Vertrauen in einer Beziehung aufbauen

Im Artikel “Seitensprung und Vertrauensbruch in Beziehungen” schreibe ich über Untreue, Seitensprung und Vertrauensbruch in Beziehungen und wie wichtig es ist, Vertrauen in einer Beziehung aufzubauen.

Im vorliegenden Artikel geht es um die Prävention von Untreue. Mit anderen Worten geht es hier darum, wie Du ein dauerhaftes Vertrauen in Deiner Beziehung aufbauen kannst.

Prävention von Untreue in Beziehungen

Vertrauen in einer Beziehung aufzubauen ist möglich, wenn man bewusst einige Regel beachtet. Ein glückliches Paar auf dem Hintergrund des Meeres. Mann und Frau umarmen sich und lächeln sich an.

Um Vertrauen in einer Beziehung aufzubauen, ist es für das Paar wichtig sowohl die Gesamtbeziehung zu unterstützen als auch die Bedürfnisse jeden Einzelnen.

Mit folgenden Tipps baust Du Vertrauen in Deiner Beziehung auf

Wissenschaftler Campbell und Stanton betonen in ihrer Studie, dass das Vertrauen auf zwei Grundpfeilern beruht. Einerseits, das Vertrauen in die Beziehung als solche. Und andererseits das Vertrauen in die Person an Deiner Seite.

Gewöhne Dir die Verhaltensweisen, die die Beziehung als solche unterstützen. Stelle Deine Beziehung niemals in Frage

In einem Streit sagen wir manchmal Sachen, die besser nie gesagt werden sollten. Man kann sich dafür entschuldigen, aber man kann das nicht ungeschehen machen.

Konkrete Tipps, die Du Dich am besten in einem Streit verhältst, findest Du im Artikel “Wie verhältst Du Dich in einem Streit?”

Unabhängig davon, wie der Streit verläuft, mach jedoch niemals diesen Kardinalfehler:

Stell Deine Beziehung niemals in Frage. Fängst Du einmal damit an, wird es schwer, die Beziehung wieder stabil und sicher zu machen. Du gibst damit Deinem Partner oder Deiner Partnerin das Gefühl der Unsicherheit und öffnest unbewusst die Türe für die Untreue

Sprich immer positiv von Deinem Partner oder Deiner Partnerin, auch in seine oder ihre Abwesenheit

Wir alle wollen in unserer Beziehung sicher und gut aufgehoben fühlen. Das kann man nur dann, wenn man weiß, dass der Partner oder die Partnerin einem immer den Rücken hält.

Das heißt, unabhängig davon was passiert ist, sprich niemals schlecht von Deinem Partner oder Deiner Partnerin. Insbesondere nicht in seiner oder ihrer Abwesenheit. Die Untreue beginnt nicht etwa im Bett mit jemand anderem. Die Untreue beginnt damit, dass man anfängt über den Partner oder die Partnerin hinter dem Rücken zu lästern.

Sprich über Deine Gefühle aus der Ich-Perspektive

Niemand von uns kann Gedanken lesen. Also liegt es an Dir mitzuteilen, was Du Dir wünschst und was Dir Freude bereiten würde. Sag das Deinem Partner oder Deiner Partnerin aus der Ich-Perspektive.

Es muss ihm oder ihr klar sein, dass es Dein persönlicher Wunsch ist. Sei nicht unverbindlich, sondern bekenne Dich zu Deinen Wünschen. Zum Beispiel: Nicht “Man schenkt Frauen Blumen am Valentinstag”. Sondern “Ich würde mich freuen, von Dir die Blumen zum Valentinstag zu erhalten, auch wenn ich weiß, dass Du diesen Tag nicht ernst nimmst. Es geht nicht um diesen Tag, sondern um meine und deine Gefühle.

Denke allerdings daran, dass dies eine Bitte ist. Das bedeutet, dass Dein Partner oder Deine Partnerin das Recht hat, die Bitte evtl. nicht zu erfüllen. Wenn das der Fall ist, liegt es an Dir das zu akzeptieren. Du kannst niemanden zu etwas zwingen. Die Fähigkeit jedoch Deinem Partner oder Deiner Partnerin eine Wahlfreiheit zu überlassen, zeigt Dich in einem positiven Licht und hebt Dich wesentlich von der Menge anderer Frauen und Männer ab.

Achte auf Dein Wohlbefinden

Menschen, die eine entspannte Körpersprache zeigen, vermitteln dem Partner oder der Partnerin ebenfalls das Gefühl der Entspannung und der Leichtigkeit. Deswegen achte auf Deine Bedürfnisse. Und warte nicht darauf, dass es Deiner besseren Hälfte auffällt, dass Du etwas brauchst. Mach stattdessen selbst Dein Leben so angenehm wie Du es möchtest. Niemand trägt die Verantwortung für Dein Glück außer Du selbst.

Zeige Liebe und Fürsorge

Kleine Aufmerksamkeiten zwischendurch zeigen dem Partner oder der Partnerin, dass Du an ihn oder sie denkst. Mache Dir zur Gewohnheit zumindest täglich einmal Deine Liebe und Fürsorge zum Ausdruck zu bringen.

Sei offen: Zeige mehr von Deiner wahren Persönlichkeit

Gerade am Anfang einer Beziehung neigen wir dazu uns von einer besten Seite zu zeigen. Das Dumme daran ist, dass die beste Seite aus Deiner Perspektive nicht unbedingt die beste Seite aus der Perspektive Deines Partners oder Deiner Partnerin ist. Verstelle Dich also nicht, zeige das, was Dich ausmacht.

Zum Beispiel, eine Kundin von mir liebt Tiere. Und Tiere nehmen einen großen Platz in ihrem Leben ein. Wenn man mit ihr aber spricht, kommt man selten auf das Thema. Es sei denn, man spricht es rein zufällig an. Der Grund dafür ist: sie glaubt, dass das Thema Tiere für andere langweilig ist. Dem ist es aber nicht so.

Sprich also ruhig mehr von Deinen Interessen. Denn vielleicht werden gerade die gemeinsamen Interessen Euch als Paar zusammenschweißen.

Wenn Du möchtest, dass Dein Partner oder Deine Partnerin Dich so liebt wie Du bist, sei bereit Dich so zu zeigen, wie Du bist, wenn Du allein wärst.  

Zeige einen großartigen Sinn für Humor

Es gibt nichts, was so sehr verbindet, wie das gemeinsame Lachen. Wenn Du und Dein Partner oder Deine Partnerin den gleichen Humor hast, wächst das Vertrauen in Eurer Beziehung ganz automatisch.

Erfahre mehr über Vertrauen in Artikeln “Untreue in Beziehungen” und “Vertrauen testen”.

Wann lohnt es sich zum Coaching zu gehen?

Frau steht auf der Leiter und schreibt mögliche Probleme auf, die im Coaching behandelt werden können.

Das Coaching wird immer populärer, aber was bedeutet das Coaching genau? 

Ist das dasselbe wie eine Therapie oder gibt es Unterschiede? Und wenn ja, dann welche? 

Bei welchen Problemen kann es hilfreich sein zu einem Coach zu gehen?

Wie suchst Du für Dich einen Coach aus, dem Du vertrauen kannst? 

Du bist überzeugt, dass das Coaching Dir helfen wird und Du hast einen Coach für Dich gefunden, aber sein oder ihr Preis ist Dir viel zu hoch. Wenn Du in einer solchen Situation bist, welche Möglichkeiten kannst Du in Erwägung ziehen?  

Folgende Infographic wird Dir helfen die Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden. 

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen! 

Wenn Du dennoch weitere Fragen hast, kontaktiere mich gerne via
Email: swetlana@swetlanascoaching.com

Wenn Du bereit bist, eine Online-Session kostenlos auszuprobieren, buche sie gleich bequem auf meinem Kalender: www.calendly.com/swetlana-reder

Informiere Dich über mich, meinen Hintergrund und darüber, was Du von der Zusammenarbeit mit mir ewarten kannst.

Mein Ziel ist das Wissen, welches ich mir im Laufe meiner eigenen persönlichen Entwicklung angeeignet habe, weiterzugeben.

Vor allem aber will ich Dir helfen, endlich Deine Probleme, mit denen auch ich im Laufe meines Lebens konfrontert wurde, zu bewältigen.

Trennungen verhindern mit der einfachen Regel

Mit dieser Beziehungsregel kannst Du Trennungen verhindern.

Mann und Frau diskutieren, vielleicht streiten.

In den letzten Newslettern habe ich Frauen und Männer aufgerufen mir ihre Fragen zu stellen und ihre Gedanken über Beziehungen austauschen.
Vielen Dank für Eure Zuschriften!

Ein besonders schmerzliches Thema ist das Thema Trennungen. Woran liegt es, wenn Menschen sich trennen? Wer trägt die Schuld? Und das wichtigste: Wie können wir Trennungen verhindern?

Folgende Konversation entstand zum Thema Trennungen. Mit Erlaubnis veröffentliche ich sie mit der Hoffnung, dass andere Leserinnern und Leser vielleicht etwas daraus mitnehmen können, um ihre Beziehungen liebevoller zu gestalten und Trennungen zu verhindern.


Der Brief der Leserin

Liebe Swetlana,
[…] Mein Kommunikationsstil hat wahrscheinlich zu meiner “gescheiterten” Ehe beigetragen – oder vielleicht sollte ich die Inkompatibilität unserer Kommunikationsstile sagen. (Es war eine 16-jährige Beziehung, aus der meine 2 Kinder hervorgingen.) Ich neige dazu, unkompliziert zu sein, denke schnell und bin entschlossen. Ich bin konfrontativ, was bedeutet, dass ich, wenn ich das Gefühl habe, dass es ein Problem gibt, es sofort ansprechen und darüber diskutieren möchte. Mein Ex denkt gerne über Entscheidungen nach. Er neigt dazu, in Diskussionen ein bisschen tangential zu sein – man sollte in der Lage sein, zwischen den Zeilen zu lesen. Und er ist absolut nicht konfrontativ. Im Nachhinein verstehe ich, dass er sich fast angegriffen gefühlt haben muss, wenn ich ihn konfrontierte und gleich sofort über etwas sprechen wollte. Meine Intention war jedoch nur ein Problem zu lösen. Er brauchte auch mehr Zeit für die Bearbeitung – und ich dachte, er vermeide nur Diskussionen. Ich denke, in diesem Fall war keiner falsch, nur anders.


Kommunikationsstil – Grund für Trennungen?

Liebe Katrin (Name geändert)
Vielen Dank für Deine Offenheit. Deine Geschichte ist ein typische Geschichte von Missverständnissen zwischen zwei liebenden Menschen.

Das tut mir wirklich leid.

Ich glaube nicht, dass Ihr beide “inkompatibel” wart. Wirklich – denkst Du, zwei Menschen mit Deinem Charakter wären kompatibler gewesen? Gemeint sind zwei unkomplizierte konfrontative Personen, die ihre Probleme sofort lösen möchten? Wenn Du mich fragst, würde es einen Krieg bedeuten! 😊

Oder zwei Personen wie Dein Ex-Mann: Diese würden eine Entscheidung überhaupt nie treffen können! 😊

Nein, Ihr habt sehr gut zusammengepasst. Und 16 Jahre Beziehung sind ein Beweis dafür. Wenn die Beziehung 16 Jahre gedauert hatte, so schlecht konnte sie nicht gewesen sein.

Warum Menschen schlecht über die Ex-Beziehungen denken?

Weißt du, ich habe in München Kulturwissenschaften studiert. Und ich werde nie eine Geschichte vergessen, die uns unser Professor einmal über das kollektive Gedächtnis von Menschen erzählt hat.

Es ging um Bulgarien. Am 3. März feiern Bulgaren ihren Nationalen Tag der Freiheit. Am 3. März 1878 unterzeichneten Russland und das Osmanische Reich in San Stefano bei Istanbul einen Vorfriedensvertrag, der als Grundlage für die Neugründung des bulgarischen Staates diente.

Eine bekannte Tatsache ist, dass die Besetzung mehr als 500 Jahre dauerte. All diese Jahre blieben im kollektiven Gedächtnis der bulgarischen Bevölkerung wie… na ja…. Besetzung, was bedeutete: schlechtes Leben, keine Möglichkeit, eigene Religion zu praktizieren, hohe Abgaben, usw.

In Wahrheit brachten die Osmanen Bulgarien neues Wissen und neuen Lebensstyle, neue Erfindungen, eine Vielzahl neuer Lebensmittel, einen höheren Standard von Medizin, Kultur und eine viel bessere wirtschaftliche Lage. Erst in den letzten Jahrzehnten haben sie den Fehler gemacht, sich wie Besatzer zu verhalten und das bulgarische Volk zu unterdrücken, ihre Religion zu verbieten, Steuern zu erhöhen usw. Nur in den letzten Jahrzehnten …

Und sobald sie es taten, begannen Menschen, Widerstand zu leisten, und bald gelang es ihnen, ihre Freiheit wiederzuerlangen.

“Wenn die Besetzung so lange dauerte“, sagte unser Professor, “können Sie sicher sein, dass es nicht so schlimm war, wie die Überlieferung erzählt. Die Menschen tolerieren viel, aber nur für kurze Zeit. Sobald sie einen Grund haben, Widerstand zu leisten, werden sie es tun. In den ganzen 500 Jahren profitierten die Bulgaren von der Besetzung durch die Osmanen, deshalb tolerierten sie dies. Aber die letzten Jahre waren schlecht und das kollektive Gedächtnis der Menschen spiegelt nur diese letzten Ereignisse wider – nicht die ganze Zeit. “

Woran erinnern wir uns wirklich, wenn wir an unsere Trennung denken?
Ein Paar sitzt auf der Bank und sieht sich nicht an. Streit?

Nach meiner eigenen Trennung begann ich Psychologie zu studieren. Ich musste einfach verstehen, wie es passieren konnte, dass unsere Liebe, die wir beide als so selten wie einmal in tausend Jahren betrachteten, plötzlich zu einem Schmerz wurde? Er sagte schreckliche Dinge zu mir, unter allen, dass 10 Jahre mit mir verlorene Jahre waren. Kann es wirklich möglich sein? Alle 10 Jahre?

Nein! Sagen die Forscher! 😊

Die Wissenschaftler, die menschliches Gehirn untersuchen, haben herausgefunden, dass wir uns nicht gerade detailiert an Ereignisse erinnern. Wir erinnern uns nur daran, was wir zuletzt über diese Ereignisse gedacht haben.

Denk einmal darüber nach:

Wir erinnern uns nur an unsere eigenen Gedanken über Ereignisse, die wir zuletzt gedacht haben. Nicht an Ereignisse selbst.

Wenn Deine Beziehung beendet wurde, hattest Du wahrscheinlich schlechte Gedanken darüber. Du musstest Dir erklären, warum das passiert ist. Diese negativen Gedanken haben einen guten Zweck: womöglich haben sie Dir geholfen, den Liebeskummer zu überwinden. Aber gleichzeitig haben sie schlechte Erinnerungen an Deine Beziehung im Ganzen erschaffen – in allen 16 Jahren.

Ich hoffe, ich könnte erklären, warum Menschen (fast) immer schlecht über ihre früheren Beziehungen denken – nicht, weil die ganze Zeit zusammen schlecht war, sondern weil die letzte Zeit zusammen schlecht war und diese Zeit in Erinnerung blieb.

Misstrauen – der wahre Trennungsgrund

Auch lies: “Warum ist das Vertrauen eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Leben?”

Also, was ist der wahre Grund für meine Trennung und höchstwahrscheinlich auch für Deine?

Es war keine „Inkompatibilität“. Du hast den wahren Grund in Deiner Nachricht sogar erwähnt, als Du über Intentionen sprachst.

Menschen kommen zusammen und haben unterschiedliche Vorstellungen, unterschiedliche Glaubensätze darüber, wie eine Beziehung zu sein hat, oder?

Und zu Beginn der Beziehung tolerieren wir unterschiedliche Glaubensätze. Warum? Weil wir nicht einmal davon ausgehen, dass unser Partner schlechte Intention in Bezug auf uns haben kann.  

Probleme entstehen, wenn wir anfangen der guten Intention unseres Partners misstrauen:

Wenn er oder sie müde ist, vermuten wir mangelndes Interesse, wenn er oder sie versucht, ein Problem herauszufinden, wir vermuten Aggression, wenn er oder sie versucht, Zeit in ein eigenes professionelles Projekt zu investieren, wir vermuten die Absicht uns zu verlassen, usw. .

Wie geht es anders?

Wenn ich etwas in all den Jahren gelernt habe, dann Folgendes:

Regel Nr. 1 für eine glückliche und erfolgreiche Beziehung: Die Intention zählt!

Die Intention zählt!

Mann und Frau sind glücklich, lächeln einander an, halten Hände.

Ich würde mich freuen, wenn diese Botschaft Dir hilft Deine neue Beziehung zu erhalten. Gib diese Botschaft an Deine Freundinnen und Freunde weiter, an alle Frauen und Männer, die eine liebevolle Beziehung ein Leben lang behalten wollen.

Trennungen sind kein Schicksal, das uns aus irgendeinem unerklärlichen Grund passiert. Wir können sie verhindern. Und wir können lernen fürsorglicher und liebevoller mit einander umgehen zu können.

Liebe Grüße,

Swetlana

Mann und Frau umarmen sich innig und sind glücklich zusammen.

Schritt für Schritt zu einer erfüllten Beziehung

Mit dieser einfachen Strategie erreichst Du jedes Ziel

Heute sprechen wir über die Zieleerreichung.

Völlig unabhängig davon, was Du genau erreichen willst – sportlicher und gesünder zu werden, einen Lebenspartner zu finden oder eine berufliche Herausforderung zu meistern – handelt es sich um ein Ziel.

Diese Definition – das Ziel – ist wichtig: Es macht einen Unterschied, wie Du selbst die Sache siehst. Siehst Du sie als einen Traum oder einen Wunsch, verhältst Du Dich dementsprechend und sie wird ein Traum und ein Wunsch bleiben. Du wirst keine Motivation finden, sie zu realisieren. Siehst Du aber diese Sache als ein Ziel – wirst Du die Schritte unternehmen, um es zu erreichen.
 
Also, wie erreicht man ein Ziel?
Du kennst das bestimmt:
Man möchte etwas erreichen. Nehmen wir als Beispiel regelmäßig Sport treiben. Man fängt an, man geht an einem Abend zum Fitnessstudio. Aber schon am nächsten Abend, als alle Muskeln weh tun, hat man nur bedingt Lust weiter zu machen. Man findet so einige Ausreden, es kommt etwas dazwishen… Auf kurz oder lang hält man das Vorhaben nicht durch.

Im Bereich der Beziehungen passiert genau dasselbe. Du bist motiviert, die schönste Liebesgeschichte aller Zeiten zu erleben. Und für den Anfang erstellst Du schon mal einen Profil bei irgendeinem Online-Dating-Potal. Aber was passiert dann?

Du triffst Dich mit Einem und dann mit einem Anderen. Du wiegst Vorteile und Nachteile ab. Aber selbst, wenn Du nichts auszusetzen hast, wirst Du mit keinem so richtig warm. Du hast permanent das Gefühl, dass es da draußen noch weitere Kandidaten gibt, die Du vielleicht kennen lernen solltest…

Was sagt das eigentlich aus? Weißt Du genau, was Du willst? Was muss passieren, damit Du es weiß? Nach welchen Kriterien genau beurteilst Du? Und bist Du Dir sicher, dass ein Partner in Dein Leben überhaupt passt? 

Auf kurz oder lang gibst Du frustriert auf und sagst: “Nein, Dating-Potals sind nichts für mich… Ich will ihn spontan im Leben treffen…” 

Die Wahrheit ist: Das Problem liegt nicht darin, wie oder wo Du jemanden kennenlernst, sondern in Deiner Einstellung und in Deiner Bereitschaft für eine Beziehung.

Bist Du für eine Beziehung bereit? Ist eine Beziehung Dein Ziel? Oder nur ein Traum? Nur ein Wunsch?… 

Die Hürden auf dem Weg zum Ziel

Die vier meist verbreiteten Hürden sind:

  1. Du kommst gar nicht dazu anzufangen.
  2. Du wirst abgelenkt.
  3. Du hältst Dich an der falschen Strategie fest und änderst sie nicht.
  4. Du gönnst Dir keine Pausen und hältst nicht durch, weil Du erschöpft bist.

Du willst viel zu viel in einer viel zu kurzen Zeit. Und das ist ein Fehler, der zu all den oben erwähnten Hürden führt.
 
In den vielen psychologischen Studien wurde nachgewiesen: Man erreicht Ziele, wenn man sie in den Tagesablauf integriert und zu einer täglichen Gewohnheit macht: Indem man Tag für Tag an sich arbeitet.

Und da erzähle ich Dir über eine sehr erfolgreiche wie einfache Strategie, mit der Du mit Leichtigkeit Deine Ziele erreichen wirst.

Eine-Liegestütze-Strategie

Es geht darum, sich ein fast schon lächerliches Teilziel auszusuchen: Etwas, was einfach zu bewältigen wäre – so einfach wie… eine Liegestütze am Tag!

Das Wichtigste dabei ist, diese Liegestütze JEDEN TAG auszuführen!

Der Trick dabei ist folgender: Wenn Du jeden Tag etwas machst, wird es nach geschätzt 62 Tagen zu Deiner Gewohnheit. Eine Liegestütze am Tag macht 356 Liegestützen im Jahr – bereits jetzt ist das besser als nichts.

Der Trick geht aber weiter: Die Psychologie der Menschen funktioniert so, dass der Anfang (die Hürde Nr.1) am schwierigsten ist. Wenn Du jedoch es gewohnt bist, eine Liegestütze jeden Tag zu machen, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr viel größer, dass Du nach einer Weile weitere Liegestützen hinzufügen könntest – mit Leichtigkeit, Spaß, ohne Mühe und ganz ohne Willenskraft.

Eine Liegestütze illustriert die Strategie, mit der Du beinahe jedes Ziel erreichen kannst.

Wenn Dein Ziel beispielsweise eine glückliche Beziehung ist, liegt der Schlüssel in Deinem inneren Zustand.

In meinem Coaching lernst Du Übungen kennen, mit welchen Du von Tag zu Tag selbstbestimmter, strahlender und selbstbewusster wirst. Du trainierst den Umgang mit Deinen Emotionen. Du erlernst Achtsamkeit in der Kommunikation, den gesunden Umgang mit Dir selbst und Deiner Umwelt.

Mit Leichtigkeit wirst Du Dein Beziehungsziel erreichen:

  • Wenn Du Deinen Wunschpartner an Dich binden und für ihn an der ersten Stelle stehen willst
  • Wenn Du Deine langfristige Beziehung wieder leidenschaftlich und erfüllend erleben willst
  • Wenn Du Deinen Ex-Partner zurückgewinnen willst
  • Wenn Du immer einen bestmöglichen Eindruck hinterlassen willst
  • Wenn Du Deine Kommunikationsmustern verbessern willst
  • Wenn Du souverän Deine Grenzen setzen und trotzdem liebevoll bleiben willst