antoinette Poisson wurde zu der berühmtesten Mätresse des französischen Hofs überhaupt.

Sie war die erste Bürgerliche, die zu diesem Status kam. Damit nicht genug: Der König erhob sie zur Marquise de Pompadour mit Landsitz und eigenem Wappen. Am 14. September 1745 fand ihre offizielle Vorstellung am Hof von Versailles statt. Bis zu ihrem Tod behielt sie die Stellung der offiziellen Mätresse des Königs.

Die Wahrsagerin erhielt später eine großzügige Rente von 600 Livres.


Auch Placebo Medikamente funktionieren nach demselben Prinzip: Die Erwartung einer Heilung und nicht die chemische Zusammensetzung der Medikamente bringt die erwünschten Ergebnisse.


Wie kann dieses Wissen Dir nutzen?

  • Erschaffe Deine bestmögliche Zukunfsvision
  • Schreibe sie unbedingt auf (warum das wichtig ist, erfährst Du in meinem Buch „Verliebe Dich in Deinen Partner Neu!“)
  • Und verhalte Dich so, als ob die Erfüllung Deines Traums bereits unterwegs ist
  • Bist Du bereit Deinen Traum zu leben? 😊

Das Vertrauen ist der Schlüssel zu Deinem Erfolg. Wie aber Du Dein Vertrauen stärkst, kannst Du in meinem Buch nachlesen oder in meinen Seminaren erlernen. Übung macht bekanntlich den Meister. Und ich habe für Dich ein ganzes Übungsprogramm erstellt, damit Du Deine negativen Glaubensätze auflösen, positive Emotionen ankern und mentale Fähigkeiten einer Siegerin trainieren kannst.

Darüber und über erstaunliche wissenschaftliche Fakten kannst Du in meinem Beziehungsratgeber nachlesen: „Verliebe Dich in Deinen Partner Neu!“

  • Du wirst verstehen, dass eine glückliche Beziehung kein Zufall ist
  • Du wirst Verhaltensweisen erlernen, die eine Bereicherung für Deine Beziehung sein werden
  • Du wirst merken, wie viel entspannter, romantischer und liebevoller Dein Verhältnis zu Deinem Partner wird
  • Solltest Du Dir einen Heiratsantrag wünschen, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass wenn Du alle Übungen machst, Du ihn in wenigen Wochen erhalten wirst