Vertrauen in Beziehungen testen

Vertrauen testen in einer Beziehung, damit Du weißt, woran Du bist. Frau und Mann stehen zusammen, glücklich, lächeln sich an.

Wenn Du viele negativen Beziehungen hinter Dir hattest, kannst Du möglicherweise nicht ohne Weiteres Deinem Partner vertrauen. Das ist völlig in Ordnung und Du bist nicht allein mit Deinem Problem. Das Vertrauen in Beziehungen kannst Du leicht testen, indem Du Deinen neuen Partner oder Deine neue Partnerin ab und zu spielerisch auf die Probe stellst.

Die Studie von Rempel, Holmes und Zanna (1985) belegt, dass der Vertrauensvorschuss zwischen den Partnern zwar eine notwenige Voraussetzung für eine erfüllte Beziehung ist, aber sehr wohl Risiken bergen kann. Wenn Du in Deinen vergangenen Beziehungen betrogen wurdest, bist Du ein „gebranntes Kind“ und bist vorsichtig, wenn es um den Vertrauensvorschuss geht. Das kann ich gut verstehen.


Lies über Seitensprung und Vertrauensbruch im Artikel “Seitensprung und Vertrauensbruch in Beziehungen”


Woher erfährst Du insbesondere am Anfang einer Beziehung, dass Dein Partner oder Deine Partnerin zu Dir steht und nicht aus Bequemlichkeit oder einem anderen falschen Grund bei Dir ist?

Indem Du ihn oder sie testest!

Mit folgenden Tipps kannst Du Vertrauen in Beziehungen testen

Sag hin und wieder Nein zu etwas, was ihm oder ihr mittelwichtig ist.

Wenn er oder sie Deine Meinung nicht respektiert, sich komisch verhält und sogar laut wird, weißt Du, dass er oder sie nicht bereit ist, Deine Perspektive zu sehen. Das ist ein Zeichen dafür, dass es ihm oder ihr Respekt Dir gegenüber fehlt. Es wäre auf jeden Fall viel zu früh diesem Menschen Dein volles Vertrauen zu schenken.

Bitte ihn oder sie hin und wieder in Eure Beziehung zu „investieren“.

Die Investition kann materiell, immateriell, oder beides sein. Wenn er oder sie nicht bereit ist das zu tun, weißt Du ebenfalls, woran Du bist. Der Vertrauensvorschuss wäre in diesem Fall viel zu früh. Bremse Dich selbst ab, investiere weder zu viele Gefühle noch viel Zeit in diese Person.  

Schätze Deine Zeit.

Man braucht keine Jahre um zu verstehen, ob man eine Beziehung als solche und eine Beziehung speziell mit Dir haben möchte. Deine Zeit ist limitiert und Du solltest sie in niemanden investieren, der diese Zeit nicht schätzt.

Nach spätestens 2 Wochen nach dem Kennenlernen solltest Du wissen, ob er oder sie eine Beziehung generell haben möchte. Nach spätestens 3 Monaten solltest Du wissen, ob er oder sie eine Beziehung mit Dir haben möchte.

Die Antworten auf solche grundlegenden Fragen wie, zum Beispiel, Kinder – ja oder nein, Wohnort – Stadt oder Land, wissen Menschen lange bevor sie sich kennenlernen. Das gehört zum persönlichen Lebensentwurf dazu.

Suche Dir also einen Menschen, der einen ähnlichen Lebensentwurf hat wie Du.  

Mehr über die Untreue in Beziehungen und darüber, wie Du das Vertrauen in Deiner Beziehung aufbaust, findest Du in folgenden Artikeln.

Seitensprung und Vertrauensbruch in Beziehungen

Seitensprung stellt für die meisten Paare einen enormen Vertrauensbruch dar, den man nicht ohne Weiteres reparieren kann.

Die Grundlagen des Vertrauens in Beziehungen
Vertrauen ist notwendig in einer Beziehung. Seitensprung und Vertrauensbruch können eine Beziehung irreparabel beschädigen. Mann und Frau umarmen sich, Berge sind im Hintergrund zu sehen.

Wissenschaftler Rempel, Holmes und Zanna (1985) beschäftigten sich mit dem Thema Vertrauen in engen Beziehungen. Sie gehen in ihrem Modell davon aus, dass das Vertrauen in drei Komponente zerlegt werden kann.  

Laut der wissenschaftlichen Studie sind diese Komponente die Vorhersehbarkeit („predictability“), Verlässlichkeit („dependability“) und der Glaube an den Anderen („faith“). Aus der Studie folgt, dass diese Kompenente in ihrer Kombination Menschen dazu bringen, dem Partner einen enormen Vertrauensvorschuss zu gewähren.

Als Vertrauensvorschuss (“leap of faith”) definieren die Wissenschaftler daher den Glauben daran, dass der Partner oder die Partnerin sich auch in der Zukunft liebevoll verhalten wird. Genau der Glaube gibt uns in einer Beziehung die emotionale Sicherheit.[4]

Folge zur Studie von Rempel, Holmes und Zanna (1985) unter:

Wechselwirkung zwischen dem Vertrauen und der Bindung in einer romantischen Beziehung

Die Wissenschaftler Lorne Campbell und Sarah CE Stanton[5] haben die Forschung über das Vertrauen zusammengefasst. Dieses gesammeltes Wissen haben sie in ihrem Artikel „Adult attachment and trust in romantic relationships“ (2019) veröffentlicht.

In ihrer Studie betonen die Wissenschaftler die gegenseitige Wechselwirkung von der Bindung in einer romantischen Beziehung und dem Vertrauen.

Diese gegenseitige Wechselwirkung hat daher das Potenzial beiden Partnern entweder das Gefühl der Sicherheit zu geben oder der Unsicherheit innerhalb der Beziehung beizutragen.

Zum Beispiel, kann eine Verbesserung des Vertrauens zwischen Partnern zur Verbesserung der Bindung und der Intimität zwischen ihnen beitragen. Und die Verbesserung der Bindung (durch Fürsorge, Aufmerksamkeit, Intimität) im Gegenzug kann zum Vertrauen führen.

Schlussfolgernd fließen die Änderungen in der Bindung und dem Vertrauen in einander über.

Sie beeinflussen somit die Qualität, die Konfliktresistenz und letztendlich den Erfolg von Beziehungen.

Vertrauensbruch durch Seitensprung als Indikator einer Fehlinvestition in eine Beziehung

Wenn das Vertrauen und die Bindung eine Beziehung erst möglich machen, macht der Vertrauensvorschuss einen Sinn. Er stellt also eine soziale Investition dar. Der Vertrauensvorschuss bringt die Hoffnung beider Partner zum Ausdruck, dass ihre Beziehung in der Zukunft bestehen wird.

Die Konsequenzen von Vertrauensvorschuss sind jedoch weitreichend:

Denn beide Partner erklären sich bereit einen sehr großen Teil ihres Lebens miteinander zu teilen. Dazu gehören Ihr physisches und psychisches Wohlbefinden, ihre Kinder, ihre Träume und Pläne für die Zukunft, ihr Hab und Gut,  Immobilien, Finanzen, Rente, sowie die Intention bei Krankheiten und finanziellen Sorgen einander zu unterstützen.

Daher bedeutet der Vertrauensvorschuss auch ein extremes Risiko, falls das Vertrauen gebrochen wird.

Es geht also bei einem Seitensprung um viel mehr als nur sexueller Beziehung zu einer anderen Person. Der Vertrauensbruch durch Seitensprung in einer Liebesbeziehung stellt für den oder die betrogene Person einen Indikator dar, dass er oder sie möglicherweise eine jahrelange soziale Fehlinvestition getätigt hatte.

Lies weitere Artikel zum Thema Vertrauensbruch und Seitensprung, Untreue in den Beziehungen, wie Du Vertrauen aufbauen und Vertrauen testen kannst.

Warum es sich lohnt an der Ehe festzuhalten?

Laut einer Umfrage wünschen sich 99% der Menschen eine lebenslange Ehe. Selbst wenn sie viele schlechte Erfahrungen hatten, mehrere Enttäuschungen und einen unsicheren Beziehungsstatus, geben sie an, dass eine lebenslange Ehe eine idealtypische Ehe für sie ist.

Teste Dich selbst: Hast Du Bindungsanst?

Die Statistiken sind ernüchternder: 40% der Erstehen werden geschieden, 60% der Zweitehen und 80% der Drittehen. Eine zweite Heirat ist also der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung:

Ohne auf Statistiken Rücksicht zu nehmen, hoffen neue Paare, dass es diesmal klappen wird, dass ihre Ehe diesmal standhalten wird.

Und sie haben Recht. Eine Befragung der Scheidungskinder hat ergeben, dass die Kinder kaum etwas davon mitbekommen, dass ihre Eltern unglücklich in ihrer Beziehung sind, aber sehr wohl, dass sie sich trennen. Die Legitimation einer Scheidung dadurch, dass es für Kinder angeblich besser sei, getrennte Eltern zu haben, ist einfach Selbstbetrug. Kinder leiden definitiv mehr unter der Trennung der Eltern als darunter, dass ihre Eltern streiten.

Es lohnt sich also, an der Ehe zu arbeiten und in die Ehe Zeit, Kraft und Seele zu investieren.

Und ich sehe da sehr positiv – aus folgendem Grund:
Noch nie zuvor waren Menschen so interessiert an der Psychologie der Beziehungen gewesen. Noch nie zuvor haben sie so viel an sich selbst gearbeitet. Noch nie zuvor gab es so viele Menschen, die eine professionale Beratung auf dem Gebiet der Beziehungen angeboten haben. Das Angebot ist immer dort, wo die Nachfrage ist: Noch nie zuvor haben Menschen so viel über Ehe und Beziehungen gelernt.

Eine Ehe sollte so lange dauern, wie lange sie hält. Und man sollte nichts unversucht lassen, damit sie hält. Zum Glück, ist die Forschung auf unserer Seite.

Wie Du den Richtigen findest und Dich nicht in den Falschen verliebst, lies im weiteren Beitrag:

Untreue in Beziehungen

Ein zerrissenes Foto eines Paars. Womöglich würde es nach einer Untreue zerrissen.

Die Untreue gehört zu den schwerst belastenden Problemen in Beziehungen.[1] Sie ist mehr als ein Vertrauensbruch, denn die Betrogenen empfinden die Untreue als eine der schwersten psychischen Belastungen in ihrem Leben. Als Folge übertragen sie unbewusst ihre negative Erfahrung auf weitere Partner, belasten damit ihre neuen Beziehungen, und haben Schwierigkeiten sich emotional zu öffnen und zu binden – manche von ihnen ein Leben lang.

Folgen von Untreue für die Betrogenen

Aus einer wissenschaftlichen Befragung [2] geht hervor, dass die Betroffenen oft unter posttraumatischen Belastungsstörungen wie Depressionen, Angstattacken oder Herzrhythmusstörungen leiden. Diese Befragung umfasste 3334 heterosexuellen Männern und Frauen (jeweils 34 % und 66 %), deren Partner fremdgegangen waren, und ist somit repräsentativ und aussagekräftig.

Diese Studie ergab außerdem, dass ein Seitensprung nur in seltenen Fällen ein One-Night-Stand war. In zwei Drittel Fällen dauerten die Affären länger als einen Monat an.[3] Die Situationen, bei welchen eine Affäire noch nicht beendet war, als die Betrogenen davon erfuhren, belasteten die Betroffenen am schlimmsten und hinterliessen die schwersten Folgen.

Erklärungen von Untreue aus der evolutionären Perspektive

Es wurde mehrfach versucht die Untreue wissenschaftlich zu erklären. Einige Autoren wie Robin Baker und Christopher Ryan erklären die Untreue als Bestreben eigene Gene zu streuen und an möglichst mehrere Personen weiterzugeben.

Kann das wirklich eine ausreichende Entschuldigung dafür sein angesichts der schlimmen Folgenden für den Partner bzw. die Partnerin? Wohl nicht, und die Wissenschaftler erklären warum.

Die Entwicklung des menschlichen Gehirns

Die Entwicklung der Menschen im Laufe der Evolution stellte eine Reihe der wichtigen Anpassungen an die sich verändernde Umwelt dar.

Am deutlichsten kann man diese Entwicklung am Beispiel unseres Gehirns beobachten. Laut der neuesten Studien der Neurowissenschaft, sind die früher entwickelten Teile des Gehirns diejenige, die auch bei Tieren vorhanden sind. Das sind Teile, die vor allem für unsere Sinneswahrnehmung zuständig sind.

Es ist witzig zu beobachten, dass manche Gehirnteile bei uns im Vergleich zu Tieren fast schon unterentwickelt wirken. Als Beispiel vergleiche den Riechkolben bei einem Menschen und einer Ratte. Menschlichen Riechkolben kann man kaum erkennen, wogegen Ratten über einen sehr gut ausgeprägten Riechkolben verfügen und wohl aus diesem Grund “Experten” im Riechen sind.

Gehirn der Menschen vs. Gehirne der Tiere

Genau das Gegenteil gilt für Teile des Gehirns, die wir für Sprache und Kognition nutzen. Diese Teile haben sich viel später in der Evolution herausgebildet. Und doch nehmen sie einen Löwenanteil des Gehirns bei uns ein. Diese Teile müssen also sehr wichtig für unser Überleben und unsere evolutionäre Entwicklung gewesen sein. Und tatsächlich sind das genau die Teile, die für so etwas zuständig sind wie Sprache, soziales Verhalten, Erklärungen über die Welt und unsere eigene Bedeutung in dieser Welt; die Vorstellungen und die semantischen Begriffe.

Darunter fallen auch die Ideen über Vertrauen, Ehe, Familie, etc.

Vertrauen und Bindung als soziale Investition

In unserem Kulturkreis sind nur monogame Partnerschaften sozial akzeptiert. Wenn wir also eine Beziehung eingehen, dann geben wir dem Partner oder der Partnerin einen extremen Vertrauensvorschuss. Denn ab diesem Punkt teilen wir mit ihm oder ihr unser ganzes Leben: Unser physisches und psychisches Wohlbefinden, unsere Träume und die Pläne für die Zukunft, unser Hab und Gut, unser Haus, unsere Kinder, unsere Finanzen, unsere Rente, auch unser Versprechen bei Krankheiten und finanziellen Sorgen einander zu unterstützen. Mit anderen Worten, gehen wir ein extremes Risiko ein, indem wir uns exklusiv für diesen einen Partner oder diese einen Partnerin entscheiden und ihm oder ihr unser Vertrauen schenken.

Die Wissenschaftler haben den Begriff eines Vertrauensvorsprungs (“leap of faith”) als den Glauben definiert, dass der Partner oder die Partnerin sich weiterhin liebevoll verhalten wird, und zwar unanhängig davon, was in der Zukunft passiert. Genau das gibt uns emotionale Sicherheit in einer Beziehung .[4]

Es geht also bei einem Seitensprung um so viel mehr als nur Sex. Der Seitensprung in einer Liebesbeziehung zeigt dem oder der Betrogenen, dass er oder sie eine grundlegend falsche jahrelange soziale Investition getätigt hatte, indem er oder sie sich selbst, das eigene Wohlbefinden und die eigenen Kinder dem oder der Falschen anvertraut hatte. Und das ist bitter.

Wir sind soziale Wesen und haben nur als Gruppe in dieser Welt überleben können. Einerseits haben wir gelernt, dass das Vertrauen eine Voraussetzung für das Zusammenleben ist. Andererseits versuchen wir stätig unsere Chancen auf ein besseres Leben zu ergreifen. Wenn jemand mit der Situation nicht zufrieden ist und einen Betrug plant, hat er oder sie eine schwere Entscheidung zu treffen, nämlich darüber, was mehr aufwiegt – die vermuteten Vorteile oder die möglichen Risiken, wenn die Untreue auffliegt.

Sind Menschen generell auf die Untreue ausgelegt?

Ich halte die Frage nach einer generellen Untreue der Menschen für extrem wichtig. Vor allem darum, weil diese Frage zwei gleichermaßen populäre wie gefährliche Glaubensätze offenlegt – Glaubensätze, die die Menschen einsam und misstrauisch anderen Menschen gegenüber machen können. Ich finde, dass diese zwei Glaubensätze dafür verantwortlich sind, dass Menschen in unserer Gesellschaft trotz der vielen Kommunikationsmöglichkeiten vereinsamen und an sich selbst und anderen zweifeln. Ich halte das für eine gefährliche Entwicklung. Das muss so nicht bleiben…

Zwei populäre und gefährliche Glaubensätze

Diese zwei – aus meiner Sicht, falsche – Glaubensätze sind:

  1. Menschen SIND etwas [zum Beispiel: treu, untreu, ehrlich, unehrlich, etc.]
  2. Das, was Menschen TUN (zum Beispiel: das Betrügen oder das Fremdgehen) ist aus der Natur der Menschen zu erklären und nicht aus den Umständen
Worauf sind Menschen „ausgelegt“ und worauf sind wir „nicht ausgelegt“?
Ein Paar ist glücklich beim Essen. Ein Mann und eine Frau lächeln einander zu.

Menschen sind überhaupt nur auf wenige Dinge „ausgelegt“. Wir sind ausgelegt etwas zu essen, zu trinken und zu atmen (logisch: sonst sterben wir); wir sind darauf ausgelegt, Kleidung zu tragen (wir haben ja kein Fell mehr und es ist doch manchmal kalt) und wir sind darauf ausgelegt soziale Lebewesen zu sein. Wir kommunizieren sehr gern, wir sind neugierig, wir lieben Klatsch und Tratsch und wir wollen gern wissen, wer was mit wem macht – und all das hat einen evolutionären Grund. Wir sind zu dem geworden, was wir sind, weil wir uns um unser Überleben kümmern (Essen, Trinken, Atmen) und weil wir neugierig und sozial sind.
Was nicht ausgelegt ist, ist:

  • Was wir genau essen, trinken oder atmen
  • Welche Kleidung genau wir tragen
  • Wofür genau wir neugierig sind

Das heißt, unsere Vorlieben und Abneigungen, unsere Entscheidungen, Werte, Lebensentwürfe, unsere Wünsche und Pläne, unsere Ziele, unser Selbstbild, Menschenbild und Weltbild sind nicht „ausgelegt“.

All das ist das Produkt unserer bewussten und unbewussten Entscheidungen.

Entscheidungsfreiheit der Menschen

Das heißt, im Falle einer Beziehung entscheiden wir uns jedes Mal aufs Neue, wie wir uns zu verhalten haben. Es ist klar, dass wir manchmal aus Bequemlichkeit in Mustern handeln. Aber diese Muster sind nicht etwas, was wir nicht jederzeit ändern könnten.

Als Beispiel, weißt Du genau, dass Du gleich sofort aufstehen und zum Sport gehen, Dir danach eine gesunde Mahlzeit zubereiten und dasselbe jeden Tag wiederholen konntest. Du macht das alles womöglich nicht, weil Dir die richtige Motivation fehlt, aber können tust Du schon!

Ob Du das tust oder nicht, ist Deine Entscheidung. Das bedeutet, dass Du Dich jeden Tag aufs Neue entscheidest, ob Du zum Sport gehst, Dich gesund ernährst oder eben nicht.

Lerne, wovon Deine Beziehung profitiert

Wir lernen im Laufe des Lebens kontinuierlich. Manchmal ist uns das Lernen bewusst, aber in den meisten Fällen ist es uns absolut unbewusst. Und dennoch je mehr Du von etwas lernst, je mehr Du Dich mit etwas beschäftigst, desto besser wirst Du darin. Ist das nicht so?

Die Beziehungen sind da keine Ausnahme. Es ist mir bewusst, dass ich gerade angesichts der so vielen Trennungen eine unpopuläre Meinung vertrete, aber ich bin fest davon überzeugt, dass eine gesunde Beziehung kein Zufall ist, sondern kreiert werden kann, wenn man sich bewusst dafür entscheidet.

Mehr als das:

Eine gesunde Beziehung wird mit jedem Jahr immer schöner und die Sexualität in dieser Beziehung immer erfüllender.

Niemand kennt Dich so gut, wie Dein/e langjährige/r Partner/in. Und niemand weiß, was Dir (auch im Bett) gefällt und was nicht. Niemand kann Dich so berühren wie Dein/e langjährige/r Partner/in, Dir genau die richtigen Worte ins Ohr flüstern und Dich küssen wie sie oder er…

Und das erklärt auch das Phänomen, warum Ex-Partner so oft Sehnsucht nach einander haben. Die Kommunikation funktioniert nicht und die Beziehung liegt in Trümmern, aber die Sehnsucht ist trotzdem da und sorgt dafür, dass der oder die Nächste nach demselben Muster ausgesucht wird.

Ist Dir schon aufgefallen, dass Menschen sich immer wieder eine/n Partner/in aussuchen, der/die dem/der Ex in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich ist?

Eigentlich sind Menschen auf die Treue „ausgelegt“, nicht aufs „Betrügen“.

Eine innige Umarmung, die eine Untreue nicht vermuten lässt.
Wie ist dann die Untreue zu erklären?

Es gibt viele Ursachen für die Untreue, aber wenige Gründe.

Die Untreue ist eigentlich erst dann möglich, wenn die Beziehung nicht funktioniert. Die Untreue ist nicht per se schlecht, sie ist einfach nur ein Indikator dafür, dass etwas in der Beziehung schiefgelaufen ist.

Mit anderen Worten: Die dritte Person ist nicht wichtig, denn um sie geht es gar nicht. Es geht nach wie vor um zwei Menschen, die miteinander eine Beziehung führen und auf die eine oder andere Weise signalisieren, dass es ihnen in dieser Beziehung nicht gut geht.

Die Untreue ist ein verzweifelter Versuch, eine festgefahrene negative Situation zu verändern.

Was genau kann in Beziehungen schieflaufen?

Erinnerst Du Dich daran, worauf Menschen „ausgelegt“ sind? Essen, Trinken, Luft, Kleidung und unser soziales Leben sind Artefakten, die wir essentiell brauchen, um zu überleben.

Eine Beziehung läuft schief dann, wenn sie die Betroffenen so sehr eingrenzt und unter Druck setzt, dass etwas von diesen essenziell wichtigen Dingen nicht mehr ausgeübt werden kann.

Das klingt seltsam, aber jene von Euch, die eine toxische Beziehung erlebt haben, wissen, wovon ich rede:

Eine ungesunde Beziehung ist nicht bloß ein Begriff. Eine solche Beziehung macht Menschen tatsächlich auch körperlich krank. Sie nimmt Luft zum Atmen, sie isoliert sozial und macht einsam, sie produziert eine Reihe von Essstörungen, Allergien, Essensunverträglichkeiten und psychosomatischen Beschwerden.  

Was gehört zu einer gesunden Beziehung

Das Paradox: Keiner der Partner plant so etwas von Beginn an! Jeder, wirklich JEDER! – kommt in die Beziehung mit einer guten Intention und will den/die Andere/n glücklich machen!

Die Sache ist die, dass Menschen verlernt haben zu kommunizieren!

Menschen kommen in eine Beziehung mit einer bestimmten Vorstellung darüber, wie diese Beziehung auszusehen hat. Wenn beide Partner sich an ihrer eigenen Vorstellung festhalten und nicht bereit sind flexibel zu sein und dazuzulernen, wenn jede/r von ihnen die gute Intention des/der Anderen übersieht, dann hat die Beziehung ein Problem.

Die Untreue ist der Versuch, eine andere Vorstellung von einer Beziehung zu finden – eine, die besser zu der eigenen passen würde.

Weil Menschen glauben, dass wir etwas SIND, glauben sie auch, dass diese Vorstellung nicht veränderbar ist.  Und so scheint erst einmal logisch, dass eine andere Person gesucht werden muss… Und der Kreislauf startet neu…  

Welche alternativen Lösungen sind anstatt der Untreue und der Trennung möglich?
Menschen sitzen an Tischen in einem Restaurant. Woran erkennst Du die verheiratete Paare? Daran, dass sie nicht miteinander reden. Der Kommunikationsmangel kann zur Untreue führen.

Woran erkennst Du in einem Restaurant Paare, die verheiratet sind?

Richtig! Sie sprechen nicht miteinander.

Bei einigen mag das daran liegen, dass sie sich schon gut kennen. Sie kommunizieren ohne viel sagen zu müssen.

Bei anderen liegt das daran, dass sie aufgegeben haben etwas zu sagen, weil alles, was sie sagen, zum Streit führt und umgedreht und missinterpretiert wird.

Wenn Deine Beziehung sich nicht gut anfühlt, wenn Du Dich eingeengt fühlst, wenn Du Dich permanent rechtfertigen musst, bedeutet das noch lange nicht, dass Du fremdgehen oder Dich trennen musst, um wieder verstanden zu werden.

Das bedeutet nur, dass Deine Kommunikation in der Partnerschaft verbessert werden muss.

Starte Änderungen im eigenen Kommunikationsverhalten, nicht im Verhalten Deines Partners oder Deiner Partnerin

Immer wieder sehe ich, wie kleine Änderungen in der eigenen Person Wunder in der Paar-Beziehung bewirken.

Wenn ich manchmal um eine Prognose über eine bestimmte Beziehung gebeten werde, weigere ich mich mittlerweile etwas zu sagen, denn ich habe schon Beziehungen erlebt, die auf die erste Sicht keine Chance auf Bestehen hatten, weil die zwei so erbittert wirkten und scheinbar unmittelbar vor dem Beziehungsende standen. Und dennoch nach einem halben Jahr konnte man das Paar nicht mehr erkennen – so glücklich zusammen, so in sich geruht und ihrer Zukunft sicher.  

Es geht nichts über eine gute Kommunikation und eine Vision Deiner erfolgreichen Beziehung.

Weißt Du, vielleicht wäre es einfacher zu sagen, dass Menschen darauf ausgelegt sind, den Partner zu betrügen… und vielleicht wäre es einfacher dann sich in den eigenen vier Wänden einzusperren und keinem oder keiner mehr zu vertrauen… Einfacher schon, nur glücklicher würde es Dich nicht machen.

Du bist nicht „ausgelegt“ – Du hast immer eine Wahl:

Darüber, was Du genau glauben willst, welche Entscheidungen genau Du treffen wirst und welche Ziele und Visionen genau Du in Deinem Leben verfolgen möchtest…

Ich wünsche Dir vom ganzen Herzen viel Erfolg und viel Liebe!

Ein Liebespaar, dass nur Augen für einander hat. Die Untreue ist in diesem Augenblick nicht möglich.

Erfahre mehr über den Seitensprung in Beziehungen, sowie wie Du das Vertrauen aufbaust und testest.

Eifersucht

Warum ist die Eifersucht ein Gift für Deine Beziehung und wie kannst Du sie überwinden?

Ob Du bereits eine 25-jährige Beziehung hinter Dir hast oder ein Teenager-Mädchen bist – wir alle kennen das Gefühl der Eifersucht:

Den Knoten im Magen, innere Unruhe, Ohnmacht und Fassungslosigkeit, die entstehen, wenn wir Angst haben, jemanden zu verlieren, den wir lieben.

Manche von uns erfahren diese giftige Emotion öfter und intensiver, die anderen – seltener und abgeflachter. Angenehm ist sie auf jeden Fall nicht.

Ein bisschen Eifersucht muss nicht schlecht sein – insbesondere dann, wenn sie Deinem Partner schmeichelt und ihm das Gefühl gibt, jemand Besonderer für Dich zu sein. In diesem Fall wird die Eifersucht meist auch mit einer Prize Humor zum Ausdruck gebracht. Wenn das der Fall ist – Deine Beziehung ist sicher, Du kannst erleichtert aufatmen und Dich selbst beglückwünschen.

Schwierig wird es, wenn Du die „Gründe“ für die Eifersucht viel zu ernst nimmst und das Vertrauen in der Beziehung generell in Frage stellst.

Hier ist ein kleiner Test für Dich.

Test: Ist Deine Eifersucht ein Problem?

Bitte, antworte auf folgende Fragen mit Ja oder Nein:

  • Ich mache mir Sorgen, weil mein Partner des Öfteren länger im Office bleibt, und ich bin mir nicht sicher, dass es dabei wirklich um die Arbeit geht.
  • Ich mache mir Sorgen, weil er immer wieder eine bestimmte Frau lobt (seine Kollegin, seine Nachbarin, seine Ex, etc.)
  • Ich mache mir Sorgen, weil er anderen Frauen hinterher schaut, übermäßig freundlich ist und Komplimente macht.

Wie oft hast Du mit Ja geantwortet?

Einmal Ja – lasse ich noch als „normal“ gelten, aber wenn Du zwei oder gar alle drei Fragen mit Ja beantwortet hast, kann es sein, dass Du unter Eifersucht leidest. Diese Eifersucht ist in Deiner Persönlichkeit verankert und hat absolut nichts mit dem Verhalten Deines Partners zu tun. Diese Eifersucht kann Deine Beziehung ernsthaft gefährden.  

Es gibt eine begründete Eifersucht und eine unbegründete.

In den meisten Fällen ist die Eifersucht nicht durch irgendwelche äußeren Ereignisse begründet, sondern resultiert sich aus der Person heraus, die eifersüchtig ist.

Über diese unbegründete Eifersucht reden wir heute.

Ich will nicht leugnen, dass es auch eine begründete Eifersucht gibt, bei der Du die Anzeichen wahrnimmst, dass der Partner Dich tatsächlich betrügt. Über diese Anzeichen und darüber, wie Du die Untreue erkennst, spreche ich in einem anderen Beitrag.

Ich möchte aber klarstellen: Auch in diesem Fall oder gerade in diesem Fall würde die Eifersucht die Beziehung nicht retten, sondern ihr Ende beschleunigen.

Wenn Du die Anzeichen dafür siehst, dass Dein Partner Dir fremdgeht, und dennoch Deine Beziehung retten willst, bedarf es einer anderen Strategie und die Eifersucht ist auch hier schädlich.

Die Eifersucht ist wirklich zu nichts gut. Es lohnt also zu lernen, wie Du mit dieser destruktiven Emotion zurechtkommst.

Wie Du die Eifersucht überwindest und was Du stattdessen unternehmen kannst, um wieder glücklich, gelassen und voller Zuversicht zu werden, erfährst Du in diesem Beitrag.

Lass uns jetzt über die Gründe von Eifersucht sprechen.

Wie entsteht die Eifersucht?

Die Eifersucht entsteht, wenn Du Dich mit einer anderen Person vergleichst und glaubst, dass sie besser ist als Du: Sie ist schöner, kluger, erfolgreicher. Das muss so nicht sein, aber eine eifersüchtige Person sieht sich selbst im Vergleich immer als Verlierer – nicht schön genug, nicht klug genug, nicht erfolgreich genug. Und da kommen die Panik und die Verlustangst hoch: Du hast Angst, dass Dein Partner Dich nicht mehr lieben würde, weil eine Andere besser ist als Du. Du könntest den Mann verlieren, den Du liebst. Du beginnst zu klammern, seine Post und seine Textnachrichten zu lesen und hinterher zu spionieren. Das Vertrauen ist nicht mehr da. Womöglich sprichst Du schlecht über die andere Frau. Auch das wird Dir eher Minus- als Pluspunkte einbringen: Dein Partner fragt sich, woher diese kritische Einstellung überhaupt kommt. Je mehr Du Dich sorgst, desto mehr Unruhe bringst Du in Deine Beziehung und bewirkst genau das Gegenteil. Ohne es zu wollen, wirst Du Deinen Partner durch Dein Misstrauen verletzten und mit Deinen eigenen Händen das Ende Deiner Liebe einleiten.

Die Tatsache ist: Es wird immer jemanden geben, der schöner, kluger, erfolgreicher ist als Du. Auf diesem Planeten leben ca. 7 Milliarden Menschen. Und jeder Mensch besitzt die Eigenschaften, in denen er besser ist als die anderen. Auch Du besitzt die Qualitäten, die Dich besonders und einzigartig machen.

Wie kommt es dann, dass so viele Menschen dieser giftigen Emotion ausgesetzt sind?

Oft liegt die Ursache in der ursprünglichen Familie:

Wenn Du bereits als Kind für Deine Leistungen geliebt wurdest und nicht einfach dafür, dass es Dich gibt.

Wenn Dein Partner sich für Dich entschieden hatte, hat er sich nicht für bestimmte Qualitäten entschieden – was Du kannst oder bist, sondern für das Gesamtpaket. Er liebt Dich dafür, dass es Dich an seiner Seite gibt – für Eure Gespräche, für die Wärme, die Du ihm gibst, für Humor, Unterstützung und Leidenschaft. Und auch für das Vertrauen zwischen Euch.

Mir ist kein einziger Fall bekannt, dass die Eifersucht eine Beziehung gerettet und glücklich gemacht hatte.

Aber sie hat viele Beziehungen zerstört.

In den allermeisten Fällen können die Betroffenen nicht zugeben, dass sie eifersüchtig sind. Sie suchen die Ursache immer in ihrem Partner:

„Ich will, dass er sich ändert…“

„Ich will, dass er aufhört…“

„Ich will, dass er sich anders verhält…“

Wenn Du diese Sätze liest, was fällt Dir auf?

Sowohl das Problem als auch die Lösung für das Problem werden in der anderen Person gesucht und nicht in sich selbst. Das ist doch absurd, nicht wahr?  

Der folgende Vergleich ist vielleicht etwas übertrieben, demonstriert jedoch sehr deutlich die Unsinnigkeit eines solchen Verhaltens:

Stell Dir vor: Du bist erkältet, kommst zu Deinem Partner und sagst: „Ich will, dass Du diese Tablette schluckst, damit ich keine Halsschmerzen mehr habe…“ Das ist doch Unsinn, nicht wahr?

Und auch die Verantwortung für Deine Eifersucht musst Du selbst übernehmen. Das ist Dein Problem und nicht das Deines Partners.

Wie kommst Du mit Deiner Eifersucht zurecht?

Wahrscheinlich ahnst Du schon, was jetzt als erster Schritt kommt. Wenn Du mit Deiner Eifersucht zurechtkommen möchtest:

  1. Mache es Dir als erstes bewusst, dass Du diese Eifersucht hast. Mache es Dir bewusst, dass sie Dein Problem ist und nicht das Deines Partners.

Das ist ein sehr wichtiger Schritt.

Manche Klientinnen fragen mich: „Das verstehe ich mit Eifersucht. Aber fändest Du selbst in Ordnung, dass er mich anlügt, dass er mit einer anderen flirtet und sie lobt?“ Ich sage ganz ehrlich: „Ich fände das nicht von Relevanz. Ich weiß nicht, ob Deine Eifersucht begründet oder unbegründet ist. Ich kenne Deinen Mann nicht. Ich weiß jedoch, dass Du ihn nicht halten kannst, indem Du immer eine säuerlich-eifersüchtige Frau an seiner Seite bist. Genau dieses Verhalten wird ihn dazu bewegen, Dich anzulügen, mit anderen Frauen zu flirten und ihnen hinterherzuschauen. Irgendwann einmal wird er gehen. Und der Grund wird Deine Eifersucht sein. Wenn Du das nicht willst, musst Du lernen, diese Emotion zu eliminieren und die Macht über Deine eigenen Gefühle wiederzuerlangen.“

  • Kontrolliere Dein Kopfkino.

Menschen sind visuelle Wesen. Wir visualisieren den ganzen Tag – die positiven Ereignisse in unserem Leben und die negativen. Unsere inneren Bilder können uns helfen unsere Ziele zu erreichen, aber sie können auch uns in die Irre führen, unglücklich machen und die Taten rechtfertigen, die uns schaden, und die wir sonst nie machen würden. Vertreibe die negativen Bilder aus Deinem Kopf. Visualisiere stattdessen eine vernünftige Erklärung für Deine Zweifel.
Erinnerst Du Dich an den Test und die drei Fragen, die ich Dir am Anfang dieses Beitrags gestellt habe?
Nun, visualisiere vernünftige Lösungen:

  • Wenn Dein Partner zu lange arbeitet, stell ihn Dir vor Deinem geistigen Auge als fleißig und zielstrebig vor.
  • Wenn er eine andere Frau lobt, erkläre das damit, dass Dein Partner freundlich und wertschätzend ist. Du hast Dich schließlich genau deswegen für ihn entschieden.
  • Wenn er Frauen hinterherschaut, sei stolz darauf, dass es zwar viele schöne Frauen gibt, aber er sich für Dich entschieden hat.
  • Stärkere Dein Selbstbewusstsein.

Nimmt Dir einen Stift und ein Stück Papier und schreibe auf, welche liebenswerten Eigenschaften Du besitzt. Warum hat sich Dein Partner in Dich verliebt? Schreibe mindestens 10 Eigenschaften und lese sie Dir täglich vor. Verwöhne Dich selbst mit Komplimenten und netten Gesten. Am Anfang fühlt es sich seltsam an, aber mit der Zeit gewöhnst Du Dich daran, Dir selbst Respekt und Wertschätzung entgegenzubringen. Menschen behandeln Dich nämlich genauso gut oder schlecht, wie gut oder schlecht Du Dich selbst behandelst.

  • Stärkere das Vertrauen Deinem Partner gegenüber.

Genau wie in dem Punkt zuvor schreibe auf, wofür Du Dich einst in Deinen Partner verliebt hast. Was macht ihn für Dich so einzigartig? Mich würde nicht überraschen, wenn Du plötzlich entdeckst, dass genau diese Eigenschaften, die Du am Anfang der Beziehung so sehr geschätzt hattest, jetzt für Eifersucht gesorgt haben. Lasse es nicht zu. Sehe in Deinem Partner wieder einmal den Traummann, in den Du Dich damals verliebt hattest.

  • Sprich mit Deinem Partner über Dein Eifersuchtsproblem.

Erkläre ihm, dass einige seiner Verhaltensweisen dazu führen, dass Du eifersüchtig bist. Mach ihm dabei klar, dass Du keine Vorwürfe machst, sondern ihn um Unterstützung bittest. Sag ihm, welche Situationen genau in Dir diese Emotion auslösen. Frage ihn um den Rat und sage ihm, dass Du an Dir arbeitest. Findet gemeinsam Lösungen zu jeder Situation.

Achte darauf, dass Du wirklich keine Forderungen stellst und keine unrealistischen Ansprüche äußerst. Sag ihm, dass Du ihm vertraust und dass Du die Beziehung mit ihm sehr schätzt, aber dass es Dir die Leichtigkeit fehlt, die Du am Anfang der Beziehung genossen hast.

Erkläre ihm auch, was er machen kann, damit Du Dich wieder geliebt und sicher fühlen kannst.

Ein einfühlsamer Partner wird das merken und Dich bei Deinem persönlichen Wachstum unterstützen.

Wenn Du auf Deine konkrete Situation zugeschnittene Hilfe brauchst, wenn Du Deine Beziehung unbedingt retten willst und wenn Du den Mann Deiner Träume für Dich gewinnen willst, melde Dich zu meinem Coaching. Die erste Session ist kostenlos für Dich.

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  • Deine konkrete Situation zu analysieren und die bestmögliche Lösung zu finden
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  • Deine Ziele zu setzten und zu erreichen

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Ich freue mich auf Dich!

Ganz liebe Grüße,

Swetlana